Feldhoff | Perry Rhodan 1834: Der Flug der TRONTTER | E-Book | sack.de
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E-Book, Deutsch, Band 1834, 64 Seiten

Reihe: Perry Rhodan-Erstauflage

Feldhoff Perry Rhodan 1834: Der Flug der TRONTTER

Perry Rhodan-Zyklus "Die Tolkander"
1. Auflage 2014
ISBN: 978-3-8453-1833-2
Verlag: Perry Rhodan digital
Format: EPUB
Kopierschutz: 0 - No protection

Perry Rhodan-Zyklus "Die Tolkander"

E-Book, Deutsch, Band 1834, 64 Seiten

Reihe: Perry Rhodan-Erstauflage

ISBN: 978-3-8453-1833-2
Verlag: Perry Rhodan digital
Format: EPUB
Kopierschutz: 0 - No protection



Perry Rhodan in Plantagoo - unterwegs an Bord eines wracken SchiffesAn drei verschiedenen Stellen des Universums sind Menschen von der Erde in Geschehnisse verwickelt, die nur auf den ersten Blick nichts miteinander zu tun haben. In der von politischen Wirren heimgesuchten Milchstraße haben die geheimnisvollen Igelschiffe ihre Invasion begonnen. Raumschiffe der galaktischen Großmächte konnten bislang nicht viel ausrichten. Perry Rhodan, Reginald Bull und Alaska Saedelaere wissen von diesen Entwicklungen gar nichts. Sie landeten auf der Brücke in die Unendlichkeit, gelangten über diese in das Arsenal der Macht, wo sie auf die Hinterlassenschaften einer uralten Zivilisation stießen. Dort wurden sie getrennt; Alaska Saedelaere muss sich nun in der Galaxis Bröhnder behaupten. Rhodan und Bull wagten einen zweiten Vorstoß auf die Brücke in die Unendlichkeit, kamen aber in der Galaxis Plantagoo heraus. Von der Welt Galorn aus gelangten sie zum Planeten Zentrifaal-Zentrum, wo sie in bürgerkriegsähnliche Wirren verwickelt wurden. Zuletzt erlebten die Terraner die verheerende Wirkung des Shifting-Prozesses auf die Zentrifaal. Eine Folge davon ist DER FLUG DER TRONTTER ...

Der Gestalter des Perryversums Als jugendlicher Leser stieg er in die PERRY RHODAN-Serie ein, als Autor schrieb er faszinierende Romane, und als Chefautor steuerte er die Handlung über mehr als ein Dutzend Jahre hinweg: Robert Feldhoff, 1962 in Schorndorf geboren, prägte die größte Science-Fiction-Serie der Welt seit den 90er Jahren. Am 17. August 2009 verstarb er nach schwerer Krankheit in Oldenburg. Robert Feldhoff wurde schon als Jugendlicher auf PERRY RHODAN aufmerksam: Er fand die Heftromane seines Vaters und begeisterte sich anfangs nur für die Titelbilder, bevor er mit der Lektüre begann. Darauf folgte bald der Wunsch, selbst Geschichten zu verfassen. Nach dem Abitur hatte er ein Studium der Wirtschaftswissenschaften begonnen und schrieb in seiner Freizeit eigene Kurzgeschichten und Romane, die er nach einiger Zeit bei Verlagen einreichte. Unter anderem schickte er Manuskripte an die PERRY RHODAN-Redaktion, wo man rasch sein Talent erkannte. Als erster Roman erschien im Frühjahr 1987 'Der Alpha-Asteroid', ein PERRY RHODAN-Taschenbuch. Kurz darauf wurde der damals gerade 25-Jährige in das Autorenteam aufgenommen. 'Die Harmonie des Todes', der als Band 1328 veröffentlicht wurde, war sein erster Beitrag für die PERRY RHODAN-Erstauflage. Der 'Jung-Autor' entwickelte sich dank glänzend geschriebener Romane innerhalb kürzester Zeit zu einem Liebling der Leserschaft. Er überzeugte durch Ideenreichtum und stilistische Brillanz; seine Figuren handelten stimmig, egal, ob es sich um Menschen, Außerirdische oder Roboter handelte. Zu seinen faszinierenden Schöpfungen gehörte unter anderem der Roboter Voltago, dessen Geheimnisse über mehrere hundert Romane hinweg immer wieder eine Rolle spielten. Seit 1993 wirkte Robert Feldhoff in der Exposé-Arbeit für die PERRY RHODAN-Serie mit; ab Band 1800 und mit dem Start des THOREGON-Zyklus bildete er mit Ernst Vlcek das Exposé-Team. Nachdem Ernst Vlcek im Dezember 1999 seinen Rückzug von der Exposé-Arbeit verkündet hatte, war Robert Feldhoff, gelegentlich als 'der große Stille aus dem Norden' charakterisiert, ab Band 2001 allein für die Steuerung der größten Science-Fiction-Serie der Welt zuständig. Für mehr als 500 PERRY RHODAN-Romane sowie zahlreiche Nebenprojekte erstellte er die Handlungsvorgaben, nach denen die wöchentlichen Folgen der Serie geschrieben wurden. Seine Arbeit gestaltete den roten Faden und die großen Zusammenhänge, seine Ideen ermöglichten den Autoren, mit ihren Romanen zu glänzen. Gesellschaftliche Entwicklungen und Diskussionen flossen in die Exposé-Arbeit ein, Themen aus Kultur und Politik griff Feldhoff immer wieder auf. Zu Beginn des Jahres 2009 zeichnete sich eine schwere Krankheit ab, die ihn daran hinderte, weitere Exposés und Romane für die Serie beizusteuern, worauf Uwe Anton zunächst seine Vertretung in der Exposé-Redaktion übernahm. Als Robert Feldhoff am 17. August 2009 im Alter von nur 47 Jahren starb, wurde Uwe Anton schließlich sein Nachfolger als Chefautor der PERRY RHODAN-Serie.

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Weitere Infos & Material


1.
100 Millionen Lichtjahre   »Wie geht es dir, A-Caliform?« »Ich stelle die Gegenfrage: Wünschst du eine Information über meine realen Ziele oder über meine emotionale Verfassung?« »Die emotionale Verfassung interessiert mich.« »Ich möchte sterben, E-Kajwan.« »Warum möchtest du sterben?« »Weil ich auf meiner inneren Werteskala zuviel verloren habe. Das bedeutet, alle Werte stehen auf Null oder darunter.« »Unter Null?« »Das ist richtig.« »Aber so etwas ist nicht möglich, A-Caliform!« »Doch. Unter Null bedeutet, ich habe eine Schuld zu begleichen. Das Shifting wurde nur durch meine Schuld herbeigeführt.« »Du kannst es nicht mehr ungeschehen machen.« »Sollte das richtig sein, E-Kajwan, müsste ich mein reales Ziel korrigieren.« »In welcher Form?« »Ich will sterben. Das ist leicht.« (Der Befragte hebt die Hand mit den sieben Fingern und mit den sieben nadelspitzen Fingernägeln. Der Fragende offenbart Zeichen von Nervosität.) »Es handelt sich lediglich um eine Frage, A-Caliform. Um ein Gedankenexperiment.« »Ich bin mir dessen bewusst. Das reale Ziel bleibt vorerst in nicht korrigierter Form bestehen. Wir müssen die Galornen finden.« (Psychotaktische Rettungsgespräche: E-Kajwan und A-Caliform / Indikation: nicht möglich / Effektanalyse: temporärer Misserfolg)   *   »Diese verdammte Mistkrücke kommt nicht in Gang!«, schimpfte Reginald Bull. »Beschleunigung?« »Praktisch nicht vorhanden!« »Energie?« »Wenn ich das mal wüsste …« Reginald Bull lief puterrot an. Als technischer Perfektionist war er nicht in der Lage, Unzulänglichkeiten dieser Art einfach wegzustecken. Sogar menschliche Schwächen akzeptierte er – wenn die Technik jedoch versagte, dann bekam der Verantwortliche vom »Dicken« deutliche Worte gesagt. Nur, dass ein Verantwortlicher in dem Sinn nicht existierte. Das hatte gute Gründe: Von der ursprünglichen Besatzung der TRONTTER befand sich keine einzige Person mehr an Bord. Wir flogen ein im Grunde fremdes Schiff mit einer Minimalbesatzung von achtzehn Personen. »Energie?«, fragte A-Caliform ein zweites Mal. »Ich weiß es nicht! Zum Henker, wo bleibt diese verfluchte Energie schon wieder?« Ein unangenehmes Rumpeln erfüllte die Zentrale. Mein Kontursitz wurde heftig durchgeschüttelt. Die Bildschirme zeigten ein Abbild des Planeten Zentrifaal-Zentrum, einige Kilometer unter uns. Und plötzlich entfernten wir uns nicht mehr, wie es hätte sein sollen, sondern unsere Startbeschleunigung zehrte sich im Zug der Schwerkraftfelder allmählich wieder auf. Die TRONTTER stürzte auf den Planeten zurück. Ich war mir der Tatsache bewusst, dass das unser Ende sein konnte. Aber ich vermochte mir beim besten Willen nicht vorzustellen, dass so das Ende eines Unsterblichen aussah. Ein kleines Detail, nur um den Zustand des Schiffes zu illustrieren: Während des Aufenthalts im freien Raum verlor die TRONTTER permanent Atemluft. Die Außenhülle war undicht. Einem Terraner des 13. Jahrhunderts NGZ fiel es schwer, daran zu glauben, aber es war so. Mit erzwungener Ruhe blieb ich sitzen. Mein Job war im Augenblick die Ortung. Mit der Schiffsführung hatte ich wenig zu tun, berechtigt oder nicht. Also ließ ich schön die Finger weg. »Was ist da unten beim Reaktor los?«, wetterte Reginald Bull in den Bord-Interkom. Wer immer sich im Maschinenraum angesprochen fühlte, es war vermutlich K-Oxxan, der Raumfahrttechniker, durfte sich glücklich schätzen, dass die Worte lediglich in entschärfter Übersetzung ankamen. Bully und ich trugen am Hals unsere beiden Translatorgeräte, kleine viereckige Chips, direkt auf die Haut geklebt. Sie übertrugen jedes Wort, das gesprochen wurde, ins Goo-Standard. Ohne Translator hätte keiner der sechzehn Zentrifaal, die den so titulierten »Schrotthaufen« bemannten, ein Wort verstanden. »Reaktorraum!«, brüllte Bull. »Meldung!« Seine Stimme erfüllte die Zentrale der TRONTTER bis in den hintersten Quadratzentimeter. Es knackte heftig in der Leitung, dann hörte man: »… wissen selbst nicht, was da los sein …« Wieder dieses Geräusch, ein seltsames Doppelknacken, wieder erfüllte ein mäßig lautes Rauschen die Leitung. Die Vibration gewann an Druck, sie entwickelte eine bedrohliche Dynamik, die unsere Nussschale zweifellos bald sprengen würde. In Gedanken verfluchte ich A-Betchaga, den Regierungschef von Zentrifaal-Zentrum. Und zwar deshalb, weil er uns für eine Reise von mehr als 30.000 Lichtjahren nicht mehr zur Verfügung gestellt hatte als diesen Haufen Schrott, den man TRONTTER getauft hatte. »K-Oxxan!«, brüllte der Dicke lauthals. Er hatte sich so sehr in Rage gesteigert, dass ihm ein kleines Detail entging: Von bloßer Lautstärke allein ließ sich die Leitung auch nicht wieder in Gang bringen. Geschweige denn der Hauptreaktor. »K-Oxxan, verflucht noch mal!« Ich schaute mit unfreiwilliger Gelassenheit dem Absturz zu. Die Vorwärtsbewegung der TRONTTER endete nun, einen Augenblick lang betrug unsere Fahrt relativ zum Planeten exakt Null. Abwärts ging es nun, zurück in Richtung Oberfläche, auf den Raumhafen der zentrifaalischen Millionenstadt Cursor zu. Und dann geschah das Wunder doch noch. Die unvollkommene Technik schien sich vor dem geballten Willen eines Reginald Bull zu ducken. Mit einem Mal war die Verbindung nach unten wieder da. »Hier Zentrale! K-Oxxan, was ist da unten los?« »Wir benötigen zwei Minuten, um die Zufuhr von Reaktionsmasse wiederherzustellen.« Völlig ruhig klang das. Dem Dicken schien angesichts solcher Ignoranz fast die Augenpartie aus dem Kopf zu springen. »Zentrale an Maschinenraum: Ist euch eigentlich bewusst, dass wir soeben abstürzen?« »Positiv.« »Zwei Minuten? Trotzdem?« Überschlägig rechnete ich die Zeit hoch, die bis zum Aufschlag verblieb. Hundertzwanzig Sekunden – auf jeden Fall war das eine knappe Sache. Es verstand sich von selbst, dass die TRONTTER nicht ungehindert ins Stadtgebiet knallen durfte. Einige Millionen unbeteiligte Einwohner standen in der Schusslinie, neben meinem eigenen Leben, dem von Reginald Bull und dem der sechzehn Zentrifaal. K-Oxxan sagte: »Ich empfehle, den Sturz mittels der Korrekturtriebwerke aufzuhalten.« »Laufen die über eigenen Saft?« Ich wusste nicht, wie Bulls Translator den Ausdruck Saft übersetzte, doch Oxxan musste wohl verstanden haben, was der Dicke meinte. »Autarke Reaktoren. Der volle Korrekturschub dürfte zur Verfügung stehen, sofern keine technische Panne eintritt.« Dieser letzte kleine Zusatz, dieses unauffällige Wörtchen sofern, ließ bei mir alle Alarmsirenen klingeln. Alle schauten A-Caliform an, den nominellen Piloten. Aber Califorms Blick ging zum Dicken hin. Bull nickte; eine Geste, die Caliform mittlerweile verstand. Der Clanführer reagierte im selben Moment. Er zündete sämtliche Korpuskular-Aggregate, die nach unten kippbar waren, zur selben Zeit. Die Wirkung trat unüberhörbar und augenblicklich ein. Unter Höchstbelastung gab eines der Aggregate seinen Geist auf. Es explodierte – woraufhin A-Caliform unter Mithilfe der Positronik sofort das geometrisch gegenüberliegende Triebwerk ausschaltete. Die restlichen Aggregate sprangen an, zwar mit einer gewissen Verzögerung, aber immerhin. In ihrer Wirkung entsprachen sie einem Prozent des Hauptantriebs. Ob sie den Sturz verlangsamten, ließ sich nicht sagen, so gering blieben die Werte. Dennoch verstärkte sich das Ruckeln wieder, und jeweils für Bruchteile von Sekunden kamen mehrere g Beschleunigung durch. »Neun Kilometer«, meldete ein Zentrifaal. Es handelte sich um E-Emergen, um einen der besonnensten Zentrifaal an Bord. Seine Stimme klang bemerkenswert kühl. Emergen zeigte nicht die Spur von Panik. Vielleicht war es aber auch nur das Shifting, das ihn so ruhig werden ließ. Wer bereits alles verloren hat, der stört sich auch am Verlust des eigenen Lebens nicht. Neun Kilometer bis zum Aufschlag. Mittlerweile nicht mehr als acht. Von den zwei Minuten Frist, die sich Oxxan erbeten hatte, waren fünfzig oder sechzig Sekunden verstrichen. Mit dem Hauptantrieb fielen auch Prallfelder und Schutzschirme aus. Man konnte der TRONTTER nachsagen, was man wollte, Aerodynamik hatte bei der Konstruktion garantiert die letzte Rolle gespielt. Stabilisierende Elemente fehlten völlig, die Atmosphäre zerrte mit titanischen Kräften an der Außenhaut. Wir fielen wie ein Stein. Ein donnernder Lärm betäubte mein Gehör bis zur Hälfte. »Trudelbewegungen unbedingt vermeiden!«, schrie Reginald Bull. A-Caliform konterte ebenso lautstark: »Abgelehnt! Damit nehme ich uns Bremsleistung weg!« »Bist du noch zu retten? Die Vibrationen sind tödlich!« »Wir sind in den Sesseln angeschnallt! Das halten wir aus!« Reginald Bull schlug sich ungläubig gegen die Stirn. »Wir schon! Aber wenn sie im Reaktorraum nicht mehr reparieren können, ist hier Schluss für alle!« A-Caliform zuckte zusammen. Das Argument war ebenso unverschämt vorgebracht wie – leider! – stichhaltig. Mit fliegenden Fingern korrigierte er seine Schaltungen. Nur die Korrekturtriebwerke verhinderten jetzt noch, dass wir unter heftigen Schlägen der Atmosphäre ins Trudeln gerieten. Zwanzig Sekunden. Zehn. Ich konnte bereits die Dachplatten der Häuser erkennen; das bildete ich mir...



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