Garbera | Erotische Träumereien | E-Book | www2.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, 128 Seiten

Reihe: Digital Edition

Garbera Erotische Träumereien

Digital Edition
1. Auflage 2015
ISBN: 978-3-7337-8731-8
Verlag: CORA Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark

Digital Edition

E-Book, Deutsch, 128 Seiten

Reihe: Digital Edition

ISBN: 978-3-7337-8731-8
Verlag: CORA Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark



Oh, là, là, wer hätte das gedacht? Bis jetzt hat Adam die Schulleiterin Grace als spröde und abweisend empfunden - doch nachdem er ihre erotischen Träumereien gelesen hat, denkt er anders über sie. Ob sie bereit ist, ihre Fantasie mit ihm Wirklichkeit werden zu lassen?



USA-Today-Bestsellerautorin Katherine Garbera hat schon mehr als neunzig Romane geschrieben. Von Büchern bekommt sie einfach nicht genug: ihre zweitliebste Tätigkeit nach dem Schreiben ist das Lesen. Katherine lebt mit ihrem Mann, ihren Kindern und ihrem verwöhnten Dackel in England.

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2. KAPITEL

Er wischte die Papiere von ihrem Schreibtisch und hob sie auf die glänzende Oberfläche. Langsam öffnete er die Knöpfe ihrer Bluse und strich dann genüsslich über ihren Körper. An ihrem Bauchnabel hielt er kurz inne, bevor er weiter hinunterglitt zum Bund ihres Rockes und dann seine Reise nach oben wieder antrat. Zärtlich fuhr er über die Körbchen ihres eisblauen BHs und streichelte dann sanft die Wölbungen ihre Brüste.

Stephanie Grace, „Adams Gebliebte“

Grace schluckte und erinnerte sich daran, dass Adam noch vorhin vorgehabt hatte, ihr zu kündigen. Bestimmt hatte er sich nichts dabei gedacht, als er gemeint hatte, dass er sie wollte. Es war vermutlich nur eine prompte Antwort gewesen. Was würde eine erfahrene Frau tun?

Grace hatte keine Ahnung. Im Grunde war sie ein Mädchen vom Lande, das sich in seinen Büchern vergrub und seinen Träumen nachhing. Mit den Aufmerksamkeiten eines Mannes, und zwar der Art von Aufmerksamkeit, die sie in Adams Augen zu sehen glaubte – Interesse und Faszination –, wusste sie schon gar nicht umzugehen.

„Grace?“

„Ja?“

„Habe ich Ihnen Angst gemacht?“

Himmel, ja, das hatte er. Aber sie war die Leiterin dieser Schule und hatte vor, es auch zu bleiben. Also würde sie ihn nicht sehen lassen, dass sie durchaus nicht so selbstsicher war, wie sie immer tat. „Natürlich nicht. Sie erwähnten das Mittagessen …“

„Ja, das habe ich, aber ich möchte nicht, dass Sie vor mir Angst haben.“

„Ich habe keine Angst vor Ihnen, Adam.“ Hatte sie wirklich nicht. Vielmehr hatte sie Angst vor der Verführerin, vor der ihr Vater, der Prediger, sie immer gewarnt hatte. Die Frau, die sich unter der unförmigen Kleidung verbarg. Die Frau mit der Sanduhrfigur und dem Aussehen, das Männern den Kopf verdrehte. Seit sie dreizehn Jahre alt war, hatte sie es bereut, diesen Körper zu besitzen, und jetzt, da sie Adams Aufmerksamkeit erregt hatte, war sie nicht sicher, was sie tun sollte.

Lieber wollte sie ihn weiterhin heimlich und aus der Ferne anhimmeln.

„Grace …“

„Was?“, fragte sie, nicht sicher, wie lange sie ihn schon angestarrt hatte.

„Hören Sie auf.“

„Ich weiß nicht, wovon Sie reden“, meinte sie, und hoffte, er ließ diese Lüge durchgehen.

„Sie denken zu viel darüber nach. Es ist nur ein Mittagessen.“

Sein Tonfall gab ihr das Gefühl, sich lächerlich gemacht zu haben, aber sie wusste, dass sie sich nicht nur eingebildet hatte, was er zu ihr gesagt hatte. „Warum schauen Sie mich dann so an, als stünde ich auf der Speisekarte?“

Er lachte – es war ein tiefes, männliches Lachen. „Tue ich das?“, fragte er mit einem charmanten Lächeln. Ein Lächeln, das er sonst anderen Frauen schenkte, aber niemals ihr.

Einen Moment lang wurde ihr ganz schwindelig, weil es ihr gelungen war, seine Aufmerksamkeit nur dadurch zu erringen, dass sie sie selbst war. Nicht wegen ihrer sündhaften Figur, sondern aufgrund ihrer Persönlichkeit.

Verflixt, sie war dabei, sich auf etwas einzulassen, dem sie nicht gewachsen war. Sie sollte sich lieber auf die Schule konzentrieren und die Unterhaltung darauf zurücklenken. Sie schüttelte den Kopf und wechselte das Thema. „Malcolm will die Schule doch für immer schließen, oder?“

„Können Sie es ihm verdenken?“, erwiderte Adam. Er stand auf und kam zu ihr. Er lehnte sich gegen den Schreibtisch und kreuzte die Beine an den Knöcheln.

Grace seufzte und fragte sich, ob Adam sie wohl für diesen Skandal verantwortlich machte und erwartet hätte, dass sie Dawn und Vernon besser beaufsichtigte. Trotz dieses Skandals musste sie jedoch zugeben, dass die beiden zu den besten Lehrern im Kollegium gehört hatten.

„Nein, das kann ich nicht. Solche Art von Betrug ist sehr schmerzhaft. Ich wünschte, ich wäre aufmerksamer gewesen und hätte rechtzeitig gemerkt, was zwischen den beiden lief.“

„Was hätten Sie getan?“

„Ich weiß es nicht. Irgendetwas. Auf jeden Fall etwas, was verhindert hätte, dass die Situation so außer Kontrolle geriet.“

„Sie können das Handeln anderer nicht beeinflussen“, entgegnete er. In seinen Worten lag so viel Gefühl, dass sie sich wunderte, was dahintersteckte.

„Ich weiß. Aber es wäre sehr hilfreich, wenn ich es könnte. Wir bräuchten jetzt zum Beispiel nicht zum Essen zu gehen, um über die Schule zu sprechen, denn Sie würden einfach zustimmen, dass sie weiter bestehen bleibt.“

„Lassen Sie uns gehen“, erwiderte er knapp.

Sie folgte ihm nach draußen und versuchte nicht daran zu denken, wie sich seine Lippen auf ihrer Haut wohl anfühlen würden.

Im Flur legte er ihr erneut eine Hand auf den Rücken, und Grace musste zugeben, dass ihr das Gefühl gefiel. Vor Aufregung geriet sie ins Stolpern, und Adam stützte sie sofort mit der anderen Hand.

„Alles okay?“

„Ja“, log sie. Sie war ihr ganzes Leben lang so vorsichtig gewesen. Stets hatte sie sichergestellt, dass ihre heimlichen Träume verborgen blieben. Die Realität, die sie für sich geschaffen hatte, hatte ihr Stabilität gegeben.

Zum ersten Mal verstand sie jetzt, dass die Grenzen sich verwischen konnten. Dass man sie sogar überschreiten konnte. Und darauf war sie noch nicht vorbereitet.

Würde sie das jemals sein? Zwanzig Jahre – seit ihrem dreizehnten Lebensjahr – hatte sie damit zugebracht, vor der Reaktion, die sie mit ihrem Körper bei Männern hervorrief, wegzulaufen. Wann würde sie endlich aufhören, ihre Sinnlichkeit zu ignorieren?

Die Schulglocke ertönte, während sie den Flur entlanggingen, und Grace bedeutete Adam stehen zu bleiben. Sie wollte, dass er die Kameradschaft unter den Schülern mitbekam. Sie wollte, dass er erkannte, was er den Kindern wegnehmen würde, wenn man ihr keine Chance gab, die Schule zu erhalten. Sie wollte, dass er erkannte, dass es etwas gab, was all die Mühen wert war.

Und es war auch für sie eine gute Erinnerung daran, was für sie auf dem Spiel stand, wenn sie aus dem Schatten heraustrat, in den sie sich selbst zurückgezogen hatte.

Adam schaute sie an, als wüsste er nicht, was er mit ihr machen sollte, und das konnte sie sogar nachvollziehen. Sie wusste es selbst nicht. Sie wusste nur, dass das Leben, so wie sie es kannte, nicht mehr akzeptabel war. Es würde sich ändern, und zwar wegen der Situation an der Schule und wegen dieses Mannes. Und wenn er tatsächlich so interessiert an ihr war, wie er im Moment tat, dann würde sie keinen Rückzieher machen, sondern diese Chance nutzen.

Adam wies seinem Chauffeur an, sie in die Stadt zu fahren und saß schon kurz darauf mit Grace zusammen in der kleinen Nische eines gemütlichen Restaurants.

Etwas an ihrem Benehmen hatte sich verändert, seit sie die Schule verlassen hatten, auch wenn er nicht genau sagen konnte, was. Sie begann sich in seiner Gegenwart zu entspannen. Noch immer hatte sie eine gewisse Mauer um sich herum errichtet, eine Förmlichkeit, die sie auch nicht fallen ließ; aber er merkte, dass sie sich bemühte, ihm gegenüber freundlicher zu sein.

„Was sollte ich tun, um die Mitglieder des Schulaufsichtsrates auf meine Seite zu bekommen?“, fragte Grace, nachdem sie einen Schluck Wasser getrunken hatte.

„Nichts. Die meisten sind es leid, mit den Problemen der Schule konfrontiert zu werden“, sagte er offen heraus.

„Na, das war eine ehrliche Antwort.“ Sie legte die Hände auf den Tisch und verschränkte die Finger. Gern hätte Adam sie berührt und mit dem Daumen über ihre Knöchel gestrichen. Doch er beherrschte sich.

„Ich werde keine Chance bekommen, wenn es nach Malcolm geht.“

„Da haben Sie völlig recht. Aber ich kann gegen die Entscheidung des Aufsichtsrates ein Veto einlegen oder die Sache bis zum Ende des Schuljahres vertagen. Ich finde, dass Ihr Plan einige gute Ansatzpunkte hat. Man kann die anderen nur durch Taten und gute Ergebnisse überzeugen. Ich werde gern persönlich helfen, die Veränderungen in die Tat umzusetzen. Ich denke, das wird reichen, um das Gremium davon zu überzeugen, Ihnen mehr Zeit einzuräumen.“

Sie errötete, während sie ihn anstarrte, und er spürte den Wunsch, mehr über sie zu erfahren. Warum nur hatte er Grace vorher nie beachtet? „Das würden Sie tun?“

Sie gab ihm das Gefühl, ein besserer Mann zu sein, als er in Wirklichkeit war. Vielleicht war es das Wissen, dass er ihr jetzt nur gegenübersaß, weil sie sein Interesse mit einer Geschichte erregt hatte, in der sie seine Geliebte war. Etwas funkelte in ihren Augen, was ihm das Gefühl gab … na ja, er fühlte sich nicht so unvollkommen wie sonst.

„Ich sage nie etwas, was ich nicht meine.“

„Ich habe bereits gehört, dass Sie Lügen nicht tolerieren.“

„Das ist richtig“, meinte er, ohne jedoch zu erklären, warum. „Was haben Sie noch gehört?“ Nicht alle Geschichten, die über ihn kursierten, waren positiv. Im Geschäftsleben galt er als rücksichtslos.

„Das ist alles“, antwortete sie lächelnd.

Adam stockte der Atem, als ihre gesamte Miene sich veränderte. Grace Stephens war eine umwerfende Schönheit, wenn sie lächelte. Eine Göttin schien durch das Lächeln hindurch.

„Und was haben Sie über mich gehört?“, fragte sie mit schüchterner Stimme.

Nicht viel. Lob von Eltern und Schülern, bevor es zu diesem Zwischenfall gekommen war, doch nichts Persönliches. „Über die Frau, die sich hinter der Schulleiterin verbirgt, habe ich sehr wenig gehört. Aber ich vermute verborgene Tiefen und Leidenschaften in Ihnen, und irgendwann wird ein...



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