Foshag | "Es seye eine Forcht, was sie gestohlen ..." | Buch | 978-3-88571-382-1 | www2.sack.de

Buch, Deutsch, Band 9, 596 Seiten, GB, Format (B × H): 168 mm x 236 mm, Gewicht: 1114 g

Reihe: Historische Zeitbilder

Foshag

"Es seye eine Forcht, was sie gestohlen ..."

Leben und Persönlichkeit der 1788 zu Oberdischingen hingerichteten "Erzdiebin" und "Landvagantin" Elisabetha Gassnerin, genannt Schwarze Lies
1. Auflage 2017
ISBN: 978-3-88571-382-1
Verlag: Morstadt, A

Leben und Persönlichkeit der 1788 zu Oberdischingen hingerichteten "Erzdiebin" und "Landvagantin" Elisabetha Gassnerin, genannt Schwarze Lies

Buch, Deutsch, Band 9, 596 Seiten, GB, Format (B × H): 168 mm x 236 mm, Gewicht: 1114 g

Reihe: Historische Zeitbilder

ISBN: 978-3-88571-382-1
Verlag: Morstadt, A


Detaillierte Biografie einer berüchtigten historischen Gaunerin aus dem 18. Jahrhundert.

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Zielgruppe


Historiker, historisch Interessierte und Liebhaber historischer Biografien


Autoren/Hrsg.


Weitere Infos & Material


Vorwort
I. Einleitung
1. Betrachtungsgegenstand und Umriss erster Fragen
2. Literatur und Forschungsstand
2.1 Räuberbräute, Räuberinnen? – Entwicklung und Ergebnisse des Interesses der Historischen Kriminalitätsforschung an dem Spektrum der mobilen weiblichen
Eigentumskriminalität im 18. Jahrhundert

2.2 Der Fall Elisabetha Gassnerin in Literatur und Forschung
3. Quellen und Methode
3.1 Charakter, Umfang und Fundorte der Quellen
3.2 Methodischer Ansatz, Vorgehensweise und besondere Rücksichten im Umgang mit den Quellen
II. Soziale Hintergründe und Beziehungsnetze
1. Herkunft und Sozialisation: Kindheit und Jugend der Vagantentochter Maria Elisabetha Ebnerin (Gassnerin)
1.1 Spurensuche: Lebensbeginn und familiäre Wurzeln
1.2 Vagantinnenleben: Aufenthalt und Broterwerb

1.3 Soziale Kontakte: Bezugspersonen, Bekanntschaften, Vorbilder
1.4 Familiengründung
2. Sesshafte Jahre in Biberberg (1770–1781)
2.1 Das Dorf Biberberg im 18. Jahrhundert: Topographie – Herrschaft und Untertanen – Wirtschaftliche Grundlagen und ansässige Berufe – Pfarrkirche Sankt Andreas
2.2 Elisabethas Ehemann: Johannes Gassner aus Biberberg
2.2.1 Familiäre Herkunft und sozialer Status im Dorf
2.2.2 Militärzeit als „Contingents Musquetier unter dem löbl. Reichs Stand Kayser-heimb“ und als Grenadier im Kreiskontingent des Fürstlichen Hochstifts Augsburg in Dillingen an der Donau
2.3 Zwischen Delinquenz und dörflicher Ordnung
2.3.1 Wirtschaftliche Verhältnisse: Mobile Kriminalität und Söldenbesitz
2.3.2 Familienleben: Ehe, Kinder, Mutter Ebnerin
2.3.3 Öffentliches Auftreten, soziale Kontakte, Stellung und Ansehen im Dorf
3. Zurück auf der Straße
3.1 Vom Glück der Flucht und dem Unglück der Flüchtigen: Elisabethas notgedrungene Neuorientierung
3.2 Ein neuer Weg- und Lebensgefährte: Matheis Ruttmann aus Munningen im Ries
3.3 Einblicke in das Innenleben einer nichtsesshaften Gaunerbeziehung: wirt- schaftliche Grundlagen, professionelle Betätigung, partnerschaftliche Bindung
3.4 Ludwigsburg, September 1782: ein außergewöhnlicher Diebstahl und seine unerwartet späten Folgen
3.5 Neue Wege, alte Bekannte: Wiedersehen mit der Näslenden Marian
3.6 Innsbruck: Gauner, Spitzel, Militär
3.7 Überraschende Konfrontation mit Johannes Gassner
3.8 Festnahme in Neuhausen a. d. Fildern
4. Letzter Nachklang in Biberberg
III. Entwicklung und Ausprägung des Gassner’schen Kriminalitätsprofils
1. Versuch einer Deliktchronologie
2. Kriminelle Bilanz eines Gaunerinnenlebens
2.1 Die Taten im zeitlichen Überblick
2.2 Tatort Markt: Vorgehensweisen, Opfer und Beute
2.3 Tatschwerpunkte, Mittäter und Aufgabenverteilung
3. Die „Hauptpersohn in Deutschland“?
IV. Überlieferung der Persönlichkeit
1. Im Spiegel der Gerichtsakten
1.1 Umrisse eines Selbstverständnisses
1.2 Elisabethas Verhalten im Angesicht von Obrigkeit und Justiz
1.2.1 Scheinbar leichtes Spiel mit bitterem Ernst
1.2.2 Oberdischingen: zähes Ringen um die Wahrheit mit Oberamtmann Röm

2. Dritte über Elisabetha
3. Das Porträt im Ulmer Museum
3.1 Die Frage seiner Authentizität
3.2 Sein Weg ins Ulmer Museum
3.3 Umstände und Zeit seiner Entstehung
3.4 Bedeutungsanalyse nach Erwin Panofsky
V. Zusammenfassende Schlussbetrachtung
VI.Anhang
A. Deliktchronologie
B. Die Biberberger Anwesen und ihre Bewohner
1. Höfe, Sölden und sonstige Gebäude, die sich seit der 2. Hälfte des 17. Jahrhunderts im Eigentum des Klosters Kaisheim befanden
2. Später hinzugekommene bzw. nicht zu datierende Gebäude
3. Höfe und Sölden aus dem ehemaligen Eigentum der Familie von Ramschwag
C. Verhörabfolge
D. Transkript des Oberdischinger Verhörprotokolls
E. Familien Langenwalder, Gassner und Ebner
F. Abbildungen
G. Abkürzungen, Glossar, Münzen, Längenmaße und Daten der Ostersonntage 1769-1788
H. Quellenverzeichnis
a) handschriftliche Quellen
b) bildliche Quellen
c) gedruckte Quellen
I. Literaturverzeichnis
J. Orts-, Personen- und Sachregister



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