Fyfe / Reichel | Reinkarnationen | E-Book | www2.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, 293 Seiten

Fyfe / Reichel Reinkarnationen

Die Heilkräfte früherer Leben nutzen
Auflage der EPUB Ausgabe
ISBN: 978-3-941435-44-5
Verlag: Reichel Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: Adobe DRM (»Systemvoraussetzungen)

Die Heilkräfte früherer Leben nutzen

E-Book, Deutsch, 293 Seiten

ISBN: 978-3-941435-44-5
Verlag: Reichel Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: Adobe DRM (»Systemvoraussetzungen)



Während die Reinkarnations-Therapie den Fokus meist auf die Heilung von Traumata aus früheren Leben legt, geht die Hypno-Therapeutin Atasha Fyfe einen neuen, konträren Weg: Ihr Schwerpunkt liegt in der Erforschung positiver Erfahrungen in vergangenen Leben, die sie zur Heilung ihrer Klienten nutzt - mit faszinierendem Erfolg, wie die Protokolle in diesem Buch zeigen: Klienten entdecken eine nie gekannte Lebensfreude; manch einer hängt den Job an den Nagel, um endlich in seinem Traumberuf zu arbeiten (und dafür früheres Wissen zu nutzen); andere verlieren schlagartig ihre Angst vor dem Tod; wieder andere beginnen, im Einklang mit sich selbst, mit der Natur zu leben. Mit inspirierenden Übungen und praktischen Tipps ermutigt Atasha Fyfe den Leser, die Heilkräfte früherer Leben in sich zu entdecken - Schätze, die nur darauf warten, entdeckt und für das heutige Leben genutzt zu werden!

Atasha Fyfe studierte Geschichte und englische Literatur, bevor sie sich als Therapeutin auf den Bereich Rückführungen spezialisierte. Sie schreibt regelmäßig über ihre Arbeit in spirituellen Zeitschriften und Magazinen und gibt Workshops und Seminare in Großbritannien. Atasha Fyfe lebt in Glastonbury, England. Weitere Informationen unter www.pastlivesglastonbury.co.uk.
Fyfe / Reichel Reinkarnationen jetzt bestellen!

Weitere Infos & Material


Vorwort


An einem Sommermorgen suchte ein stiller junger Mann mich auf, um in eines seiner früheren Leben zurückzugehen. Aus Datenschutzgründen nenne ich ihn Garth - so wie jeder in diesem Buch aus demselben Grund ein Pseudonym erhält. Er fühlte sich in einem Leben gefangen, das aus eintöniger und unterbezahlter Arbeit bestand, und fragte sich, ob die Ursache womöglich in einem früheren Leben lag.

In der Tiefenentspannung einer Regression stieg schon bald eine Erinnerung in ihm hoch. Er ging zu einer Zeit zurück, als er noch ein junger buddhistischer Mönch in Fernost war. Da er aus einer Bauernfamilie kam, fühlte er sich den anderen Mönchen gegenüber minderwertig und war dankbar für die Chance, in dem prächtigen Kloster leben und lernen zu können.

Eines Nachts brach im Kloster ein Feuer aus. Wie betäubt starrte der junge Mönch auf die Flammen, während seine Klosterbrüder voller Panik mit kleinen Wasserschüsseln umher rannten.

Plötzlich übernahm etwas in seinem Inneren die Führung. Auch wenn ihm klar war, dass es so aussah, als würde er weglaufen, rannte er zum nächsten Dorf. Er stolperte über Stock und Stein und rappelte sich immer wieder auf. Endlich hatte er die ersten Häuser erreicht.

Dann hämmerte er an jede Tür, schrie um Hilfe und weckte das ganze Dorf auf. Angeführt von der Feuerwehr mit ihrer speziellen Ausbildung und Ausrüstung, eilten alle Dorfbewohner zum Kloster und bekämpften die Flammen. Das Kloster konnte gerettet werden.

Danach behandelten die Mönche den jungen Mann wie einen Helden. Der Abt überreichte ihm einen wunderschön geschnitzten Buddha, den er für den Rest seines Lebens in Ehren hielt. Wie Garth mir erzählte, besaß er in seinem jetzigen Leben eine ähnliche Holzfigur, die ihm schon immer unerklärlich viel bedeutet hatte.

Ein paar Monate später rief er mich an. Er hatte gute Neuigkeiten: Er hatte endlich eine bessere Arbeit gefunden. Wie er sagte, war er sicher, dass die Erinnerung an die Rettung des Klosters ihm das notwendige Selbstvertrauen gegeben hatte, um die Erfolgsleiter zu erklimmen.

Diese Regression wurde auch für mich zu einem Wendepunkt. Ich fing an, über die Bedeutung von positiven Erinnerungen an frühere Leben nachzudenken. In meiner Praxis für Hypnotherapie hatte es natürlich immer mal wieder positive Erinnerungen gegeben. Ich war bisher davon ausgegangen, dass sie zwar angenehm waren, jedoch nicht die ‚wahren‘ Probleme ansprachen. Nun fragte ich mich, ob sie vielleicht einen eigenen bedeutenden therapeutischen Wert haben könnten.

Wie die meisten Heilverfahren neigt auch die Regressionstherapie dazu, sich auf die Probleme der Menschen zu konzentrieren. Aber ist das wirklich der einzige Weg?

Als vor über 50 Jahren die Regressions-Therapie ins Leben gerufen wurde, war sie noch ein winziges Saatkorn, das gegen die starke Brise des konventionellen Widerstands ankämpfen musste. Dank des Mutes ihrer Pioniere ist sie mittlerweile zu einer der erfolgreichsten Methoden der Aufarbeitung persönlicher Probleme geworden.

Sie funktioniert deshalb, weil heutige Probleme so häufig in negativen Erfahrungen in früheren Leben wurzeln. Während sich das Bewusstsein nicht an sie erinnern kann, wirken sie sich weiterhin wie eine unverheilte Wunde auf die Psyche aus. Solange solche alten Traumata unbewusst bleiben, haben sie die Macht, unser Verhalten und damit auch unser Leben zu kontrollieren. Sobald wir uns ihrer bewusst werden, verlieren sie ihre Macht über uns.

„Bei anderen Therapiemethoden werden die Symptome behandelt und die Ursache bleibt unbehandelt. In der Regressions-Therapie wird die Wurzel des Übels angegangen“, wie die klinische Psychologin Dr. Edith Fiore es ausdrückte.

Das ist eine wunderbare Entdeckung, die schon zahllosen Menschen geholfen hat. Aber was, wenn unsere früheren Leben sogar noch mehr zu bieten haben?

Ich fing an, mich zu fragen, warum wir überhaupt so viele Leben durchlebt haben, wenn sie uns nur Wunden eingebracht haben, die geheilt werden müssen. Vielleicht hat unsere Reinkarnationsgeschichte ja auch noch eine positive Seite. Manche unserer früheren Selbste könnten sich als unsere stärksten Verbündeten entpuppen - als eine Quelle des Selbstvertrauens, Selbstwertes und der Stärken, die wir jetzt am meisten brauchen.

Daher beschloss ich, die positiven Erinnerungen der Leute an ihre früheren Leben zu sammeln und näher zu untersuchen. Wenn man sich nur auf negative Erlebnisse konzentriert, ist das so, als würde man versuchen, rein durch Medizin gesund zu bleiben. Aber wir brauchen schließlich auch eine gesunde Nahrung.

Als sich das Projekt weiterentwickelte, stellte ich fest, dass es bei den zufriedensten und bedeutendsten früheren Leben nicht um weltliche Erfolge an sich ging. Auch waren sie kein Spaziergang im Park. Sie hatten ihre eigenen Dramen und Herausforderungen, die ihnen Sinn und Struktur gaben.

Die Leben, mit denen die Menschen am zufriedensten waren, hatten alle einer inneren Aufgabe gedient. Möglicherweise hatten sie wichtige Wendepunkte, Entdeckungen und Offenbarungen oder eine bedeutende Weiterentwicklung gebracht. Häufig hielten sie besondere Kenntnisse über spirituelle und esoterische Dinge bereit.

Wie meine Untersuchungen zeigten, waren solche wirklich positiven früheren Leben die Höhepunkte auf der Seelenreise und haben in der Gegenwart viel zu bieten. Sie sind nicht nur von persönlichem Nutzen, sondern können uns auch verlorenes Wissen und vergessene Fähigkeiten aus vergangenen Welten vermitteln.

Vielleicht lassen sich diese wertvollen Informationen in der Zukunft zum Nutzen von allen sammeln. Eine gelegentliche Erinnerung mag zwar richtig sein, doch sie beweist noch nichts. Doch wenn eine auf Dauer angelegte Datenbank vieler Regressionen systematisch aufgebaut und analysiert würde, könnte sie andere Methoden historischer Recherchen ergänzen.

Die Psychologin Dr. Helen Wambach hat bewiesen, wie das umgesetzt werden könnte. In den 1970er Jahren führte sie ein Mammutprojekt durch, bei dem Hunderte von Leuten in verschiedenen Räumen gleichzeitig in bestimmte Epochen zurückgingen. Anschließend füllten sie detaillierte Formulare mit Fragen über das, was sie herausgefunden hatten, aus. Die Ergebnisse wurden analysiert.

Wie sich herausstellte, waren die Erinnerungen der Leute verblüffend akkurat. Die Beschreibungen der Kleidung, Münzenwährungen, Schuhe, gesellschaftlichen Strukturen, Architekturstile, Kochtechniken, Essutensilien und der Nahrung waren allesamt historisch korrekt.

Ungefähr zur selben Zeit recherchierte der englische Journalist Jeffrey Iverson die Arbeit des Hypnotherapeuten Arnall Bloxham gründlich. Er bat Experten, jedes unbekannte historische Detail der bei den von Bloxham durchgeführten und auf Band aufgenommenen Regressionen zu überprüfen. Am Ende des Projekts war er überzeugt davon, dass die Erinnerungen an frühere Leben authentisch waren.

In More Lives Than One? , seinem Buch über dieses Thema, schrieb er: „Wenn die Gesellschaft jemals die Vorstellung akzeptiert, dass Menschen unter Hypnose zurückgeführt werden und zuverlässige Kenntnisse über frühere Zeiten sammeln können, würde das die Revolution der Geschichtsstudien bedeuten.“

Dieser Tag könnte kommen. Akademien für Studien vergangener Leben könnten eingerichtet werden und den persönlichen Erinnerungen eines jeden Einzelnen die Gelegenheit geben, einen wichtigen Beitrag zu leisten.

Auch die Methode, wie wir Zugang zu diesen Erinnerungen bekommen, könnte sich weiterentwickeln. Im Augenblick gehen Menschen, die zu einem früheren Leben Zugang bekommen möchten, meist zu einem Regressionsspezialisten. Doch irgendwann stellen wir alle womöglich fest, dass wir uns diese Informationen ganz einfach selbst zugänglich machen können.

Der Grund dafür liegt darin, dass Regression nur eine Frage der Entspannung ist. Wenn wir uns entspannen, gehen wir in einen natürlichen Zustand der Bewusstseinsveränderung über. Auf einem Diagramm sehen die viel beschäftigten Beta-Hirnwellen wie eine unruhige Wasseroberfläche mit vielen flachen Spitzen aus. Die entspanntere Alpha-Hirnwelle wirkt auf dem Schaubild wie ein Meer mit ruhigen Wellen. Das nächste Stadium wird Theta genannt und erinnert an einen Trancezustand. Danach kommt Delta, der Tiefschlaf. Doch der Alpha-Level der Tiefenentspannung bei vollem Bewusstsein reicht schon aus, um Zugang zu Erinnerungen an frühere Leben zu bekommen.

Unser geistiger Alltagszustand ist wie das Autofahren. Er verschmälert unseren Fokus auf die Aufgabe, die vor uns liegt - die Straße -, und so können wir kaum einen Blick auf die umliegende Landschaft werfen. Ein entspannterer Zustand entspricht eher einem Spaziergang. Er gibt uns die Gelegenheit, uns am Panorama unseres höheren Bewusstseins zu erfreuen.

Mit anderen Worten: Es ist, als würde man das Leben durch die verschiedenen Fenster eines Hauses betrachten. Im Erdgeschoss des Beta-Zustands können wir nur unseren Garten sehen. Wenn wir uns entspannen, ist das so, als würden wir durch die Fenster weiter oben hinausschauen und die Weite hinter der Gartenmauer sehen.

Was wir von diesem Blickwinkel aus sehen, hängt davon ab, auf was wir uns konzentrieren. Die einzigen Grenzen sind das, was wir für unmöglich halten.

Im Alpha-Zustand hat man nicht nur Zugang zu früheren Leben, sondern auch zu einer höheren Führung. Dies könnte ein Schutzengel, ein...


Fyfe, Atasha
Atasha Fyfe studierte Geschichte und englische Literatur, bevor sie sich als Therapeutin auf den Bereich Rückführungen spezialisierte. Sie schreibt regelmäßig über ihre Arbeit in spirituellen Zeitschriften und Magazinen und gibt Workshops und Seminare in Großbritannien. Atasha Fyfe lebt in Glastonbury, England.
Weitere Informationen unter www.pastlivesglastonbury.co.uk.



Ihre Fragen, Wünsche oder Anmerkungen
Vorname*
Nachname*
Ihre E-Mail-Adresse*
Kundennr.
Ihre Nachricht*
Lediglich mit * gekennzeichnete Felder sind Pflichtfelder.
Wenn Sie die im Kontaktformular eingegebenen Daten durch Klick auf den nachfolgenden Button übersenden, erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Ihr Angaben für die Beantwortung Ihrer Anfrage verwenden. Selbstverständlich werden Ihre Daten vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben. Sie können der Verwendung Ihrer Daten jederzeit widersprechen. Das Datenhandling bei Sack Fachmedien erklären wir Ihnen in unserer Datenschutzerklärung.