Buch, Deutsch, 336 Seiten, PB, Format (B × H): 120 mm x 190 mm, Gewicht: 358 g
Reihe: Klassiker bei Null Papier
Ein Roman
Buch, Deutsch, 336 Seiten, PB, Format (B × H): 120 mm x 190 mm, Gewicht: 358 g
Reihe: Klassiker bei Null Papier
ISBN: 978-3-96281-661-2
Verlag: Null Papier Verlag
Goethes „Wahlverwandtschaften“ ist ein Roman aus dem Jahr 1809. Er beschreibt die Geschichte des in abgeschiedener Zweisamkeit lebenden Paares Charlotte und Eduard, deren Ehe durch das Aufeinandertreffen mit zwei Gästen auseinanderzubrechen droht.
Der Roman markiert den Übergang hin zu Goethes Alterswerk und wir oft als sein bester und zugleich auch als sein rätselhaftester bezeichnet.
ISBN 978-3-96281-659-9 (Mobi)
ISBN 978-3-96281-658-2 (Epub)
ISBN 978-3-96281-660-5 (PDF)
ISBN 978-3-96281-661-2 (Print)
Null Papier Verlag
www.null-papier.de
Autoren/Hrsg.
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Erster Teil
Zweites Kapitel
Drittes Kapitel
Viertes Kapitel
Fünftes Kapitel
Sechstes Kapitel
Siebentes Kapitel
Achtes Kapitel
Neuntes Kapitel
Zehntes Kapitel
Eilftes Kapitel
Zwölftes Kapitel
Dreizehntes Kapitel
Vierzehntes Kapitel
Fünfzehntes Kapitel
Sechzehntes Kapitel
Siebzehntes Kapitel
Achtzehntes Kapitel
Zweiter Teil
Erstes Kapitel
Zweites Kapitel
Drittes Kapitel
Viertes Kapitel
Fünftes Kapitel
Sechstes Kapitel
Siebentes Kapitel
Achtes Kapitel
Neuntes Kapitel
Zehntes Kapitel
Die wunderlichen Nachbarskinder
Eilftes Kapitel
Zwölftes Kapitel
Dreizehntes Kapitel
Vierzehntes Kapitel
Fünfzehntes Kapitel
Sechzehntes Kapitel
Siebzehntes Kapitel
Achtzehntes Kapitel
Ottilie war indessen schon völlig Herrin des Haushaltes, und wie konnte es anders sein bei ihrem stillen und sicheren Betragen. Auch war ihre ganze Sinnesweise dem Hause und dem Häuslichen mehr als der Welt, mehr als dem Leben im Freien zugewendet. Eduard bemerkte bald, dass sie eigentlich nur aus Gefälligkeit in die Gegend mitging, dass sie nur aus geselliger Pflicht abends länger draußen verweilte, auch wohl manchmal einen Vorwand häuslicher Tätigkeit suchte, um wieder hineinzugehen. Sehr bald wusste er daher die gemeinschaftlichen Wanderungen so einzurichten, dass man vor Sonnenuntergang wieder zu Hause war, und fing an, was er lange unterlassen hatte, Gedichte vorzulesen, solche besonders, in deren Vortrag der Ausdruck einer reinen, doch leidenschaftlichen Liebe zu legen war.




