Greene | Orient-Expreß | Buch | 978-3-423-12573-4 | www2.sack.de

Buch, Deutsch, 288 Seiten, Format (B × H): 120 mm x 191 mm

Greene

Orient-Expreß

Roman
Erscheinungsjahr 1999
ISBN: 978-3-423-12573-4
Verlag: dtv Verlagsgesellschaft

Roman

Buch, Deutsch, 288 Seiten, Format (B × H): 120 mm x 191 mm

ISBN: 978-3-423-12573-4
Verlag: dtv Verlagsgesellschaft


Lust, Mord, Revoultion und Intrige
Eine atemberaubende Bahnfahrt beginnt: mit Lust und Intrige, Revolution und Mord.

Man schreibt das Jahr 1930. Der Orient-Expreß rast durch Europa, in drei Tagen von Ostende nach Istanbul. Zu seinen Passagieren zählen fünf Menschen, deren Leben durch diese Reise verändert wird: die Revue-Tänzerin Coral, der junge jüdische Geschäftsmann Myatt, der Revolutionär Czinner, die lesbische Journalistin Miß Warren und Janet, die sich von Miß Warren lösen möchte. Auf Czinner, der aus dem Exil heimlich nach Belgrad zurückkehren will, stürzt sich die sensationslüsterne Journalistin; der erfolgreiche Exportkaufmann und die Revue-Tänzerin erfüllen einander langgehegte Wünsche.

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Greene, Graham
Graham Greene wurde am 2. Oktober 1904 in Berkhampstead, Hertfordshire, geboren. Sein Großonkel war der Autor der 'Schatzinsel', Robert Louis Stevenson. Da Greene der Sohn des örtlichen Schuldirektors war, behandelten seine Mitschüler ihn als Außenseiter. Er entwickelte einen Hang zum Einzelgängertum, gegen den auch seine beiden Brüder nichts tun konnten. Nach Beendigung der Schule ging Greene nach Oxford und studierte am Balliol College Neuere Geschichte. Seine erste Anstellung war ein Redakteursposten bei der Times in London, danach fand er eine Stelle als Filmkritiker beim Spectator.

Die großen Reisen, die er unternahm – u.a. nach Westafrika und Asien – wurden auch zum Fundus für seine schriftstellerische Tätigkeit. Ein entscheidender Schritt war 1934 sein Übertritt zum Katholizismus. Sein erster Roman, 'The Man Within' (1929, dt. 'Zwiespalt der Seele'), beschreibt bereits den Konflikt zwischen Gut und Böse, der im Zentrum von Graham Greenes Werk steht. Man findet ihn in den Kriminalgeschichten wie in den psychologisch ausgerichteten Romanen. Als 1940 'The Power and the Glory' (dt. 'Die Kraft und die Herrlichkeit') erschien, erhielt Greene dafür den Hawthorne-Preis. Viele halten es für sein vielleicht bestes Werk. Zweimal leitete er Verlage, Mitte der vierziger Jahre Eyre & Spottiswoode und Anfang der sechziger Jahre Bodley Head. Am 3. April 1991 starb Graham Greene in Genf. Er wurde mehrmals als heißer Kandidat für den Literatur-Nobelpreis gehandelt und zählt zu den bedeutendsten Schriftstellern des 20. Jahrhunderts.



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