Fogel | Selbstwahrnehmung und Embodiment in der Körperpsychotherapie | E-Book | sack.de
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E-Book, Deutsch, 384 Seiten

Fogel Selbstwahrnehmung und Embodiment in der Körperpsychotherapie

Vom Körpergefühl zur Kognition - Deutsche Übersetzung und Bearbeitung von Helmi Boese
1. Auflage 2018
ISBN: 978-3-608-26788-4
Verlag: Schattauer
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark

Vom Körpergefühl zur Kognition - Deutsche Übersetzung und Bearbeitung von Helmi Boese

E-Book, Deutsch, 384 Seiten

ISBN: 978-3-608-26788-4
Verlag: Schattauer
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark



Ein gutes und realistisches Körpergefühl ist essenziell für unser Wohlbefinden. In der Anpassung an wechselnde Lebensphasen und -wirklichkeiten kann es uns jedoch vorübergehend oder dauerhaft verlorengehen - oft mit der Folge schmerzhafter Verdrängung. Dieses innovative und interdisziplinäre Werk macht den Weg frei für die verkörperte Selbstwahrnehmung in Gestalt von Bewegungen, Empfindungen und Emotionen. Alan Fogels Buch verbindet die komplizierte, technische Welt der psychologischen und biomedizinischen Forschung mit der gelebten Welt menschlicher Entwicklung und Erfahrung. Es erläutert psychophysiologische Grundprinzipien für die Überwindung krankmachender oder traumatischer Belastungen. Dem Körpertherapeuten und Entwicklungspsychologen Alan Fogel gelingt es, unsere unscharfe, instinktive Kenntnis über den Körper und die Selbstwahrnehmung in verständliches Wissen und anwendbare Optionen zu übersetzen. Dabei verbindet er verschiedene Methoden der Körperwahrnehmung, wie Bewegungs- und Berührungstherapien, Meditation und die bildenden Künste, mit der somatischen Psychotherapie und verschiedenen komplementär- und alternativmedizinischen Verfahren. Zahlreiche klinische Beispiele aus der Arbeit mit verletzten und traumatisierten Klienten illustrieren und untermauern Fogels fruchtbaren Ansatz, der sich an Therapeuten, Ärzte, Psychologen, Studenten und andere Interessierte richtet. Das Buch schafft die Voraussetzungen für einen weitreichenden Wandel in der Psychotherapie und Medizin, wie er mit der Körperpsychotherapie im Embodiment zur Verfügung steht. Aus einem gut entwickelten Körpergefühl kann neue Erkenntnis erwachsen, die Kognition erweitert sich und dysfunktionales Verhalten kann sich ändern. Die Entwicklungsforschung des Autors bildet zusammen mit der Wahrnehmungsforschung der letzten 100 Jahre das solide und komplexe Fundament dieses Werkes. Damit hat die Neurophysiologie der Selbstwahrnehmung erstmals ihren eigenen Platz in den Neurowissenschaften gefunden.

Prof. Dr. phil. Alan Fogel PhD, Professor für Entwicklungspsychologie an der University of Utah, Salt Lake City, USA. Er ist außerdem ausgebildeter Massagetherapeut und zertifizierter Rosen-Methode Praktizierender. Er ist Begründer und Herausgeber der Zeitschrift Rosen Method International Journal.
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Weitere Infos & Material


1;Cover;1
2;Impressum;5
3;Vorwort der Übersetzerin;6
4;Vorwort des Autors;9
4.1;Wer dieses Buch lesen sollte;10
4.2;Ziele des Buches und des Autors;11
4.3;Die Gliederung des Buches;15
5;Danksagung;16
6;Inhalt;17
7;1 Eine verlorene Kunst: die Wiederentdeckung des Körpergefühls;20
7.1;1.1 Das verlorene Paradies;21
7.2;1.2 Zunahme und Abnahme verkörperter Selbstwahrnehmung;28
7.3;1.3 Selbstwahrnehmung ist im Wesentlichen verbunden mit der Wahrnehmung von anderen;33
7.4;1.4 Uns unserer Sinne klarwerden: grundlegende Prinzipien stärkender Interventionen bei Verlust von verkörperter Selbstwahrnehmu;38
8;2 Gefühle aus dem Inneren: die Entstehung verkörperter Selbstwahrnehmung;45
8.1;2.1 Verkörperte und begriffliche Selbstwahrnehmung;45
8.2;2.2 Neurophysiologie der Interozeption und Selbstregulation;56
8.2.1;Der Körper ist ein komplexes System;57
8.2.2;Eine Anmerkung zu Forschungsmethoden der Neurowissenschaften;58
8.2.3;Wo Selbstwahrnehmung beginnt: Rezeptoren, Rückenmark und Hirnstamm;60
8.2.4;Die zweite Ebene der Entstehung von Selbstwahrnehmung: Emotion, das limbische System und die Insula;66
8.2.5;Schließlich: neuronale Integration und die Herausbildung interozeptiver Selbstwahrnehmung;72
8.3;2.3 Vom Finden und Verlieren verkörperter Selbstwahrnehmung;78
8.3.1;Fang mich, wenn Du kannst: die Unbeständigkeit verkörperter Selbstwahrnehmung;78
8.3.2;Ein Schiff ohne Steuerrad: Wie können wir eine Emotion haben und es nicht bemerken?;80
9;3 Verbindungen und Grenzen in uns selbst erkunden;84
9.1;3.1 Neuronales Netzwerk der verkörperten Selbstwahrnehmung;84
9.1.1;Variationen im Körperschema;92
9.1.2;Neurophysiologie der Körperschema-Wahrnehmung;94
9.1.3;Integration von Interozeption, Emotion und Körperschema in die verkörperte Selbstwahrnehmung;100
9.1.4;In der Beeinträchtigung der Körperschema-Wahrnehmung bei Gehirnläsionen zeigen sich Verbindungen zu spezifischen Gehirnnetzwerken;102
9.2;3.2 Neurophysiologische Verbindungen zwischen begrifflicher und verkörperter Selbstwahrnehmung;105
10;4 Von uns selbst entfremdet: Verdrängung und Absorption;111
10.1;4.1 Verdrängung und Ausdruck;113
10.1.1;Festhalten: Unterdrückung unserer Handlungsimpulse;114
10.1.2;Verdrängung als kulturelles Erfordernis;117
10.1.3;Konsequenzen der Langzeitverdrängung von Emotionen und Handlungen;124
10.1.4;Essstörung: ein bekanntes Symptom von Verdrängung;126
10.1.5;Behandlungen der verkörperten Selbstwahrnehmung bei Essstörungen;131
10.2;4.2 Normale und pathologische Absorption;134
10.2.1;Normale Absorption;134
10.2.2;Pathologische Dissoziation: Absorption in negative Körperzustände hinein;137
10.2.3;Grübeln: Absorption in negative Gedankenmuster;143
10.2.4;Abhängigkeit: Absorption in die Intoxikation;144
11;5 Zuflucht vor dem Sturm: Auswirkungen von Sicherheit und Bedrohung auf die verkörperte Selbstwahrnehmung;147
11.1;5.1 Bedrohung, Stress und Trauma;148
11.2;5.2 Biologische Verhaltensreaktionen auf Sicherheit und Bedrohung;152
11.3;5.3 Neuronale Netzwerke automatischer biologischer Verhaltensmuster bei Sicherheit und Bedrohung;158
11.4;5.4 Neuronale Netzwerke verkörperter Selbstwahrnehmung von biologischen Verhaltensantworten auf Sicherheit und Gefahr;165
11.5;5.5 Pathologien verkörperter Selbstwahrnehmung bei Gefahr;170
11.6;5.6 Entwicklung von Bindung;178
11.7;5.7 Psychobiologie der Bindung;179
11.8;5.8 Einflüsse von Beziehungsgefährdung und Stress in der frühen Kindheit;182
12;6 Wie im wirklichen Leben: Bewegen und Berühren;190
12.1;6.1 Das Fleisch: Muskeln und Haut;191
12.1.1;Die Skelettmuskeln: Physiologie, Anspannung, Schmerz und Stress;191
12.1.2;Die glatten Muskeln: das vaskuläre und gastrointestinale System;198
12.1.3;Panzerung;199
12.2;6.2 Interpersonale Bewegung und Berührung in der Entwicklung der Selbst-Nichtselbst-Unterscheidung;206
12.2.1;Selbst und Andere;207
12.2.2;Interpersonale Bewegung;210
12.3;6.3 Zwischenmenschliche Berührung;219
12.4;6.4 Intersubjektivität durch Bewegung, Emotion und Kommunikation;223
13;7 Atem holen, unsere Stimme finden;229
13.1;7.1 Anatomie und Physiologie der Atmung;230
13.1.1;Stress und Respiration;233
13.2;7.2 Die Kunst zu atmen: Klang, Resonanz, Verbindung;241
13.2.1;Atem und Stimme;243
13.2.2;Wachrufende Sprache im subjektiven emotionalen Augenblick;249
13.2.3;Das Sich-Erinnern und die Autobiografie;252
13.2.4;Erinnerung an Bedrohung und Sicherheit;256
14;8 Zurück zu uns selbst: zur erholsamen verkörperten Selbstwahrnehmung;269
14.1;Die Erde als das Zuhause: wo alles begann;278
14.2;Natur als Nahrung;280
14.3;Verkörperte Übung;282
14.4;Verkörperte Meditation;288
14.5;Verkörperte Spiritualität;291
14.6;Noch einmal: der Körper als dynamisches System;293
15;Glossar;304
16;Literatur;322
17;Sachverzeichnis;367
17.1;A;367
17.2;B;368
17.3;C;370
17.4;D;370
17.5;E;371
17.6;F;372
17.7;G;372
17.8;H;373
17.9;I;374
17.10;K;374
17.11;L;376
17.12;M;376
17.13;N;377
17.14;O;378
17.15;P;378
17.16;R;379
17.17;S;379
17.18;T;382
17.19;U;382
17.20;V;382
17.21;W;384
17.22;Y;384
17.23;Z;384

AUS DEM INHALT - Die Wiederentdeckung des Körpergefühls - Die Entstehung verkörperter Selbstwahrnehmung - Verbindungen und Grenzen: Zu uns selbst finden - Verdrängung und Absorption - Die Auswirkungen von Sicherheit und Bedrohung auf die verkörperte Selbstwahrnehmung - Bewegen und Berühren - Atem holen und unsere Stimme finden


Fogel, Alan
Prof. Dr. phil. Alan Fogel PhD, Professor für Entwicklungspsychologie an der University of Utah, Salt Lake City, USA. Er ist außerdem ausgebildeter Massagetherapeut und zertifizierter Rosen-Methode Praktizierender. Er ist Begründer und Herausgeber der Zeitschrift Rosen Method International Journal.

Prof. Dr. phil. Alan Fogel PhD, Professor für Entwicklungspsychologie an der University of Utah, Salt Lake City, USA. Er ist außerdem ausgebildeter Massagetherapeut und zertifizierter Rosen-Methode Praktizierender. Er ist Begründer und Herausgeber der Zeitschrift Rosen Method International Journal.



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