Frahm | Die beiden Hälften der Walnuss | Buch | 978-3-7357-8652-4 | www2.sack.de

Buch, Deutsch, 164 Seiten, HC runder Rücken mit Schutzumschlag, Format (B × H): 140 mm x 221 mm, Gewicht: 370 g

Frahm

Die beiden Hälften der Walnuss

Ein Deutscher in Bulgarien
Erscheinungsjahr 2016
ISBN: 978-3-7357-8652-4
Verlag: BoD - Books on Demand

Ein Deutscher in Bulgarien

Buch, Deutsch, 164 Seiten, HC runder Rücken mit Schutzumschlag, Format (B × H): 140 mm x 221 mm, Gewicht: 370 g

ISBN: 978-3-7357-8652-4
Verlag: BoD - Books on Demand


»In aller Kürze erfahren wir [. . .] alles über Geschichte und Gegenwart eines Landes, das, wie so viele Länder auf dieser Welt, erhebliche Schwierigkeiten mit der Moderne hat. Wir im reichen Westen werten diese Schwierigkeiten gerne als Fehler, entweder als Versagen der jeweiligen, sich nicht nach Wunsch Entwickelnden oder als die ewige Schuld des Westens, der als Urheber der Moderne in erster Linie als Verursacher aller denkbaren Schattenseiten gesehen wird. Durch das Dickicht der Klischees und Vorurteile arbeitet sich der Autor mit einem abwägenden, präzisen, im besten Sinn ethnologischen Blick. [. . .] Vor allem aber vermag er die Fülle der Erfahrungen, der Eindrücke und des angelesenen Wissens literarisch zu bewältigen. Der Genuss bei der Lektüre ist dergestalt, dass einem zuletzt das Büchlein viel zu kurz geraten erscheint.«
Wiener Zeitung

»Thomas Frahm [. . .] verfällt nicht in Klagen darüber, dass Bulgarien derart ignoriert wird. Sondern unternimmt schlicht einen Versuch der Aufklärung. Er erzählt von Gastfreundschaft und Großmannssucht, Minderwertigkeitsgefühlen und Improvisationstalent. Und leitet seine Beobachtungen von den Umständen ab, unter denen Bulgaren leben. [. . .] Thomas Frahm hat sich eine kritische Distanz bewahrt zu seiner zweiten Heimat (die zu seiner ersten ist nicht geringer), aber er weiß eben viel mehr über Bulgarien als die meisten Deutschen.«
Süddeutsche Zeitung

»Bulgarien scheint für die meisten Westeuropäer gleich neben der Achse des Bösen zu liegen und wird fast ausschließlich mit Korruption, Sinti und Roma, Kriminalität, Armut sowie Schattenwirtschaft assoziiert. Frahm knackt in seinem kurzweiligen Buch ›Die beiden Hälften der Walnuss‹ diese und einige andere Nüsse: Er erläutert das Nicken der Nein sagenden Bulgaren und das Kopfschütteln der Ja sagenden mit dialektischer Finesse und schildert die Geschichte des Landes als eine Ausplünderung erst durch Besatzer, dann durch die eigenen Eliten, weshalb der Balkanstaat weder gesellschaftlichen Wohlstand ansammeln noch ebensolche Institutionen stabiler Art ausbilden konnte. [. . .] Einige Autoren, unter ihnen der bulgarische Epiker Vladimir Zarev, dürften von seiner Eloquenz und seinem Witz enorm profitiert haben. In dieser Sammlung von Aufsätzen legt Frahm beidem kaum Fesseln an: Vom Witz gelangt der Schelm mühelos zu Kant, vom Erlebnis zu soziologischen Klassikern, von Gesprächen mit Klempnern und Künstlern zur Historie.
Neue Zürcher Zeitung

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Autoren/Hrsg.


Weitere Infos & Material


Frahm, Thomas
Thomas Frahm, geb. 1961 in Duisburg-Homberg, Autor von Lyrik, Prosa und Essays. Studium der Geografie in Bonn. 1991-1994 Arbeit als Literaturberater. 1993 Gründung eines Verlags. Im August 2000 geht er nach Sofia, wo er erst für Zeitungen, Zeitschriften und den Hörfunk schreibt, bevor er ab 2004 Übersetzer bulgarischer Literatur wird. 2015 Rückkehr nach Duisburg. Fortführung seines Verlags mit Literatur aus und über Bulgarien, Aufbereitung und Herausgabe des eigenen literarischen Werks.
Seit 2021 schreibt er Programme für die szenische Rezitation, um auch den nicht so lyrikaffinen Menschen poetische Texte näher zu bringen. Ein großer Erfolg wurde seine vollständig und ungekürzt durchkomponierte Umsetzung der Ursonate von Kurt Schwitters beim Duisburger Kulturfestival AKZENTE 2023.

Thomas Frahm:
Thomas Frahm, geb. 1961 in Duisburg-Homberg, Autor von Lyrik, Prosa und Essays. Studium der Geografie in Bonn. 1991-1994 Arbeit als Literaturberater. 1993 Gründung eines Verlags. Im August 2000 geht er nach Sofia, wo er erst für Zeitungen, Zeitschriften und den Hörfunk schreibt, bevor er ab 2004 Übersetzer bulgarischer Literatur wird. 2015 Rückkehr nach Duisburg. Fortführung seines Verlags mit Literatur aus und über Bulgarien, Aufbereitung und Herausgabe des eigenen literarischen Werks.
Seit 2021 schreibt er Programme für die szenische Rezitation, um auch den nicht so lyrikaffinen Menschen poetische Texte näher zu bringen. Ein großer Erfolg wurde seine vollständig und ungekürzt durchkomponierte Umsetzung der Ursonate von Kurt Schwitters beim Duisburger Kulturfestival AKZENTE 2023.



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