Grazer Nuntiatur, 4. Band | Buch | 978-3-7001-7139-3 | www2.sack.de

Buch, Deutsch, 505 Seiten, PB, Format (B × H): 150 mm x 240 mm, Gewicht: 1035 g

Reihe: Grazer Nuntiatur

Grazer Nuntiatur, 4. Band

Nuntiatur des Girolamo Portia 1595-1598
1. Auflage 2012
ISBN: 978-3-7001-7139-3
Verlag: Verlag der österreichischen Akademie der Wissenschaften

Nuntiatur des Girolamo Portia 1595-1598

Buch, Deutsch, 505 Seiten, PB, Format (B × H): 150 mm x 240 mm, Gewicht: 1035 g

Reihe: Grazer Nuntiatur

ISBN: 978-3-7001-7139-3
Verlag: Verlag der österreichischen Akademie der Wissenschaften


Durch die von Ferdinand I. testamentarisch verfügte Teilung der habsburgischen Erbländer entstand 1564 das Länderkonglomerat “Innerösterreich” mit der landesfürstlichen Residenzstadt Graz, bestehend aus der Steiermark, Kärnten, Krain, Görz und Gradiska, Triest, Teile Istrien mit Rijeka sowie Habsburgisch-Friaul. Von außen durch die Türken bedroht, gefährdete im Inneren die sich immer weiter verbreitende Reformation, die vom deutsch-, slowenisch- und italienischsprachigen Innerösterreich nach Italien und in die slawische Welt vordrang, den politischen und konfessionellen Zusammenhalt des Landes. Zur Unterstützung des katholischen Landesfürsten Erzherzog Karl wurde daher von Papst Gregor XIII. 1580 eine ständige Nuntiatur in Graz errichtet. Wie in den bisher publizierten Bänden des diplomatischen Schriftverkehrs zwischen Rom und Graz stehen auch in diesem vierten Band, der die Jahre 1595-1598 umfasst, Türkenabwehr, Bekämpfung des Protestantismus und beginnende katholische Reform im Mittelpunkt. Dazu kommt die vom Papst befürwortete und geförderte Heiratspolitik des Grazer Hofes: innerösterreichische Prinzessinnen wurden nach Polen und Siebenbürgen, einem wichtigen Vorposten der christlichen Front gegen die Türken, sowie in einer von Klemens VIII. in Ferrara persönlich zelebrierten Hochzeit (1598) nach Spanien vermählt. Nuntius Girolamo Portia begleitete 1598 auch den jungen Erzherzog Ferdinand auf dessen Italienreise, von der wichtige Impulse für die Konfessions- und Kulturpolitik des nachmaligen Kaisers Ferdinand II. ausgingen.

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Weitere Infos & Material


Rainer, Johann
ist em. Professor für Österreichische Geschichte der Universität Innsbruck

Fillitz, Hermann
(1924?2022) war Professor für Kunstgeschichte der Universität Wien und Generaldirektor des Kunsthistorischen Museums Wien

Bösel, Richard
ist Leiter des Historischen Instituts beim Österreichischen Kulturforums in Rom



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