Fritsche / Paulmann | »Arisierung« und »Wiedergutmachung« in deutschen Städten | Buch | 978-3-412-22160-7 | sack.de

Buch, Deutsch, 394 Seiten, Format (B × H): 161 mm x 236 mm, Gewicht: 789 g

Fritsche / Paulmann

»Arisierung« und »Wiedergutmachung« in deutschen Städten

Buch, Deutsch, 394 Seiten, Format (B × H): 161 mm x 236 mm, Gewicht: 789 g

ISBN: 978-3-412-22160-7
Verlag: Böhlau


'Arisierung' und Wiedergutmachung werden in der historischen Forschung oft getrennt voneinander betrachtet. Dieser Band nimmt beide Prozesse in den Blick und verbindet damit aktuelle Ergebnisse zu diesen beiden Forschungsfeldern. Im Mittelpunkt steht der Umgang der deutschen Städte mit 'Arisierung' und 'Wiedergutmachung', schließlich berührten beide Vorgänge die Kommunen unmittelbar. Die einzelnen Beiträge spüren den lokalen Unterschieden nach und analysieren das Verhalten von Stadtverwaltungen sowie anderen Akteuren vor Ort. Dabei spannt der Band einen weiten Bogen von der Vernichtung jüdischer Gewerbetätigkeit in deutschen sowie österreichischen Städten und der 'Arisierung' von Kunstsammlungen über die finanzielle Ausplünderung und die 'Verwertung' von jüdischem Besitz nach den Deportationen bis hin zur Soforthilfe für jüdische Überlebende nach 1945 und den Entschädigungsleistungen durch die Bundesrepublik Deutschland.
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Weitere Infos & Material


Christiane Fritsche/Johannes Paulmann
„Arisierung“ und „Wiedergutmachung“ vor Ort: Perspektiven auf die Vernichtung der wirtschaftlichen Existenz deutscher Juden und die Entschädigung nach 1945
Christoph Kreutzmüller
Die Vernichtung der jüdischen Gewerbetätigkeit in Berlin. Begriffe und Blickwinkel
Benno Nietzel
Sichtbarkeit/Unsichtbarkeit. Die Konstruktion „jüdischer Unternehmen“ und die Öffentlichkeit der Judenverfolgung in Frankfurt am Main 1933 – 1939
Gerald Lamprecht
„Arisierung“ als soziale Praxis und gesellschaftlicher Prozess am Beispiel der Stadt Graz und der Steiermark
Berthold Unfried
Neuere Ergebnisse zu „Arisierung“ und Restitution von Unternehmen in Wien
Christiane Fritsche
Mannheim „arisiert“. Die Mannheimer Stadtverwaltung und die Vernichtung jüdischer Existenzen
Jürgen Klöckler
Von Mannheim nach Konstanz. Der Finanzbeamte Bruno Helmle im Nationalsozialismus und in der unmittelbaren Nachkriegszeit
Kurt Schilde
Bürokratie des Todes. Die Deportation der jüdischen Familie Fenichel aus Berlin im Spiegel von Finanzamtsakten
Timo Saalmann
Relikte der „Arisierung“ und Wiedergutmachung in den Sammlungen der Museen der Stadt Bamberg
Monika Tatzkow
„Praktisch zertrümmert“. Die Kunstsammlung Adolf Bensinger, Mannheim
Lina-Mareike Dedert
„Arisierung“ in Mannheim am Beispiel der Röhrengrosshandlung Leopold Weill
Susanna Schrafstetter
Von der Soforthilfe zur Wiedergutmachung: die Umsetzung der Zonal Policy Instruction No in der britischen Besatzungszone
Julia Volmer-Naumann
„Betrifft: Wiedergutmachung“. Entschädigung als Verwaltungsakt am Beispiel Nordrhein-Westfalen
Marlene Klatt
Die Entschädigungspraxis im Regierungsbezirk Arnsberg und die Reaktionen jüdischer Verfolgter
Register


Fritsche, Christiane
Christiane Fritsche ist promovierte und freiberufliche Historikerin, zusammen mit Johannes Paulmann, Direktor des Leibniz-Instituts für Europäische Geschichte in Mainz, hat sie von 2009 bis 2012 das Forschungsprojekt zu Arisierung und Wiedergutmachung in Mannheim bearbeitet bzw. geleitet.

Paulmann, Johannes
Johannes Paulmann ist Direktor des Leibniz-Instituts für Europäische Geschichte in Mainz.

Johannes Paulmann ist Direktor des Leibniz-Instituts für Europäische Geschichte in Mainz.

Christiane Fritsche ist promovierte und freiberufliche Historikerin, zusammen mit Johannes Paulmann, Direktor des Leibniz-Instituts für Europäische Geschichte in Mainz, hat sie von 2009 bis 2012 das Forschungsprojekt zu Arisierung und Wiedergutmachung in Mannheim bearbeitet bzw. geleitet.


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