Buch, Deutsch, 128 Seiten, Format (B × H): 119 mm x 180 mm, Gewicht: 173 g
Buch, Deutsch, 128 Seiten, Format (B × H): 119 mm x 180 mm, Gewicht: 173 g
Reihe: Cotta's Bibliothek der Moderne
ISBN: 978-3-608-93223-2
Verlag: Klett-Cotta Verlag
Von frühen Hymnen, die zuerst 1890 erschienen, bis zu Beispielen aus der 1928 veröffentlichten Sammlung letzter Gedichte bietet diese Auswahl einen Querschnitt durch das Schaffen Georges. Sie rundet das Bild ab durch Proben seiner Übertragungen fremdsprachiger Dichtungen, etwa Dantes, Shakespeares oder Baudelaires.
Weitere Infos & Material
'Sei rebe die blümt.'
Sei rebe die blümt
Sei frucht die betört
Dir lieb und gerühmt.
Nur meide was stört
Was siecht und vermorscht
Was hastet und brüllt.
Von seltnen erforscht
Der menge verhüllt
Begehre das graun
Das schwellt nicht mehr sprengt –
Das schöne zu schaun
Das wärmend nicht sengt
Bis traumstill auf höhn
Der strahl in dir tauscht
In goldnem getön
Dein leben verrauscht.
'Im windes-weben.'
Im windes-weben
War meine frage
Nur träumerei.
Nur lächeln war
Was du gegeben.
Aus nasser nacht
Ein glanz entfacht –
Nun drängt der mai ·
Nun muss ich gar
Um dein aug und haar
Alle tage
In sehnen leben.




