Feitsch / Sanchez | Millionärin undercover | E-Book | www2.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, 299 Seiten

Feitsch / Sanchez Millionärin undercover

Fristlos verliebt
1. Auflage 2021
ISBN: 978-3-7487-9845-3
Verlag: BookRix
Format: EPUB
Kopierschutz: 0 - No protection

Fristlos verliebt

E-Book, Deutsch, 299 Seiten

ISBN: 978-3-7487-9845-3
Verlag: BookRix
Format: EPUB
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Erziehungsratgeber für Millionäre Ausgabe 4032:   Wie bringt man seinen verwöhnten Stubenhocker dazu, das überaus bequeme Nest zu verlassen?    Das superreiche It-Girl Penelopè Heinrich wird aus der Familienvilla geschmissen. Doch mit ihrem echten Namen im Gepäck enden die Vorstellungsgespräche allesamt im Megadesaster: Kein Chef will eine verwöhnte Millionärstochter einstellen. Dank eines Flüchtigkeitsfehlers im Startup smart4you wird aus Penelopè Heinrich kurzerhand Penny Herrlich. Als durchschnittliche Angestellte muss sie sich ganz schön ins Zeug legen, um ihren neuen Boss Paul Peters zu beeindrucken. Bald läuft alles wie am Schnürchen, das einfache Leben könnte besser nicht laufen, doch dann macht Pennys Chef ihr unerwartet einen Strich durch die Rechnung. Er will, dass sie mit ihm die Beratung der Tochter der millionenschweren Familie Heinrich übernimmt ...     ----   Du wolltest schon immer mal wissen, aus welcher Stadt die vier Freundinnen aus Freedoms Falls stammen? Dann begib dich gemeinsam mit Penny auf die Suche nach der wahren Liebe im Großstadt-Trubel!   Weitere Bücher von Mia Sanchez:   Die Freedom Falls - Reihe:   Vier Freundinnen: Schneeflockenküsse ISBN: 978-3-7438-4282-3 Herz, Kuss, Liebe ISBN: 978-3-7438-5345-4 Drei kleine Worte ISBN: 978-3-7438-6735-2 Alle guten Dinge sind zwei ISBN: 978-3-7438-7652-1   oder als Sammelband 'Ein Jahr in Freedom Falls' erhältlich  ISBN: 978-3-7487-9782-1   Vier Jahreszeiten: Verrücktes Veilchen sucht magische Liebe ISBN: 978-3-7487-0167-5 Flinkes Schicksal sucht freches Herz ISBN: 978-3-7487-0853-7 Dynamischer Kürbis sucht traumhaften Kuss ISBN: 978-3-7487-1541-2 Kühles Herz sucht warme Zärtlichkeit ISBN: 978-3-7487-2394-3

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1. Penny Herrlich
Penny sah erneut auf ihre Rolex. Heute Morgen erhielt sie eine Nachricht von Natascha, Paul Peters überaus seltsamen Sekretärin: Der Chef wolle sie sprechen.  Exakt diese Wortwahl versprach erfahrungsgemäß nichts Gutes. Sie konnte kaum stillsitzen. Ihr Kostüm rutschte über den kaltweißen Lederstoff der superharten Couch . Das Knarzen hallte durch den minimalistisch - ja, beinahe steril eingerichteten Raum.  Penny warf noch einen Blick auf ihre Uhr. Das Glas wies etliche Kratzer auf, weshalb man die Position der Zeiger manchmal auch eher erahnen musste als die Uhrzeit tatsächlich abzulesen. Doch trotzdem wollte sie keine andere. Dieses alte Ding hatte sie von ihrem Vater zum Schulabschluss geschenkt bekommen. Natascha tippte auf ihre Tastatur und hielt die Augen fest auf den Bildschirm gerichtet. Weshalb Herr Peters sie unbedingt sehen wollte, würde Penny von ihr mit Sicherheit nicht erfahren. Diese Frau glich einem Stein: Kalt, Still und ohne jegliche Gefühlsregung. Sie hatte noch nie einen Menschen mit derart geringer Mimik erlebt. Pennys Gedanken fuhren Achterbahn. Seit kurzem bandelte sie mit Freddy aus der Buchhaltung an. Vielleicht war der Chef ihnen auf die Schliche gekommen. Oberste Priorität von smart4you war der respektvolle und gleichgestellte Umgang mit allen Kollegen.  Affären strengstens untersagt.  Oder war es sogar noch schlimmer und er hatte herausgefunden, dass sie beim Bewerbungsgespräch geflunkert hatte?  Penny vergrub ihr Gesicht in den Händen. Ohne diese kleine Notlüge hätte die Firma sie doch niemals eingestellt.  Bevor sie bei Smart4you gelogen hatte, bewarb sie sich bei unzähligen Unternehmen, die sie allesamt mit derselben Begründung ablehnten. Penny war schlau und jede Firma sollte sich glücklich schätzen, sie an Bord zu wissen. Doch sobald sie erfuhren, wer sie war, - wer sie wirklich war - erteilten sie ihr eine Abfuhr.  Ihr Geburtsname lastete auf ihren beruflichen Schultern, dem Fluch einer verwunschenen Prinzessin nicht unähnlich. Da kam es ihr gerade gelegen, als der Zuständigen der Vermittlungsagentur beim Abtippen ihrer persönlichen Angaben ein Fehler unterlaufen war. Penny widerstand erfolgreich dem Impuls die freundliche Dame, die sie mit Sicherheit gleich erfolgreich an Smart4you weitervermitteln würde, zu korrigieren, und auf die fehlerhafte Schreibung ihres Namens hinzuweisen.  Nun gut. Sei es, wie es sei. Dann hatte es der Chef also herausgefunden. Was sollte Schlimmeres passieren, als dass er sie jeden Moment wegen eines kleinen Tippfehlers feuerte?  Kaum hatte sie den Gedanken zu Ende gedacht, öffnete sich die Tür zum Büro ihres Noch-Chefs. Penny atmete tief ein und hielt die Luft an. Eine Hand wedelte ihr freundlich zu und forderte sie auf, näher zu kommen. Zuerst traute sie sich kaum den Blick zu heben, beschloss dann aber, ihrem Schicksal gefasst ins Angesicht zu blicken. Der Chef war schon etliche Male durch das Großraumbüro geflitzt, doch dank seiner Eile war ein persönliches Kennenlernen bis zum heutigen Tag ausgeblieben. Penny hob den Kopf und sah Paul Peters direkt in die Augen. Sie sah in das strahlendste Augenpaar, das sie je gesehen hatte. Blassgrün, durchzogen von einem Hauch violett, gepaart mit einer Prise himmelblau, mit dem charmanten Funkeln des Abendsterns ausgestattet.  Penny bemerkte nicht, dass sie immer noch die Luft anhielt.  »Kommen Sie nur herein, Frau Herrlich! Es wird wirklich schon Zeit, dass wir beide uns mal persönlich kennenlernen, oder was meinen Sie?« Penny nickte stoisch in seine Richtung. Sie hoffte, das würde ihm für den Anfang genügen.  »Mein Name ist Paul Peters, wie Sie ja sicher wissen, und ich leite dieses Unternehmen seit mittlerweile fünf Jahren. Wir sind noch ein sehr junges Unternehmen, doch unsere Kunden sprechen nur in den höchsten Tönen von uns.«  Herr Peters schnappte sich seine Brille vom Schreibtisch und setzte sie auf die perfekt geformte, genau richtig große Nase, die den i-Punkt seines Gesichts ausmachte. Dann starrte er kurz auf den Bildschirm vor ihm und klickte eilig mit der Maus.  »Genau aus diesem Grund ist es uns möglich, immer  besser betuchte Kundschaft zu unserer eigenen zählen zu dürfen.«  Jetzt drehte er den Monitor so, dass auch Penny einen Blick darauf werfen konnte. Er präsentierte ihr eine neue Version der Firmenwebsite, auf der alle berühmten Kunden aufgelistet standen. Natürlich kannte Penny die Firmenwebsite, doch das neue Design war offiziell noch gar nicht online gegangen. Ihr Chef wollte sie wohl kaum kündigen, wenn er ihr sein neuestes Herzstück zeigte.  »Sehen Sie, Frau Herrlich, es ist in unserer Firma üblich, dass jeder Neuling, der sich drei Monate lang als äußerst fähiger Mitarbeiter erwiesen hat, gemeinsam mit dem Chef einen Fall übernehmen darf. Das wird Ihre Feuerprobe als Unternehmensberaterin, sozusagen.« Penny schluckte. Sie entschied sich erneut, einfach nur zustimmend zu nicken. Ihre Beine schlug sie so fest übereinander, dass sie gefühlt blau anliefen.  »Wunderbar,« lobte Herr Peters, »dann ist ja alles geklärt. Ich lasse die Akte in den nächsten Tagen auf ihren Schreibtisch legen.« Er erhob sich und deutete hinüber zum Ausgang. »Ich freue mich auf eine gute Zusammenarbeit, Frau Herrlich! Vielen Dank, dass Sie sich die Zeit für unser Gespräch genommen haben. Soll ich Sie noch zur Tür begleiten?« Penny unterdrückte ein neuerliches Nicken und schaffte es endlich, ihren Mund zu öffnen. Es gelang ihr zwar nicht gleich, ihre Gedanken zu verbalisieren, aber kurz darauf presste sie eine Antwort hervor.  »Nicht nötig, Herr Peters. Vielen Dank für diese Chance. Ich werde Sie nicht enttäuschen.« Ihr Chef zwinkerte ihr zu. »Das hoffe ich sehr.«  Er griff nach ihrer Hand und schüttelte sie kräftig. Seine Finger berührten ihren Handrücken und umschlossen ihre Hand beinahe völlig. Ihr Zeigefinger ruhte kurz auf seinem Handgelenk und sie konnte eine Sekunde lang tatsächlich seinen Puls fühlen. Plötzlich ließ er sie wieder los und Penny wusste nicht so recht, wie ihr geschah. Sie nickte ihm einfach noch einmal zu, erhob sich umständlicher als nötig und kippte ungeschickt auf ihren Stöckelschuhen aus dem Büro. Vielleicht hätte sie sich doch besser von Herrn Peters zur Tür bringen lassen sollen … Das Geräusch des einschnappenden Schlosses ließ sie aufatmen. Erst da registrierte sie, dass sie schon wieder aufs Atmen vergessen hatte.  Natascha schenkte ihr einen skeptischen Blick und zog die Lippen kraus. Wenn diese Frau ihr Pokerface einmal verzog, dann lediglich, um Missgunst zu vermitteln. Paul Peters Sekretärin fixierte auch gleich wieder ihren Arbeitsbereich und tippte erneut mit festen Fingern auf der Tastatur herum. Penny nickte Natascha zu, obwohl die Sekretärin sie gar nicht mehr beachtete.  Penny war verwirrt. Warum, konnte sie sich nicht ganz erklären, aber wahrscheinlich, weil ihr Chef sie doch nicht wie erwartet gefeuert oder zur Schnecke gemacht hatte. Im Gegenteil. Er hatte sie sogar gelobt.  Anscheinend hatte sie in den letzten drei Monaten ganz passable Arbeit geleistet, seit sie für Smart4you arbeitete. Ein leichtes Gefühl von stolz überkam sie und begleitete ihre Schritte bis zu dem Großraumbüro in dem ihr grauweißer Schreibtisch stand.    Penny ließ sich auf ihren weichen Schreibtischstuhl plumpsen. Kaum begann sie, sich für den heutigen Tag auf ihrem Arbeitsplatz einzurichten, wurde sie von Melissa mit unangenehmen Blicken traktiert. Ihre Kollegin saß ihr genau gegenüber, am anderen Ende des weitläufigen Raums.  Melissa hatte ungefähr zur selben Zeit wie sie bei Smart4you angefangen. Und ja, natürlich waren sie Rivalinnen von der an gewesen. Da sie beide Neulinge waren, versuchte ihre Kollegin, jeden guten Fall für sich zu pachten und machte Penny das Leben schwer, so gut sie nur konnte. Melissa hatte Penny sogar einmal das Bein gestellt. Sie lief grinsend an Penny vorbei, die es dank ihrer fiesen Kollegin nicht rechtzeitig zur Verteilung der neuen Kundenakten schaffte. Penny hatte sich dank dieser Bürobitch den Knöchel böse verstaucht, doch Melissa leugnete nur, was sie getan hatte, und spöttelte lautstark im Büro, wie ungeschickt Penny doch wäre. Nun verfolgte sie auch noch der Ruf, nicht einmal geradeausgehen zu können, ohne über ihre eigenen Füße zu stolpern.  Melissa erhob sich ruckartig von ihrem Platz und stapfte auf Penny zu. Normalerweise würde Penny die Augen zusammenkneifen und warten, bis Melissa ihren täglichen Schrott abgeladen hatte. Doch heute passten Penny die Sticheleien ihrer Kollegin gar nicht in den Kram. Sie war viel zu gut gelaunt. Deshalb beschloss sie, heute früher Schluss zu machen. Und am besten sofort, bevor sie überhaupt mit der Arbeit begonnen hatte. Penny sammelte Gutstunden wie Nerds Zubehör von Herr der Ringe, deshalb war es kein Problem, sich den restlichen Tag frei zu nehmen. Eilig schnappte sie nach ihrer knallroten Handtasche Marke Prada, fuhr mit einem flotten Klick den Stand-PC herunter und...



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