Furrer | Des Burgers Buch | Buch | 978-3-0340-1113-6 | www2.sack.de

Buch, Deutsch, 824 Seiten, GB, Format (B × H): 160 mm x 240 mm, Gewicht: 1600 g

Furrer

Des Burgers Buch

Stadtberner Privatbibliotheken im 18. Jahrhundert
Erscheinungsjahr 2012
ISBN: 978-3-0340-1113-6
Verlag: Chronos

Stadtberner Privatbibliotheken im 18. Jahrhundert

Buch, Deutsch, 824 Seiten, GB, Format (B × H): 160 mm x 240 mm, Gewicht: 1600 g

ISBN: 978-3-0340-1113-6
Verlag: Chronos


Was las man im Bern des 18. Jahrhunderts? Wie aufgeklärt war die Stadt gemessen an der Lektüre ihrer Bewohner? Dank der 'Geltstagsrödel' (Versteigerungsinventare) lassen sich zahlreiche Privatbibliotheken rekonstruieren und Antworten auf die gestellten Fragen finden. Die Studie zeigt die Vielfalt und die starke individuelle Prägung der Buchbestände und sie gibt Einblick in den geistigen Horizont der Bibliotheksbesitzer, von 'Gelehrten', 'Gebildeten' und 'Geschulten' – Männern und Frauen, Theologen, Juristen, Medizinern, Magistraten und Beamten, Künstlern, Kaufleuten, Händlern und Handwerkern.
Das Buch versteht sich als Beitrag zur Geschichte des kulturellen Lebens und der Aufklärung in einer reformierten Stadt der Eidgenossenschaft. Im Zentrum steht zum einen die Rekonstruktion von 146 'Kleinstbibliotheken' (ein bis zehn Titel umfassende Buchbestände) und von 37 'kleinen' und 'mittleren' Bibliotheken (mit 11–50 beziehungesweise 51–300 Titeln).
Eine Reihe von Materialien ergänzt die aus den 'Geltstagsrödeln' gewonnenen Informationen, nämlich eine Chronologie der deutschsprachigen Berner Psalmeneditionen, das Bibliotheksinventar des Theologen, Mathematikers und Juristen Samuel König von 1745, der heimliche 'Catalogue de livres françois' der Typographischen Gesellschaft in Bern von 1772, 55 zeitgenössische Quellentexte und eine Zeittafel zum veröffentlichten Schrifttum der Aufklärung.

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Was las man im Bern des 18. Jahrhunderts? Wie aufgeklärt war die Stadt gemessen an der Lektüre ihrer Bewohner? Dank der 'Geltstagsrödel' (Versteigerungsinventare) lassen sich zahlreiche Privatbibliotheken rekonstruieren und Antworten auf die gestellten Fragen finden. Die Studie zeigt die Vielfalt und die starke individuelle Prägung der Buchbestände und sie gibt Einblick in den geistigen Horizont der Bibliotheksbesitzer, von 'Gelehrten', 'Gebildeten' und 'Geschulten' – Männern und Frauen, Theologen, Juristen, Medizinern, Magistraten und Beamten, Künstlern, Kaufleuten, Händlern und Handwerkern.
Das Buch versteht sich als Beitrag zur Geschichte des kulturellen Lebens und der Aufklärung in einer reformierten Stadt der Eidgenossenschaft. Im Zentrum steht zum einen die Rekonstruktion von 146 'Kleinstbibliotheken' (ein bis zehn Titel umfassende Buchbestände) und von 37 'kleinen' und 'mittleren' Bibliotheken (mit 11–50 beziehungesweise 51–300 Titeln).
Eine Reihe von Materialien ergänzt die aus den 'Geltstagsrödeln' gewonnenen Informationen, nämlich eine Chronologie der deutschsprachigen Berner Psalmeneditionen, das Bibliotheksinventar des Theologen, Mathematikers und Juristen Samuel König von 1745, der heimliche 'Catalogue de livres françois' der Typographischen Gesellschaft in Bern von 1772, 55 zeitgenössische Quellentexte und eine Zeittafel zum veröffentlichten Schrifttum der Aufklärung.


Norbert Furrer, geboren 1951, Studium der Geschichte, Linguistik, russischen Sprache und Literatur an den Universitäten Lausanne und Moskau. Lehrbeauftragter für Geschichte der Frühen Neuzeit an den Universitäten Bern und Lausanne, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Kantonsarchiv Waadt.



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