Fischer / Jost / Klassen | Image - Performance - Empowerment | E-Book | sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, 214 Seiten

Fischer / Jost / Klassen Image - Performance - Empowerment

Weibliche Stars in der populären Musik von Claire Waldoff bis Lady Gaga

E-Book, Deutsch, 214 Seiten

ISBN: 978-3-8309-8814-4
Verlag: Waxmann Verlag GmbH
Format: PDF
Kopierschutz: PC/MAC/eReader/Tablet/DL/kein Kopierschutz



Populäre Musik markiert einen gesellschaftlichen Bereich, in dem Fragen der Konstruktion und Repräsentation geschlechtlicher Identität diskursiv und mitunter kontrovers ausgehandelt werden. Dabei lässt sich populäre Musik sowohl als Spiegelbild gesellschaftlicher Verhältnisse begreifen als auch als Experimentierfeld, in dem gängige Vorstellungen davon, was 'männlich' und 'weiblich' ist bzw. sein soll, hinterfragt werden. Vor diesem Hintergrund geht der Band der Frage nach, mit welchen Mitteln es Musikerinnen im Fortlauf der Zeit gelang, dem männlich dominierten Mainstream eine selbstbewusste Darstellung von Weiblichkeit entgegenzusetzen. Zu berücksichtigen ist hierbei, dass den Musikerinnen die Räume, sich selbstbewusst und selbstbestimmt zu präsentieren, nicht ohne Weiteres zugestanden wurden - sie mussten vielmehr erkämpft werden. Die Star-Karrieren von Musikerinnen lassen sich nicht nur als Geschichten sich ausformender Images und Performance-Stile lesen, sondern auch - und insbesondere - als Geschichten der Selbstermächtigung und Selbstbehauptung.
Dr. Dr. Michael Fischer ist Geschäftsführender Direktor des Zentrums für Populäre Kultur und Musik der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg und unterrichtet in den Fächern Medienkulturwissenschaft und Kulturanthropologie.
PD Dr. Christofer Jost ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zentrum für Populäre Kultur und Musik der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg sowie Privatdozent am Seminar für Medienwissenschaft der Universität Basel.
Prof. Dr. Janina Klassen ist Professorin für Musikwissenschaft an der Hochschule für Musik Freiburg.
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Weitere Infos & Material


1;Buchtitel;1
1.1;Impressum;4
1.2;Inhalt;5
2;Vorwort;7
3;Queere Stimmen, Vocal Cyborgs und (k)ein Genderdiskurs (Janina Klassen);11
4;Claire Waldoff, „Stern von Berlin“. Zur Inszenierung von regionaler Identität, star personality und der Überwindung geschlechtsbedingter Normen (Carolin Stahrenberg);17
4.1;„Star personality“ und das frühe Kabarett;18
4.2;Inszenierung regionaler Identität: Das Image der „Berliner Pflanze“;20
4.3;Sexuelle Identität, weibliche Handlungsräume und Waldoffs „star personality“;25
4.4;Fazit;27
5;„Du bist heut’ so anders“: Zarah Leanders Karriere vom NS-Star zur Diva des Camp (Rebecca Grotjahn);31
5.1;„Und das Ende ist immer Verzicht“: Star und Genderkonstruktion im Nationalsozialismus;33
5.2;„Nie wieder so einen wie Waldemar“: Die Selbstparodie des Stars in der Nachkriegszeit;35
5.3;„Kann denn Liebe Sünde sein?“ Zarah Leander und C40
5.4;„Du bist heut’ so anders“: Die Wandlungsfähigkeit des Stars;44
6;Liza Minnelli vs. Sally Bowles Performance-Persona und Musical-Star (Nils Grosch);47
6.1;Maybe This Time;47
6.2;Starinszenierungen nach der Musical Comedy und dem Integrierten Musical;49
6.3;Sally Bowles als Star?;50
7;Die Kessler-Zwillinge. Zur Faszination des Synchronen (Frauke Schmitz-Gropengießer);55
7.1;Leben und Karriere;55
7.2;Starinszenierung – Selbstinszenierung;61
7.3;Stars in Bild & Ton – medienhistorische Hintergründe;70
7.4;Die Kessler-Zwillinge heute;72
7.5;Resümee;74
8;Vom Opern- zum Fernsehstar. Anneliese Rothenberger gab sich die Ehre (Thomas Seedorf);77
9;„Ce n’est pas vrai“. Brigitte Bardot zwischen Superwoman und Sexobjekt. Eine sexuelle (R)Evolution? (Fernand Hörner);89
9.1;„Spécial Bardot“: Einleitung;94
9.2;„Harley Davidson“;97
9.3;„Contact“;98
9.4;„Comic Strip“;100
9.5;„Bubblegum“;104
9.6;Zusammenfassung: „Ce n’est pas vrai“;106
9.7;Fazit;107
10;Über Nancy Sinatra „als Tenoristin“. Der (sehr) tiefe weibliche Gesang in der populären Musik (Knut Holtsträter);113
10.1;Nancy Sinatras Vokalprofil;119
10.2;Singen unterhalb der Sprechtonlage;124
10.3;(Sehr) tiefe weibliche Gesangstimmen in der klassischen Musik des 19. und 20. Jahrhunderts;128
10.4;Tiefe weibliche Gesangstimmen in der populären Musik;131
10.5;Hohe Männerstimmen, tiefe Frauenstimmen;139
10.6;Anhang;141
11;Rock ’n’ Roll Abject. Poverty, Place and Gender in Patti Smith’s Performances (Giacomo Bottà);153
11.1;Introduction;153
11.2;In the beginning was the coat;155
11.3;Down and out: performing poverty;158
11.4;Walking up and down the Bowery: a performing place;162
11.5;I just dressed like him: performing gender;164
11.6;Conclusions;168
12;„Artpop – we could belong together“. Lady Gaga im Kampf um Anerkennung im Schnittfeld von Kunst und Popmusik als vergeschlechtlichter Dichotomie (Sarah Schauberger);169
12.1;Lady Gaga becoming Pop;170
12.2;„Gaga Studies“;171
12.3;Popmusik als Nicht-Kunst;172
12.4;Lady Gaga zwischen Rock und Pop – eine vergeschlechtlichte Dichotomie;177
12.5;Das Album „Artpop“;182
12.6;Eine vergleichende Analyse des Songs „Applause“;183
12.7;Schluss;189
13;„We R Who We R“ oder was wir waren und was wir sind. Zur Sängerin Kesha (Vanessa Kleinschnittger);191
13.1;Kesha Rose Sebert – I Is Who I Is;191
13.2;Mediale Präsenz;194
13.3;Mediale Inszenierung;195
13.4;Fazit 1: Inszenierung einer thematischen Publikumsnähe;201
13.5;Fazit 2: Inszenierung einer kommunikativen Nähe;204
13.6;Konklusion;205
14;Die Autorinnen und Autoren;209


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