Forst | Schwarzwald Mitte/Nord Wanderführer Michael Müller Verlag | E-Book | www2.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, 208 Seiten

Reihe: MM-Wandern

Forst Schwarzwald Mitte/Nord Wanderführer Michael Müller Verlag

36 Touren mit GPS-kartierten Routen und praktischen Reisetipps
2. Auflage 2017
ISBN: 978-3-96685-014-8
Verlag: Michael Müller Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark

36 Touren mit GPS-kartierten Routen und praktischen Reisetipps

E-Book, Deutsch, 208 Seiten

Reihe: MM-Wandern

ISBN: 978-3-96685-014-8
Verlag: Michael Müller Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark



E-Book zur 2. komplett überarbeiteten und aktualisierten Auflage 2017 Im Südwesten der Republik, von Pforzheim bis nördlich von Freiburg, entführt Sie Bettina Forst in ein Ganzjahreswandergebiet allererster Sahne: Von der mediterran sonnenverwöhnten Ortenau und dem Rheintal geht es hinauf auf die skandinavisch kühlen Höhen. Der Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord, in dem die meisten der 36 Touren stattfinden, ist der größte der Republik. Unterwegs ist man in urtümlichen Moorlandschaften wie am Wildseemoor und auf dem legendären Fernwanderweg 'Westweg' am aussichtsreichen Grindenkamm. Wir setzen an zum Gipfelsturm an Kandel, Hornisgrinde und Schliffkopf oder kraxeln alpin am Karlsruher Grat. Allein oder mit der Familie erlebt man die Gaishöllwasserfälle und die spektakuläre Gertelbachschlucht sowie ruhige Gewässer wie Herrenwieser und Sankenbacher See, die 'blauen Augen des Nordschwarzwalds'.

Bettina Forst Jahrgang 1966, ist Geografin und lebt seit über 20 Jahren bei Stuttgart. Als Reiseleiterin und Buchautorin bereist und erwandert sie mit großer Begeisterung und Leidenschaft den afrikanischen Kontinent und Südeuropa. Doch immer wieder lockt sie der Schwarzwald mit seinen reizvollen Naturlandschaften und den kulinarischen Gaumenkitzlern in heimatliche Gefilde. Zur Entdeckungsreise mit Rucksack und Wanderstiefeln lädt die Autorin alle Naturfreaks in ihren MM-Wanderführern ein.
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Autoren/Hrsg.


Weitere Infos & Material


Wandern im mittleren und nördlichen Schwarzwald
Der Schwarzwald ist die Region Deutschlands, die über die Landesgrenzen hinaus und sogar außerhalb Europas einen gewissen Bekanntheitsgrad erreicht hat. Nicht ohne Grund, denn der Schwarzwald erweckt Sehnsüchte - der Traum von intakter Natur, in der sich der Mensch natürlich integriert und wohl fühlen kann. Das Stichwort „Schwarzwald“ malt unwillkürlich ein Bild aus dunklen Wäldern, blumenübersäten Wiesen und imposanten Bauernhöfen, in denen die Traditionen noch lebendig sind. Eine Bilderbuchidylle, die jenseits der größeren Städte vielerorts tatsächlich noch gelebt wird. Ein Aufenthalt erfüllt in der Regel die Erwartungen und Sehnsüchte der Besucher - kein Wunder also, dass der Schwarzwald zu den beliebtesten Ferienregionen Deutschlands zählt.
Das höchste deutsche Mittelgebirge bietet Wanderern eine Vielfalt an Touren in reizvoller Umgebung: von den Karseen des Nordschwarzwaldes, den zahlreichen Wasserfällen und Bachläufen, lieblichen Tälern, Mooren, den Aussichtsbergen entlang der Schwarzwaldhochstraße, schroffen Felsformationen zu den mittelalterlichen Burgen oder Burgruinen, Klöstern, Mühlen und romantischen Fachwerkdörfern. Zudem bietet der Schwarzwald nicht nur Natur und Kultur, sondern steht auch bei Feinschmeckern ganz hoch im Kurs. Hier findet man die höchste Dichte von Sterne-Köchen deutschlandweit. Doch auch ohne Stern ist die Schwarzwaldküche ausgezeichnet und bietet für jeden Geschmack einen gelungenen Ausklang einer Wanderung. In zünftigen Vesper- oder Weinstuben, traditionellen Gasthäusern oder gediegenen Restaurants locken die kulinarischen Schmankerl der Region.

Weitblicke vom Kandelgipfel

Wanderregionen
Nagoldtal und Enzhöhen: Die Touren 1 und 2 im Nagoldtal befinden sich an der östlichen Übergangszone der Enzhöhen zu den tieferliegenden lössbedeckten Gäuflächen. Das Gesicht dieser waldreichen Region des Nordschwarzwaldes wird geprägt durch liebliche Bachläufe (Touren 1, 4 und 5) und aussichtsreiche Hochflächen.
Der Naturraum Enzhöhen schließt sich östlich an den Grindenkamm des Nordschwarzwaldes an und erstreckt sich bis rund um das Tal der Kleinen Enz östlich von Bad Wildbad. Gehöfte und kleine Orte liegen malerisch eingebettet zwischen Grünflächen und ausgedehnten Wäldern. In die Enzhöhen haben sich die Flüsse und Bachläufe nicht so stark eingeschnitten wie rund um den Schwarzwaldhauptkamm. Der geologische Untergrund wird von den mächtigen Buntsandsteinschichten gebildet, die im Verlauf der Eiszeiten von den Gletschern überformt wurden und dabei Kare sowie Blockhalden hinterlassen haben. Gletscher an den nordost- und ostexponierten Bergflanken haben das Gestein kreisförmig ausgehobelt und an den Hängen steile Buntsandsteinblockhalden hinterlassen (Tour 5). Diese meist tiefblauen Karseen sind eine der Hauptattraktionen der Region.
Naturpark Schwarzwald Nord/Mitte - der größte seiner Art in Deutschland
Der Schwarzwald ist eine der schönsten Landschaften Deutschlands, die es zu erhalten und auch im Sinne des naturnahen Tourismus behutsam weiterzuentwickeln gilt. Der Naturpark Schwarzwald Nord/Mitte wurde mit den Bürgern und Entscheidungsträgern in den Regionen entwickelt und im Dezember 2000 gegründet. Drei Jahre später griff das Land Baden-Württemberg die Initiative auf und wies den Park offiziell zum Großschutzgebiet aus.
Der Naturpark Schwarzwald Nord/Mitte verfügt über ausgedehnte Waldflächen, tief eingekerbte Täler, rauschende Bäche und Wasserfälle, Quellen, Felsen sowie über eine Vielzahl herausragender Landschaftselemente wie Karseen, Hochmoore oder die Grinden. Eingebettet in diese Bilderbuchlandschaften warten Schlösser, Burgen, Burgruinen, Klöster, Mühlen, prächtige Schwarzwaldhöfe, historische Dorf- und Stadtkerne oder Thermen auf Besucher.
Zahlen und Fakten: 3.750 km² und damit etwas größer als Mallorca, rund 700.000 Einwohner, 105 Mitgliedsgemeinden.
Besucher- und Informationszentrum des Naturparks auf dem Ruhestein, Schwarzwaldhochstraße 2, 77889 Seebach, Tel. 07449/91020, www.naturschutzzentren-bw.de, ab 10 Uhr geöffnet, Mo/Fr geschlossen.
Hohe Niederschlagsmengen führten zur Bildung von Hochmooren (Tour 6) auf den dicht bewaldeten Gipfellagen. Vorherrschend sind hier ausgedehnte Fichtenmischwälder, die für die Köhlerei und den Holzeinschlag genutzt wurden (Tour 7). Diese Gegend war und ist relativ dünn besiedelt, da die Ortschaften vorwiegend an die Flussläufe der Täler gebunden waren. Die ausgedehnten Wälder, die bezaubernden Hochmoore, Karseen und Stauseen (Tour 8) locken eine stattliche Anzahl von Urlaubern, Erholungssuchenden und Kurgästen in die Region, die sich in den bekannten Kurorten wie Bad Wildbad (Tour 3), Bad Teinach (Tour 2) oder Bad Herrenalb in den Thermal- und Heilquellen entspannen können.
Vorbergzone der Ortenau: Zwischen Rheintal und dem Hauptkamm des Schwarzwaldes erstreckt sich zwischen Baden-Baden (Tour 9 und 10) und Ettenheim die von der Sonne verwöhnte Ortenau. Wirtschaftliches und kulturelles Zentrum der Region ist Offenburg am Ausgang des Kinzigtals. Zunächst steigen die ersten Hügel am Ostrand des Rheingrabens ganz sanft an. Eingebettet in Obstbäume und Weinberge liegen malerische Fachwerkdörfer wie Sasbachwalden (Tour 12), Bühlertal (Tour 11) oder die Stadt Gengenbach (Tour 14) im Kinzigtal. Darüber thronen auf den Hügeln und Bergen zahlreiche ehemalige Burgen (Tour 15 und 16), wie das Schloss Hohenbaden (Tour 9) oder das Brigittenschloss (Tour 12). Von den lieblichen Vorbergen geht es schnell bergan zu den Gipfeln des Schwarzwaldes (Tour 14). Hier lösen Weiden und vor allem Streuobstwiesen die Rebhänge ab, bis Laubmischwälder und schließlich Nadelforste die Höhen dominieren. Auf wenigen Kilometern steigt das Gelände von rund 150 Höhenmetern auf über 1.000 m an und gipfelt in der Hornisgrinde (1.164 m). Die Wanderungen in dieser Region sind aufgrund der besonderen Geografie sehr abwechslungsreich und erfordern eine gewisse Kondition im Anstieg. Dafür wird man belohnt mit reizvollen Ausblicken, vielseitigen Wegabschnitten und bezaubernden Naturschönheiten wie den Gertelbachwasserfällen (Tour 11) oder zerklüfteten Felsen wie am Karlsruher Grat (Tour 13).
Richtung Süden zwischen Kinzig und Elz beruhigt sich das Relief der Ortenau. Die Höhenanstiege in dem unruhigen und kuppigen Gelände sind nur mäßig. Auf den Wanderungen (Touren 15 und 16) trifft man abwechselnd auf schattige Buchenmischwälder und weite Wiesenareale.

Malerische Hexenlochmühle (Tour 34)

Grindenkamm und Schwarzwaldhöhen: Die höchsten Höhen des nördlichen Schwarzwaldes werden vom sogenannten Grindenkamm (Tour 19) gebildet. So werden die kahlen, lediglich mit Bergkiefern bewachsenen, eher flachen Kuppen entlang der Schwarzwaldhochstraße genannt. Die Bergflanken sind in den unteren Bereichen mit Buchenmischwäldern bestanden, die nach oben hin den Fichtenwäldern weichen. Durch diese Berglandschaft schlängelt sich auf 60 km Strecke die Schwarzwaldhochstraße zwischen Baden-Baden und Freudenstadt. Die baumfreien Gipfel der Hornisgrinde (Tour 18), dem höchsten Gipfel des Nordschwarzwaldes, oder des Schliffkopfes (Tour 19 und 20) bieten einmalige Aussichten über die Kämme des nördlichen Schwarzwaldes, in die Schwarzwaldtäler, auf die Vorberge der Ortenau, über die Rheinebene hinweg zu den Vogesen und mit etwas Glück auch auf die Alpen und die Kante der Schwäbischen Alb. Häufig sind die Täler im Herbst von einer weißen Nebeldecke eingehüllt, während auf den Höhen die Sonne scheint.
Auf den Touren geht es meist durch die ausgedehnten Waldareale, in denen auch der Orkan „Lothar“ ganze Arbeit geleistet hat (Tour 17). Diese Windbruchflächen sind zum Teil aufgeforstet, zum Teil werden sie als Bannwaldareale sich selbst überlassen, wie zum Beispiel am Lotharpfad (Tour 19) südlich des Schliffkopfs. Eingebettet in die dunklen Fichtenwälder liegen vereinzelt die tiefblauen Karseen - eine Hinterlassenschaft der letzten Gletscher....



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