Fritz | Die Kommanditgesellschaft Band 2 | Buch | 978-3-7041-0817-3 | www2.sack.de

Buch, Deutsch, 256 Seiten, Format (B × H): 175 mm x 245 mm, Gewicht: 610 g

Fritz

Die Kommanditgesellschaft Band 2

Sonderform: GmbH & Co KG
2. Auflage 2023
ISBN: 978-3-7041-0817-3
Verlag: dbv-Verlag (Österreich)

Sonderform: GmbH & Co KG

Buch, Deutsch, 256 Seiten, Format (B × H): 175 mm x 245 mm, Gewicht: 610 g

ISBN: 978-3-7041-0817-3
Verlag: dbv-Verlag (Österreich)


Eine GmbH & Co KG ist eine Kommanditgesellschaft, bei welcher kein unbeschränkt haftender Gesellschafter eine natürliche Person ist. Was (relativ) einfach klingt, wird durch spezialgesetzliche Bestimmungen und die Rechtsprechung zu einem Sondergesellschaftsrecht geformt, welches aus der KG eine faktische Kapitalgesellschaft werden lässt. Das Praxiswerk behandelt die verschiedenen Arten sowie Gründungsformen einer GmbH & Co KG und stellt klar, welche für die GmbH geltenden Bestimmungen auch für diese Form einer Personengesellschaft anzuwenden sind. Eine umfassende Darstellung weiterer Lebensbereiche einer GmbH & Co KG runden das Werk ab. Die Praxisorientierung des Werkes wird durch über 50 Fallbeispiele, viele Grafiken, Tabellen und zahlreiche Hinweise betont.

Aus dem Inhalt:

Systematische Darstellung der Rechtsnatur einer GmbH & Co KG
Errichtung der Gesellschaften und Vertragsgestaltung
Die Besonderheiten einer GmbH & Co KG in engeren Sinn
Eigenkapitalausweis bei der GmbH & Co KG
Steuerliche Grundlagen für die GmbH & Co KG sowie ihre Gesellschafter
Sozialversicherungsrechtliche und steuerrechtliche Behandlung des Geschäftsführers der Komplementär-GmbH
Auflösung und Liquidation
Allgemeine Grundlagen, Praxisbeispiele und Musterverträge von der Gründung bis zur Beendigung einer Kommanditgesellschaft sind im separaten Band 1 dargestellt.

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Zielgruppe


Steuer-, Rechts- und Unternehmensberater, Unternehmer sowie Studierende


Autoren/Hrsg.


Weitere Infos & Material


KAPITELÜBERSICHT
Kapitel 1 Systematische Darstellung der Rechtsnatur einer GmbH & Co KG
Kapitel 2 Errichtung einer GmbH & Co KG und Gestaltung des Gesellschaftsvertrages
Kapitel 3 Die Besonderheiten der GmbH & Co KG
Kapitel 4 Besonderheiten des Eigenkapitalausweises bei der GmbH & Co KG
Kapitel 5 Die GmbH & Co KG und ihre Gesellschafter im Ertragsteuerrecht
Kapitel 6 Die arbeits-, steuer- und sozialversicherungsrechtliche Behandlung von Geschäftsführern der Komplementär-GmbH
Kapitel 7 Beendigung der GmbH & Co KG

INHALTSVERZEICHNIS

Vorwort

Kapitel 1 Systematische Darstellung der Rechtsnatur einer GmbH & Co KG
1.1 Grundlagen
1.2 Vor- und Nachteile der GmbH & Co KG
1.3 Erscheinungsformen
1.3.1 Einführung
1.3.2 Einpersonen-GmbH & Co KG
1.3.3 Einheits-GmbH & Co KG
1.3.4 Personen- und beteiligungsgleiche GmbH & Co KG
1.3.5 Nichtpersonen- und beteiligungsgleiche GmbH & Co KG
1.3.6 Mehrstufige GmbH & Co KG
1.3.7 Publikumsgesellschaft
1.3.8 Betrieblicher Generationenwechsel
1.3.9 GmbH & Co KG mit abweichenden Beteiligungsverhältnissen
1.3.10 Doppelstöckige GmbH & Co KG
1.3.11 Sternförmige GmbH & Co KG
1.3.12 Reserve-GmbH & Co KG
1.3.13 Unechte GmbH & Co KG
1.3.14 Sonstige Gestaltungsformen
1.4 Wann ist die Rechtsform der GmbH & Co KG sinnvoll?
1.4.1 Einführung
1.4.2 Verbindung von Management, Kapital und Haftung
1.5 Die Folgen der Rechtsformentscheidung pro GmbH & Co KG
1.5.1 Kapitalaufbringung anlässlich der Gesellschaftsgründung
1.5.2 Das Stammkapital
1.5.3 Die Stammeinlagen
1.5.4 Die Geschäftsführerhaftung für die Aufbringung und Bewertung der Stammeinlagen
1.5.5 Gründungsformen und ihre Rechtsfolgen
1.5.6 Haftung

Kapitel 2 Errichtung einer GmbH & Co KG und Gestaltung des Gesellschaftsvertrages
2.1 Die verschiedenen Wege zur GmbH & Co KG - Übersicht
2.2 Neugründung
2.2.1 Grundlagen
2.2.2 Vorgründungsgesellschaft
2.2.3 Vor-GmbH
2.2.4 Differenzhaftung
2.2.5 Handelndenhaftung
2.2.6 Die im Außenverhältnis tätige GmbH - das werbende Stadium
2.2.7 Errichtung der Kommanditgesellschaft
2.2.8 Entstehen der KG
2.2.9 Ist die gleichzeitige Errichtung beider Gesellschaften zulässig und zweckmäßig?
2.3 Firma
2.4 Firmenzeichnung
2.5 Unternehmensgegenstand
2.6 Dauer und Wirtschaftsjahr
2.7 Leitung und Überwachung der GmbH & Co KG
2.8 Vinkulierung und Verknüpfung der Gesellschaftsanteile
2.8.1 Grundlagen zur Verfügung eines GmbH-Geschäftsanteiles
2.8.2 Die konkrete Ausgestaltung in den Gesellschaftsverträgen
2.9 Ableben eines Gesellschafters
2.10 Willensbildung der Gesellschafter
2.11 Kündigung des Gesellschaftsverhältnisses
2.12 Wettbewerbsverbot
2.13 Informations- und Einsichtsrechte der Kommanditisten

Kapitel 3 Die Besonderheiten der GmbH & Co KG
3.1 Eine behutsame Einführung …
3.2 Anwendung der Business Judgement Rule
3.2.1 Begriff und Wesen
3.2.2 Voraussetzungen für die Haftungsprivilegierung
3.2.3 Unternehmerische Entscheidung
3.2.4 Beachtung gesetzlicher und gesellschaftsvertraglicher Bestimmungen
3.2.5 Kein Vorliegen von Eigeninteressen, Interessenkonflikten und sachfremden Einflüssen
3.2.6 Wohl des Unternehmens
3.2.7 Angemessene Information
3.2.8 Gutgläubigkeit
3.2.9 Eingeschränkte Überprüfbarkeit unternehmerischer Entscheidungen
3.3 Pflichtangaben auf Geschäftspapieren und Bestellscheinen (§ 14 Abs 1 UGB)
3.4 Die Anwendung des Eigenkapitalersatzrechtes auf GmbH & Co KG
3.4.1 Systematische Einführung
3.4.2 Vom Eigenkapitalersatzgesetz erfasste Gesellschafter und Dritte
3.4.3 Beteiligungsquote von zumindest 25%
3.4.4 Beherrschender Einfluss eines Minderheitsgesellschafters oder von Dritten
3.4.5 Abgestimmtes oder abgesprochenes Kreditgeberverhalten
3.4.6 Konsortialkredite
3.4.7 Absprache und abgestimmtes Verhalten
3.4.8 Treuhandschaft
3.4.9 Mittelbare Beteiligungen - Verbundene Unternehmen
3.5 Aufsichtsrat
3.6 Rechnungslegung
3.7 Haftung bei Reorganisationsbedarf (§ 22 Abs 2 URG)
3.7.1 Allgemeines
3.7.2 Eigenmittelquote
3.7.3 Fiktive Schuldentilgungsdauer
3.8 Insolvenzantragspflicht bei Überschuldung
3.8.1 Grundlagen
3.8.2 Zweistufige Überschuldungsprüfungsmethode
3.8.3 Behandlung Eigenkapital ersetzender Gesellschafterdarlehen bei der Überschuldungsprüfung
3.8.4 Die praktische Anwendung der zweistufigen Überschuldungsprüfungsmethode
3.9 Geltung der Kapitalerhaltungsvorschriften
3.9.1 Einführung
3.9.2 Zweck und systematische Stellung der Kapitalerhaltung
3.9.3 Konzept des Ausschüttungsverbots
3.9.4 Das Ausschüttungsverbot
3.9.5 Kapitalbindung bei der GmbH & Co KG
3.9.6 Ausfallshaftung
3.9.7 Verdeckte Ausschüttungen
3.9.8 Sicherheiten der Gesellschaft für einen Kredit des Gesellschafters
3.9.9 Kapitalherabsetzung
3.9.10 Abfindungsansprüche ausscheidender Gesellschafter
3.9.11 Realteilung
3.10 Bestellung des gewerberechtlichen Geschäftsführers
3.11 Anwendung des Liquidationsrechtes

Kapitel 4 Besonderheiten des Eigenkapitalausweises bei der GmbH & Co KG
4.1 Gesellschaftsrechtliche Grundlagen
4.2 Darstellung der Einlage des Komplementärs
4.3 Darstellung des Kapitalanteils des Kommanditisten
4.4 Kapital- und Gewinnrücklagen
4.5 Entnahmen der Gesellschafter
4.6 Zurechnung von Gewinnen und Verlusten
4.7 Darstellung von Gewinnanteilen in Folgejahren
4.8 Notwendige Angaben im Anhang des Jahresabschlusses

Kapitel 5 Die GmbH & Co KG und ihre Gesellschafter im Ertragsteuerrecht
5.1 Die GmbH & Co KG als Mitunternehmerschaft
5.2 Gewinnermittlung und Gewinnverteilung bei der betrieblich tätigen GmbH & Co KG
5.3 Ausgewählte Aspekte der Gesellschaftervergütungen
5.4 Die vermögensverwaltende (außerbetrieblich tätige) GmbH & Co KG
5.5 Das Abzugsverbot des § 20 Abs 1 Z 7 EStG
5.5.1 Einführung
5.5.2 Wieso gibt es eine betragsmäßige Begrenzung von Managervergütungen?

Kapitel 6 Die arbeits-, steuer- und sozialversicherungsrechtliche Behandlung von Geschäftsführern der Komplementär-GmbH
6.1 Grundsätzliches zur arbeitsrechtlichen Qualifikation des GmbH-Geschäftsführers
6.2 Die steuerliche Qualifikation des Geschäftsführers der Komplementär-GmbH
6.2.1 Grundsätzliches
6.2.2 Kurzcharakteristik der möglichen Vertragsverhältnisse
6.2.3 Fremdgeschäftsführer
6.2.4 Gesellschafter-Geschäftsführer mit nicht wesentlicher Beteiligung
6.2.5 Gesellschafter-Geschäftsführer mit wesentlicher Beteiligung
6.2.6 Einkommensteuerpflicht mit Dienstgeberbeitrag und Kommunalsteuerpflicht
6.2.7 Einkommensteuerpflicht ohne Dienstgeberbeitrag und Kommunalsteuerpflicht
6.3 Sozialversicherungsrechtliche Behandlung von Geschäftsführern
6.3.1 Einführung
6.3.2 Keine oder nicht wesentliche Beteiligung
6.4 Zusammenfassung

Kapitel 7 Beendigung der GmbH & Co KG
7.1 Allgemeines
7.2 Gesetzliche Auflösungsgründe der GmbH & Co KG
7.3 Fortsetzung der Gesellschaft
7.4 Einzelfragen zur Abwicklung und zu den Liquidatoren

Anhang
Stichwortverzeichnis
Paragrafenverzeichnis
Downloadverzeichnis


Kapitel 2
Errichtung einer GmbH & Co KG und Gestaltung des Gesellschaftsvertrages
2.1 Die verschiedenen Wege zur
GmbH & Co KG – Übersicht
Die Gründung einer GmbH & Co KG kann erfolgen durch
a) Neugründung einer GmbH und einer KG (139);
b) Neugründung einer KG unter Verwendung einer bestehenden GmbH;
c) Eintritt einer GmbH in eine bestehende KG
- als weiterer Komplementär (GmbH & Co KG iwS); oder
- anstelle eines Komplementärs; oder
- anstelle des bisher einzigen Komplementärs (GmbH & Co KG ieS); oder
- anstelle aller Komplementäre
d) Formwechsel von einer OG in eine KG, wenn sämtliche (bis auf einen) Gesellschafter ihre Rechtsstellung in jene eines Kommanditisten ändern und eine beteiligte GmbH (einzige) Komplementärin bleibt;
e) eine errichtende Umwandlung, bei der eine GmbH & Co KG dadurch entsteht, dass die bisherigen Kapitalgesellschafter an der Nachfolge-KG als Kommanditisten beteiligt werden, während die zu diesem Zweck neu gegründete GmbH Komplementärin wird (140).
Das Gründungsrecht der GmbH & Co KG resultiert aus der Kombination unterneh-mensrechtlicher Bestimmungen über die Einrichtung einer KG (§§ 161 ff UGB) mit solchen des Gesetzes über Gesellschaften mit beschränkter Haftung. Zum Teil sind diese Regelungen dispositiv und durch den Gesellschaftsvertrag näher zu präzisieren. Die beiden Gesellschaftsverträge sind daher aufeinander abzustimmen.
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139: Üblicherweise wird – vor allem aus Haftungsgründen – in einem ersten Schritt die GmbH errichtet, die in weiterer Folge als Komplementärin mit mindestens einem Kommanditisten zeitgleich die KG gründet. In diesem Fall ist ein zeitversetzter Eingang der Firmenbuchanmeldungen beim Firmenbuchgericht erforderlich. Die KG kann gleichzeitig mit der GmbH angemeldet und eingetragen werden. Aber sogar vor der Eintragung der GmbH ist nach Ansicht von Ulrich Torggler die Eintragung der KG möglich. Allerdings sind Personen als Komplementäre einzutragen, die beim Abschluss des KG-Vertrages im Namen der GmbH gehandelt haben. Dies wird in der Regel nicht erwünscht sein. Vgl hierzu weiterführend Torggler in GS Arnold, Die GmbH & Co KG (2011) 65.
140: Die Zulässigkeit eines solchen Beitritts im Zuge der errichtenden Umwandlung ist seit dem Übernahmerechts-Änderungsgesetz 2006 (BGBl I 75/2006) gesetzlich klargestellt.



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