Gespräche mit sieben Zeitgenossen
E-Book, Deutsch, 231 Seiten
ISBN: 978-3-205-23249-0
Verlag: Böhlau
Format: PDF
Kopierschutz: 0 - No protection
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Weitere Infos & Material
1;Cover;1
2;Title Page;4
3;Copyright;5
4;Table of Contents;6
5;Body;8
6;Einleitung;8
7;Der Bezirksrichter Gerald Habersack und seine Geschichten – Sohn eines Greißlers, Ministrant und Gerichtsvorsteher;10
7.1;Vorbemerkungen;10
7.2;Sohn eines ehrbaren Greißlers;11
7.3;Der Mesner als Lateinlehrer – im Petrinum;14
7.4;Die Predigten des Onkels – als Arbeiter in der VÖEST;16
7.5;Bei den Funkern im Bundesheer;17
7.6;Jusstudium – der Bierdeckel als Urkunde;18
7.7;Die Lebendigkeit der ruhenden Erbschaft;22
7.8;Als Praktikant in Windischgarsten;22
7.9;Das Essiggurkerlurteil;24
7.10;Die Hendlgeschichte;25
7.11;Die Besprechung am Klosett, die „drei Könige“, Herr Dr. Paradeiser und die Richteramtsprüfung;26
7.12;Die Feststellung der nicht ehelichen Vaterschaft von fünf Kindern;28
7.13;Die Verführung im LKW;29
7.14;Das Marmorrelief von Enns;30
7.15;Der Wunderheiler von Enns und der Stier;33
7.16;Weise Gespräche über Juristen;35
7.17;Das Hochzeitsmahl;38
7.18;Professor Friedrich Thiemann und die Feuerwehr;39
7.19;Die Ohrfeige des Kinounternehmers;40
7.20;Der olympische Dreisprung in Enns;40
7.21;Ehebruchsgeschichten;42
7.22;Der durchgesessene Talar des Bezirksrichters;44
7.23;Der letzte bunte Hund der Justiz;45
7.24;Die Weisheit des alten Landrichters;47
7.25;Rückblick – der Richter als Menschenfreund;49
7.26;Epilog und Rückblick;52
8;Der israelische Panzerfahrer Zwicker Biermann;53
8.1;Prolog – Zwicker Biermann als aschkenasischer Jude;53
8.2;Geboren und aufgewachsen in Netanja bei Tel Aviv, der Partnerstadt von Gießen in Hessen;55
8.3;Deutsch – die Liebessprache der Eltern;57
8.4;Die Jeckes;58
8.5;Beim israelischen Militär – der Jom-Kippur-Krieg;60
8.6;Österreichische UNO-Soldaten als Freunde und die Diskothek in Weissenbach in Niederösterreich;62
8.7;Das Gespräch im Kaffeehaus – Zwickers Sympathien für Österreich und Deutschland;64
8.8;Es kommt auf die Menschen an;66
8.9;Zwickers Großmutter, eine berühmte Fotografin – die Probleme Israels;68
8.10;Epilog: Die Telefonate mit der Mutter;75
8.11;Wir sehen uns wieder;76
9;Hans Hofinger – Die Rituale der alten Klosterschule, der Bankmanager und die Regeln des heiligen Benedikt;77
9.1;Prolog;77
9.2;Kindheit im Attergau – der Vater Pilot/Gemeindesekretär und die Mutter eine verwegene Motorradfahrerin;79
9.3;Im Klostergymnasium;81
9.4;Heimweh, Schifahren, das Stamperl Rossbacher und die Tageseinteilung;81
9.5;Anfängliche mäßige Lernerfolge, der Reiz des Ministrierens, die Schankstunden;83
9.6;Die Mädchen und der Tanzkurs – das Kuss-Gedicht des Catull;84
9.7;Die Freude am Handball – die Matura;87
9.8;Weisheiten;87
9.9;Schikurse;88
9.10;Der Pflanzsonntag;88
9.11;Die Rituale in der Klosterschule;90
9.12;Zylinder, Wildschwein und gemeinsames Essen;93
9.13;Die Promulgation;94
9.14;Beim Bundesheer und Jusstudium;95
9.15;Als Universitätsassistent;97
9.16;Freude an der Arbeit in der Volksbank;97
9.17;Die Wichtigkeit von Werten;99
9.18;Der heilige Benedikt und seine Regeln – Vorbild für Manager;100
9.19;Epilog – eine Hemina Wein für den Manager;102
9.20;Literatur;103
10;Der alte Tierarzt und der Wandel der Bauernkultur – Dr. Eduard Thummerer;104
10.1;Prolog;104
10.2;Drei Generationen Tierärzte;104
10.3;Der Beginn der künstlichen Besamung, der Gemeindestier hati mmer weniger zu tun;105
10.4;Der Vater als Pferdetierarzt auf dem Fahrrad und dem Motorrad;106
10.5;Anständige und unanständige Bauern;107
10.6;Der Untergang der Kleinbauern – Die Landwirtschaft ist heute eine vollkommen andere;108
10.7;Hans Hass als Vortragender;109
10.8;An der Wiener Tierärztlichen Hochschule;110
10.9;Die gemeinsame Operation einer Katze;112
10.10;Eine Apothekerin als Ehefrau;113
10.11;Gedanken zur tierärztlichen Ausbildung heute;114
10.12;„Tierarzt on Tour“ und das ORF-Kalb;114
10.13;Die Erziehung des Sohnes zum Tierarzt;115
10.14;Der erfahrene Tierarzt und sein Jünger;115
10.15;Die Kuh und der Apfel;116
10.16;Das große Pferd und der kleine Bauer;117
10.17;Blähungen, Fremdkörper und die Silage in Ballen;117
10.18;Das Problem der Mutter-Kuhhaltung und die Aggressivität derKühe;119
10.19;Die Freilaufhaltung;120
10.20;Der Wandel in der Landwirtschaft;121
10.21;Das Tierarztstudium wurde zum Frauenstudium – die Daktari-Erfahrung;122
10.22;Das Schaf und der Urologe;122
10.23;Als Tierarzt für das Wohl des Landes;123
10.24;Der Tierarzt als Botaniker;123
10.25;Die Hunde des Prinzen Liechtenstein;124
10.26;Die Mitarbeit der Frau bei Operationen – der Kaiserschnitt;125
10.27;Das Honorar in Naturalien;126
10.28;Epilog – Die Ehre des Tierarztes;127
11;Bestatter und Pferdefreund – Bernhard Perner;128
11.1;Prolog;128
11.2;Die Armut der Vorkriegszeit;128
11.3;Aufgewachsen als Bauernbub;130
11.4;1945: der Zusammenbruch und die Schleichhändler;130
11.5;Flüchtlingskinder auf unserer Alm – Mist gegen Keuchhusten;132
11.6;Der Verfall der Alm;133
11.7;Holzführen und Käsemachen;134
11.8;Der Lehrer Kusché;137
11.9;Fremdarbeiter während des Krieges – „Sauereien“ der Nazis;138
11.10;Grenzen der Russen und Amerikaner – die Flüchtlinge nach dem letzten Krieg;140
11.11;Als Tischlergeselle und Tischler;141
11.12;Das Leben als Bestatter – es wird nicht mehr zu Hause aufgebahrt;143
11.13;Die Einteilung der Gräber;145
11.14;Die vier Söhne und zwei Töchter des Bestatters;146
11.15;Erinnerung an Fahrten mit dem Motorrad und Auftritte im Theater;148
11.16;Tischlergeselle und Feuerwehrmann;150
11.17;Das Verschwinden der Pferde und die Idee des Bernhard Perner;151
11.18;Die Gründung der Windischgarstner Reitergruppe;151
11.19;Der Pferdefreund geht in die Politik;152
11.20;Beim Sex gestorben;153
11.21;Unter Wilderern;154
11.22;Im noblen Haus von Bernhard Perner – die Chronik der Reitergruppe;155
11.23;Das Geheimnis um die Schlacht auf der Moaralm bei Windischgarsten;156
11.24;Die Freude an den Pferden – der Einbruch durch die Motorisierung;157
11.25;Erfolge bei Turnieren;159
11.26;Bernhard wird zum Schmied;160
11.27;Das Reiten mit Gästen;161
11.28;Der Wandel der Bestattung – das Wagerl zum Transport des Sarges;164
11.29;Der Konkurrent hat politische Protektion, fällt aber bei der Prüfung durch;165
11.30;Der Wandel in der Aufbahrung – der Hochreiter geht in die Höh;166
11.31;Das Abenteuer der Obduktion;167
11.32;Exhumierungen, Rekonstruktionen und Bergungen;167
11.33;Die Heuchelei der Trauerenden und die echte Trauer;168
11.34;Achtsamkeit bei der Totenbeschau;169
11.35;Die Vergrößerung der Bestattung;171
11.36;Der Bestatter und der Totengräber;171
11.37;Bernhard Perner ist kein Kirchen geher, er glaubt aber an etwas Höheres;172
11.38;Kirchliches Begräbnis auch für Selbstmörder und Ketzer;173
11.39;Das Pech mit der Hose – der Bestattermantel;174
11.40;Die Kühnheit des Pferdefreundes – der Bestatter als Vermittler;175
12;P. Paulus Bergauer, Pfarrer von St. Ulrich, zu der der Spittelberg gehört – Radfahrer (wie Don Camillo) und Biologe;176
12.1;Vorwort – der radfahrende Pfarrer, sein Vorgänger und die Mozartkugel im Körberl;176
12.2;Zur Geschichte des Schottenstiftes und von St. Ulrich;178
12.3;Nach dem letzten Türkenkrieg blieben Türken in St. Ulrich und ließen sich taufen;179
12.4;Die Albertinische Wasserleitung und die Beteiligung Joseph Girtlers;180
12.5;Der Besuch bei P. Paulus;182
12.6;Aufgewachsen in Wien und in Grünau am Almtal;183
12.7;Im Amerling- und im Schottengymnasium;184
12.8;Eintritt in das Schottenkloster, das Noviziat und das Studium der Theologie;184
12.9;Die Dissertation, ein kompliziertes Thema: Glaube oder Werke?;185
12.10;Biologie und die Freude am Umweltschutz;186
12.11;Pfarrer in St. Ulrich;187
12.12;Unter P. Paulus wurde St. Ulrich zu einem Juwel des Bezirkes Neubau;188
12.13;Die Ähnlichkeit mit Don Camillo – die Freude am Radfahren;188
12.14;Der Pfarrer als der gute Hirte, der seine Schäfchen nicht verlässt;191
12.15;Beim Pfarrkaffee;192
12.16;Die Gedichte des Alois Knoll;193
12.17;Das alte „Spatzennest“ bei der Ulrichskirche;198
12.18;Aus der Ziegenweide von St. Ulrich wird der berüchtigte Spittelberg;200
12.19;Jakob Hahner und seine Frau mit den „bösen Launen“ – Kirchberggasse 24;201
12.20;Der Spittelberg, der Ruf der Sittenlosigkeit und der Kaiser;202
12.21;Die Spittelberg-Lieder;203
12.22;Epilog: Die Ehre des Pfarrers;204
12.23;Literatur;205
13;Magistra Martina Michelfeit, die erste akademische Fiakerfahrerin in Wien;206
13.1;Vorwort – Die Dame, die über Fiaker ihre Diplomarbeit schrieb;206
13.2;Die Radtour zum heiligen Leonhard, dem Schutzpatron der Fiakerpferde;207
13.3;Der heilige Fiacrius aus Irland – Die noble Tradition der Wiener Fiaker;207
13.4;Edle Fiakerfahrer in St. Leonhard am Wald;208
13.5;Der heilige Leonhard als Patron der Radfahrer;209
13.6;Die Kindheit im Augarten und im Prater;210
13.7;Das Pony-Karussell;212
13.8;Die Liebe zu den Pferden – die ersten Fiakerfahrerinnen in Wien;213
13.9;Ein Pferd zur Matura;214
13.10;Der Autounfall;215
13.11;Das Studium der Soziologie – die schönste Zeit des Lebens;216
13.12;Der Beginn des Fiakerfahrens – als Frau unter interessanten Männern;217
13.13;Die Verbundenheit mit dem Pferd – die Pferde lassen einen nicht in Stich;218
13.14;Die Wünsche der Gäste;221
13.15;Der Ehemann und die Pflegetochter der Fiakerfahrein;222
13.16;Das Fiakerfahren als Geschäft – die Kleidung;222
13.17;Reiten zu Ehren des heiligen Martin;223
13.18;Die Pferde lernen ihre Kunst;223
13.19;Ärger mit Politikern;224
13.20;Das Fiakerdörfel in der Freudenau – die Wege;225
13.21;Die Fiaker als Zeugen einer alten Pferdekultur in Wien – das Aufleben des Fin de Siècle;226
13.22;Maria Grün – eine Wallfahrtskirche für Reiter;227
13.23;Ein Überblick über die Geschichte und die Kultur der Wiener Fiaker;228
13.24;Epilog – Charme und Ehre der Fiaker;230
14;Abschließende Gedanken zu den sieben Gesprächspartnern und mein Dank;232