Forbes | THE DIVINE CHRONICLES 6 - VERNICHTUNG | E-Book | www2.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, 380 Seiten

Forbes THE DIVINE CHRONICLES 6 - VERNICHTUNG


1. Auflage 2023
ISBN: 978-3-96188-180-2
Verlag: Mantikore-Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark

E-Book, Deutsch, 380 Seiten

ISBN: 978-3-96188-180-2
Verlag: Mantikore-Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark



AUF ZUR DÄMONENJAGT! Im Kampf zwischen Engeln und Dämonen ist nichts wie es scheint. Dies wird Landon erneut schmerzlich bewusst, als er feststellen muss, dass der totgeglaubte Dämon Abaddon zurückgekehrt ist. Nun beginnt ein Wettlauf mit dem Tod. Landon und seine bunt zusammengewürfelte Schar aus Engeln, Dämonen und Sterblichen müssen einfallsreich sein, um Abbadons grausame Pläne zu durchkreuzen und ihn ein für alle Mal zu vernichten. Doch ihnen läuft die Zeit davon ... 'VERNICHTUNG' ist der sechste Band der Urban-Fantasy-Reihe von Michael R. Forbes

Forbes THE DIVINE CHRONICLES 6 - VERNICHTUNG jetzt bestellen!

Autoren/Hrsg.


Weitere Infos & Material


ZWEI


»Frei?«, fragte Rose. »Was soll das bedeuten, Abaddon ist frei?«

»Nichts Gutes«, sagte Elyse »Abaddon wurde nach dem Vorbild des Biestes geschaffen. Er hat die Macht, jedes Lebewesen auf der Erde zu zerstören. Die Frage ist, wie ist er der Hölle entkommen?«

»Randolph Hearst hat ihn heraufbeschworen«, erwiderte ich.

»Hearst?«, fragte Elyse. »Dieser Loser? Er hat nicht die Macht, so was Großen durchzuziehen.«

»Nicht allein. Ich wette, er hatte Hilfe.«

»Gervais?«

»Nein. Gervais würde so ein großes Ding mit niemandem teilen wollen.«

Ich richtete meine Aufmerksamkeit auf den UPS-Boten. Alyx hielt ihn noch immer gegen die Wand gedrückt, die Kraft in ihren kleinen Händen wirkte fast komisch. Der Mann bewegte sich nicht. Sein Gesicht war kreidebleich und es zeichnete sich ein Fleck vorne auf seiner Hose ab.

»Du Hurensohn«, sagte ich. »Was ist dein Motiv, Gervais?«

»Was?«, erwiderte der Mann. »Schau, ich weiß nicht, was du denkst, wer ich sein soll, aber …«

»Hör auf mit dem Mist«, unterbrach ich ihn und ging auf ihn zu.

»Du erinnerst dich an Alyx, oder?«

Sie fletschte ihre Zähne. Sie verlängerten sich dabei in Reißzähne. Der Mann sah panisch aus und versuchte wegzulaufen, seine Beine baumelten hilflos über dem Boden, während sie ihn an Hals festhielt.

»Basierend auf dem, was Abaddon mir gesagt hat, hat es den Anschein, dass er nicht im Vollbesitz seiner Macht ist. Ich weiß, dass du weißt, was zur Hölle hier vorgeht. Ich weiß, dass es einen Grund dafür gibt, dass du die Nachricht persönlich überbracht hast, und ich weiß, dass es einen Grund dafür gibt, dass du das alles von vorneherein zugelassen hast. Hör auf, Spielchen zu spielen, oder Alyx spielt eines ihrer Spielchen.«

Der Mann sah von mir zu Alyx und dann wieder zu mir. Dann seufzte er laut.

»Okay. Wie du willst, Landon.«

Er verwandelte sich vor uns, zurück in den dünnen Mann mit lockigen, schwarzen Haaren und dem Akzent, den ich liebte zu hassen.

»Woher wusstest du, dass ich es bin?«

Ich lächelte. »Ich wusste es nicht. Ich dachte, wenn ich falsch liege, ist das Schlimmste, was passieren kann, dass ich einen Postboten zu Tode erschreckt habe.«

»Bah, ich hätte es ahnen sollen. Was meinst du damit, basierend auf dem, was Abaddon zu mir gesagt hat?«

»Du bist nicht derjenige hier, der die Fragen stellt. Sag mir, was dein Plan ist, Gervais. Ich weiß, dass du das wirst, denn du willst nicht sterben, und du bist noch nicht stark genug, um Alyx daran zu hindern, dich zu töten.«

»Kannst du mich zumindest runterlassen?«, wollte er wissen. »Ich werde alles, was ich weiß, erklären, aber es wäre so viel netter, das plaudernd und im Sitzen zu tun.«

Alyx sah mich an. Ich nickte. Sie lockerte ihren Griff und Gervais fiel auf den Boden. Er griff nach oben und rieb sich seinen Hals.

»Da wird eine Narbe bleiben«, sagte er.

»Wo hast du dich die letzten drei Wochen rumgetrieben?«, wollte ich wissen.

»Ach, hier und da. Du weißt, wie das mit den Dämonen so ist«

»Gervais«, sagte ich.

Er lachte auf seine kleine, französische Art und zuckte mit den Schultern. »Du hast die Fäuste Gottes besiegt und deinen Teil der Abmachung erfüllt. Du hast mich nicht mehr gebraucht.«

»Du hast versucht, Zhengs Erinnerungen zu stehlen. Sein Wissen, wie man sie herstellt.«

»Nun, natürlich habe ich das getan. So funktioniert das eben, oder nicht, Diuscrucis? Ich habe dir schon gesagt, dass ich meinen vormaligen Status wieder erlangen will. Das kann ich nicht, es sei denn, ich habe einen Hintergedanken. In diesem Fall hatte ich gehofft, die Erinnerungen deines Freundes zu stehlen und damit Fäuste zu produzieren, die ich dann kontrolliere. Es war etwas riskant gewesen, aber eine Win-win-Situation, solange du nur diesen dummen Engel besiegst.«

»Und jetzt hast du Hearst geholfen, um Abaddon zurück in diese Welt zu bringen. Warum?«

»Ich möchte seine Macht benutzen.«

»Ich brauche dich nicht, damit du mir diesen Teil erzählst. Hearst hat ihn heraufbeschworen. Hearst kontrolliert ihn. So funktioniert das, oder nicht?«

»Ja, weitestgehend. Aber es gibt Wege.« Er lächelte sein nerviges, schelmisches Grinsen, das ich so sehr hasste.

»Es gibt immer Wege. Lass mich dir daher erklären, wieso es eine gute Idee ist, mich in der Nähe zu haben.«

»Gute Idee«, erwiderte ich. »Aber in Anbetracht dessen, wie sich die Dinge das letzte Mal entwickelt haben, ziehe ich es in Erwägung, mein Glück ohne dich zu probieren.«

»Das solltest du vielleicht. Aber es wäre ein Fehler. Ich weiß nämlich, wo er den Dämon beschworen hat. Ich weiß, wo sie ihn gefangen halten. Du hast recht, wenn du sagst, dass er noch nicht im Besitz seiner gesamten Kräfte ist. Es liegt aber nicht daran, dass er sie nicht mitgebracht hat. Sondern daran, dass sie seine Kraft bannen. Sie wollen Abaddon nicht frei in dieser Welt haben. Sie wollen nicht jedes Lebewesen zerstören. Wenn sie das täten, von was würden sie sich ernähren? Sie haben es geschafft, ihn und seine Macht zu beherrschen. Jetzt wollen sie ihm seine Macht entziehen und zu ihrem Vorteil nutzen.«

»Du scheinst ja ziemlich viel davon zu wissen«, warf Rose ein.

»Natürlich tue ich das, meine Blume.«

»Wie?«

Er veränderte erneut seine Gestalt, verwandelte sich in einen fetten Mann mit kurzem Bart. »Ich kann zu jedem werden, solange er menschlich ist. Der hier gehört zu Hearst. Er hatte Zugang zum Solen-Intranet« Er verwandelte sich zurück. »Die Dinge, die man heutzutage im Intranet finden kann, sind teilweise wirklich witzig. So ein hoher Schutz gegen Außenstehende, aber keiner, sobald du ein Insider bist. Vor allem, wenn du ein Administrator bist.«

»Du weißt von Hearsts geheimen Versteck für Abaddon durch das Intranet?«, fragte ich skeptisch.

»Nein. Ich fand den Namen einiger niedriger Dämonen, die Zugang hatten. Das ist das Ding mit niedrigen Dämonen, Landon. Sie sind leicht zu verführen, wenn du den richtigen Körper dafür hast.« Er verwandelte sich erneut in Roses Schwester, streckte die Hüfte raus und grabschte sich an die Brüste.

»Du Arschloch«, sagte sie mit wutverzerrtem Gesicht.

»Gervais«, sagte ich und hielt Rose mit einer Hand zurück.

»Es war etwas widerlich, was ich für die Information habe tun müssen, aber am Ende hat es sich gelohnt. Ein Dämon mit sexuellen Sitten ist in meinem Fall schon fast etwas zu ironisch.«

»Komm auf den Punkt«, sagte ich.

»Ah, ja. Der Punkt. Der Punkt ist, dass ich weiß, wo sie Abaddon gefangen halten. Du nicht. Deswegen brauchst du meine Hilfe.«

»Bräuchte ich nicht, wenn du dich an unsere erste Abmachung gehalten hättest.«

»Stimmt.«

»Und wenn ich eine weitere Abmachung mit dir treffe, wirst du diese auch wieder brechen.«

»Wahrscheinlich.«

»Warum sollte ich Abaddon dann nicht allein suchen? Ich bin sicher, dass Hearst glücklich darüber sein wird, mir zu sagen, wo er ist.«

»Mach das, Landon. Gehe zu Hearst und frage ihn nach Abaddon. Schau, was er dir erzählt. Warum nimmst du deinen Harem nicht mit? Ich werde hier auf deine Rückkehr warten und darauf, dass du mit mir einen Deal machen möchtest.«

Er hielt inne und sah mich selbstzufrieden an. »Du wirst einen Deal mit mir machen wollen. Davon bin ich überzeugt.«

Ich starrte ihn eine gute Minute lang an. Es nervte zu wissen, dass der Dämon etwas vorhatte, und dieses quälende Gefühl zu haben, dass der Dämon mich genau da hatte, wo er mich haben wollte. Von allen Dämonen denen ich begegnet bin, war Gervais der geübteste Manipulator von allen.

»Alyx, bleib hier und leiste Gervais Gesellschaft. Sollte er etwas anderes versuchen als Fernsehen, reiß ihm die Kehle heraus.«

»Ja, Herr«, erwiderte Alyx. Ich sah zu ihr hinüber.

»Ja, Liebling«, sagte sie stattdessen.

»Rose, es ist deine Entscheidung, ob du mitkommen möchtest«, fuhr ich fort. »Elyse, deine Gesellschaft würde ich zu schätzen wissen.«

»Klar«, erwiderte Elyse. »Bin dabei.«

»Ich komme mit«, sagte Rose. »Ich kann die Übung gebrauchen.«

»Hast du keine Angst,...



Ihre Fragen, Wünsche oder Anmerkungen
Vorname*
Nachname*
Ihre E-Mail-Adresse*
Kundennr.
Ihre Nachricht*
Lediglich mit * gekennzeichnete Felder sind Pflichtfelder.
Wenn Sie die im Kontaktformular eingegebenen Daten durch Klick auf den nachfolgenden Button übersenden, erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Ihr Angaben für die Beantwortung Ihrer Anfrage verwenden. Selbstverständlich werden Ihre Daten vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben. Sie können der Verwendung Ihrer Daten jederzeit widersprechen. Das Datenhandling bei Sack Fachmedien erklären wir Ihnen in unserer Datenschutzerklärung.