Freude | Synapse aus Mohn und Gedächtnis. | Buch | 978-3-565-24410-2 | www2.sack.de

Buch, Deutsch, 108 Seiten, Format (B × H): 148 mm x 210 mm, Gewicht: 341 g

Freude

Synapse aus Mohn und Gedächtnis.

Dichtung Gegenwärtig gedichtet
2. Auflage 2026
ISBN: 978-3-565-24410-2
Verlag: epubli

Dichtung Gegenwärtig gedichtet

Buch, Deutsch, 108 Seiten, Format (B × H): 148 mm x 210 mm, Gewicht: 341 g

ISBN: 978-3-565-24410-2
Verlag: epubli


Synapse aus Mohn und Gedächtnis. Gegenwärtig gedichtet
Zwischen Mohn und Gedächtnis spannt sich ein Raum, in dem Sprache nicht erzählt, sondern reagiert. Ein Raum, in dem Wörter nicht schmücken, sondern zucken. Hier wird Dichtung zur Synapse – ein elektrischer Sprung zwischen Körper und Abgrund, zwischen Atem und Zweifel, zwischen dem, was erinnert wird, und dem, was sich nicht mehr erinnern lässt.
Die Gedichte in Synapse aus Mohn und Gedächtnis sind gegenwärtig gedichtet – im wörtlichen Sinn. Sie verweigern sich dem Rückblick ebenso wie der Vertröstung. Sie stehen im Jetzt wie unter freiem Himmel, ungeschützt, und tragen die Spuren dessen, was war, als offene Wunde im Licht. Mohn – das ist Schlaf, Betäubung, roter Rausch. Gedächtnis – das ist Erde, die nicht vergisst. Aus beidem wachsen diese Texte: zart und unerbittlich zugleich.
Hier spricht kein lyrisches Ich als Maske. Die Stimme tritt nicht hinter Metaphern zurück, sondern durch sie hindurch. Das Gedicht wird zum Atemorgan, das Zweifel einzieht und als Bild wieder ausstößt. Biologie und Metaphysik berühren sich: Hirnstamm und Himmel, Alveolen und Ewigkeit, Fruchtknoten und Sternenstaub. Denken ist kein abstrakter Akt – es ist Gewebe, Puls, Riss. Ein „Algorithmus der Angst“ schlägt im Inneren, während draußen die Laternen „Lügen vom Pflaster trinken“.

Gedichte blühen aus Mohn und Gedächtnis.
Und öffnen – hinter den Lippen – eine Welt.

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Autoren/Hrsg.


Weitere Infos & Material


Freude, Manfred H.
Geboren in Aachen wo er bis heute lebt, als Dichter, Philosoph, Dramatiker und Essayist.
Seine Gedichte sind eine motivische Darstellung der Einsamkeit, des Vergänglichen, sowie ein melancholischer Sprachduktus in der Tradition pessimistischer Literatur. F. gebraucht seine Lyrik in einer stark verschlüsselten, dichten, meist ungereimten Sprache von großer Eindringlichkeit. F. versucht, die Stellung der Lyrik neu, modern zu justieren. In der Gegenwart verankert seine poetische Sprache deutliche Dichtkunst. Die Verwendung eines lakonischen, bisweilen philosophisch, fragmentarischen Stils, heben beständig die Korrespondenz zwischen Inhalt und Aufbau hervor.



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