Fritz | Authentizität - Partizipation - Spektakel | Buch | 978-3-412-22164-5 | sack.de

Buch, Deutsch, Band 3, 336 Seiten, Format (B × H): 161 mm x 231 mm, Gewicht: 725 g

Reihe: Kunst - Geschichte - Gegenwart

Fritz

Authentizität - Partizipation - Spektakel

Mediale Experimente mit »echten Menschen« in der zeitgenössischen Kunst

Buch, Deutsch, Band 3, 336 Seiten, Format (B × H): 161 mm x 231 mm, Gewicht: 725 g

Reihe: Kunst - Geschichte - Gegenwart

ISBN: 978-3-412-22164-5
Verlag: Böhlau


Die Vorstellung, authentisches menschliches Verhalten innerhalb von eigens für die Beobachtung mit der Kamera inszenierten Situationen herstellen zu können, ist im 20. und 21. Jahrhundert nicht nur im 'Reality-TV' zu finden. Vielmehr begleitet dieser Topos die Reproduktionsmedien Fotografie, Film und Video seit ihrer Erfindung und regte neben der Populärkultur auch die Sozialwissenschaften sowie zahlreiche bildende Künstlerinnen und Künstler zu medialen Experimenten an. Das Phänomen wird aus der Perspektive der zeitgenössischen Partizipationskunst mit detaillierten Verweisen auf die anderen Bereiche diskutiert. Ausführlich werden Werke von Phil Collins, Danica Daki¿, Rineke Dijkstra, Omer Fast, Aernout Mik, Christoph Schlingensief, Gillian Wearing und Artur Zmijewski analysiert.
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Autoren/Hrsg.


Weitere Infos & Material


einleitung: real life – real people
das „echte leben“ in kunst, wissenschaft und medien
authentizität als analysekategorie und untersuchungsgegenstand
authentizitätsproduktion in medialen experimenten mit menschen
I. nonactors: „echte menschen“ zwischen normalität und andersartigkeit
quantitative und qualitative authentizität
authentizitätsansprüche partizipativer kunst: aktivierung und engagement
paradoxien und kritische ansätze der partizipation
# die rolle des „anderen“: danica dakic, isola bella (2007–2008)
# gemeinschaft als krisensituation: aernout mik, communitas (2010)
# subjekt vs. objekt: rineke dijkstra, the buzzclub… (1996–1997)
conclusio I
II. nonscripted: von der repräsentation der wirklichkeit zum „echten“ ereignis
reality testing: das soziale experiment zwischen wissenschaft und kunst
hier und jetzt: situationskonstruktion als künstlerische strategie
# listening by dancing: adrian piper, funk lessons (1982–1984)
closed-circuit-installationen als mediale experimente am publikum
der ausstellungsraum als laboratorium
das filmset als experimentelle anordnung
# die versteckte kamera als wissenschaftliches instrument und unterhaltungsmittel: allen funt, candid camera (1948–1992)
# das gefängnis als „authentizitätsmaschine“ und black box: artur zmijewski, repetition (2005)
conclusio II
III. nonfiction: authentische vermittlung und vermittelte authentizität
heimliche und dauerhafte aufzeichnung
dokumentarisches filmen: (nicht-)gestaltung, soziale veränderung und penetration der wirklichkeit
authentizitätsdiskurse des fernsehens: life, reality und selbstreflexivität
# a new kind of art form: craig gilbert, an american family (1971–1973)
performative observation
# mediale selbstdarstellung in andy warhols factory (1963–1966)
becoming real: vom begehren, zu sehen, zum begehren, gesehen zu werden
die kamera als therapeutin: re-inszenierte traumata
# confess all on video: gillian wearings mediale geständnisse (1992–2000)
conclusio III
IV. spectacular reality: authentizitätserfahrung im spektakel
observation und spektakel
merkmale von spektakularität: eine begriffliche revision
partizipation und spektakel: eine theoretische revision
reality: postdokumentarisch, postspektakulär, postpartizipatorisch?
szenarien spektakulärer aufführung
# die freak-show: christoph schlingensief, freakstars 3000 (2002–2003)
# der tanzmarathon: phil collins, they shoot horses (2004)
# das tableau vivant: omer fast, the casting (2007)
conclusio IV
resümee: mediale experimente zwischen authentizität, partizipation und spektakel
danksagung
literatur- und quellenverzeichnis
personen- und sachregister
abbildungsnachweis


Fritz, Elisabeth
Elisabeth Fritz ist stellvertretende Direktorin am Deutschen Forum für Kunstgeschichte in Paris.

Elisabeth Fritz ist Kunsthistorikerin und Soziologin. Sie war an verschiedenen Kunstinstitutionen in Wien tätig und wurde an der Universität Graz promoviert. Seit 2012 ist sie Wissenschaftliche Assistentin am Lehrstuhl für Kunstgeschichte der Friedrich-Schiller-Universität Jena.


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