Eine Ideologiekritik am Beispiel von Zukunftsstudien über China
Buch, Deutsch, 429 Seiten, Format (B × H): 148 mm x 210 mm, Gewicht: 580 g
ISBN: 978-3-658-01874-0
Verlag: Springer
Wissenschaft und Zukunft stehen in einem Spannungsfeld zueinander, denn Zukunft lässt sich nicht wissen. Wissenschaft kann nur dann ohne Rückgriff auf Ideologie mit Zukunft umgehen, wenn sie sich nicht auf die Erzeugung von Wissen, sondern auf das Kenntlichmachen von Nicht-wissen-können konzentriert und mit plausiblen Gedankenexperimenten anstatt mit vermeintlichen Erklärungen über Zukunft arbeitet. Wenn sich die wissenschaftstheoretischen und -philosophischen Grundlagen derart anpassen lassen, kann der Wissenschaft eine Beurteilung verschiedener Umgangsformen mit Zukunft wie Prognosen und Szenarien gelingen. Nach der Analyse idealtypischer Umgangsformen mit Zukunft führt Johannes Gabriel die theoretischen Überlegungen zum Spannungsfeld zwischen Wissenschaft und Zukunft und die daraus ableitbaren Konsequenzen mit den Ergebnissen der Analyse der Zukunftsbetrachtungen über China zusammen.
Zielgruppe
Research
Autoren/Hrsg.
Fachgebiete
Weitere Infos & Material
Wissenschaft versus Zukunft.- Konsequenzen für den wissenschaftlichen Umgang mit Zukunft.- Fallstudien zur Zukunft Chinas.- Wissenschaft und Zukunft.