Gewaltpotentiale des Fernsehangebots | Buch | 978-3-531-13706-3 | www2.sack.de

Buch, Deutsch, 221 Seiten, Format (B × H): 152 mm x 229 mm, Gewicht: 332 g

Gewaltpotentiale des Fernsehangebots

Programmangebot und zielgruppenspezifische Interpretation
2001
ISBN: 978-3-531-13706-3
Verlag: VS Verlag für Sozialwissenschaften

Programmangebot und zielgruppenspezifische Interpretation

Buch, Deutsch, 221 Seiten, Format (B × H): 152 mm x 229 mm, Gewicht: 332 g

ISBN: 978-3-531-13706-3
Verlag: VS Verlag für Sozialwissenschaften


Der Gewaltbegriff ist noch nicht hinreichend definiert. Außerdem wird bei Inhaltsanalysen des Fernsehprogramms unterstellt, dass das gemessene Gewaltpotential auch für das Publikum den relevanten Stimulus darstellt. Tatsächlich interpretiert das Publikum das Medienangebot aber auf seine je unterschiedliche Weise:
1. Es wird auf der Grundlage einer ausführlichen Diskussion eine Gewaltdefinition vorgeschlagen, die sich zentral an der schädigenden Absicht des Täters orientiert.
2. Es wird eine umfangreiche empirische Rezeptionsstudie durchgeführt (1437 Gewaltakte als Stimuli; 921 Interviews mit mehr als 30.000 Wahrnehmungsurteilen)
3. Eine Medienstichprobe wird inhaltsanalytisch untersucht (7 Tage, 5 Sender, gesamtes Programm).
4.Die inhaltsanalytischen Ergebnisse werden mit den zielgruppenspezifischen Wahrnehmungsparametern gewichtet, d.h. es wird berechnet, wieviel Gewalt jede Zielgruppe im selben Fernsehprogramm tatsächlich wahrgenommen hat.
Die evaluierten Wahrnehmungsparameter lassen sich in Zukunft für beliebig viele weitere Inhaltsanalysen verwenden, um das zielgruppenspezifische Gewaltpotenzial zu berechnen
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Zielgruppe


Research

Weitere Infos & Material


1. Einleitung und Forschungsstand.- 2. Theorie.- 2.1 Problemstellung aus dynamisch-transaktionaler Perspektive.- 2.2 Der normativ-nominale Gewaltbegriff.- 2.3 Forschungsfrage, Hypothesen und Untersuchungsanlage.- 3. Rezeptionsstudie.- 3.1 Methode.- 3.2 Ergebnisse.- 3.3 Multikausale Beziehungen und multiple Effekte im molaren Kontext von Gewaltwahrnehmungen.- 4. Anwendung der evaluierten Rezeptionsparameter.- 4.1 Medienangebot. Inhaltsanalyse des Fernsehprogramms.- 4.2 Medienanalyse und interpretiertes Gewaltangebot im Fernsehprogramm.- 4.3 Medienanalyse, Rezeption und Reichweite. Das an konkreten Tagen genutzte und interpretierte Gewaltangebot des Fernsehens.- 5. Zusammenfassung und Diskussion.


Dr. Werner Früh ist Professor am Institut für Kommunikations und Medienwissenschaft der Universität Leipzig.



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