Buch, Deutsch, Band 30, 232 Seiten, Kartoniert, Format (B × H): 148 mm x 225 mm, Gewicht: 366 g
Reihe: Theorie Bilden
Eine kritisch-pragmatistische Lerntheorie
Buch, Deutsch, Band 30, 232 Seiten, Kartoniert, Format (B × H): 148 mm x 225 mm, Gewicht: 366 g
Reihe: Theorie Bilden
ISBN: 978-3-8376-2425-0
Verlag: transcript
. mit Peter Faulstich
1. 'Bücher, die die Welt nicht braucht.' Warum trifft das auf Ihr Buch nicht zu?
Es gibt zwar eine Vielzahl von Lernratgebern. Diese sind aber meist unnütz oder banal. Sie lassen die Lernenden hilflos zurück. Dagegen setzt der Band beim Nachdenken über das eigene Lernen an. Wenn man das nachvollzieht, lernt man praktisch zu begreifen, wie man selbst lernt. Damit wird gleichzeitig ein neuer Beitrag zur Lerntheorie vorgelegt.
2. Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihr Buch?
Es wird unterschieden zwischen ›Menschlichem Lernen‹ und dem Lernen von Tieren. Es geht darum, die Besonderheit menschlichen Lernens als sinnvolle Handlung zu begreifen. Die Stufen des Lernens werden nachvollzogen als Ebenen von Emergenz, als qualitativ höhere Niveaus. Die niedrigen Ebenen legen nur Rahmenbedingungen fest, bei denen immer Spielräume bleiben. Menschliches Lernen vollzieht einen Dominanzwechsel von Bedingtheit zu Bedeutsamkeit. Damit lassen sich reduktionistische Lerntheorien, die auf neurophysiologischen oder verhaltenswissenschaftlichen Konzepten beruhen, in ihrer Begrenztheit einordnen.
3. Welche Bedeutung kommt dem Thema in den aktuellen Forschungsdebatten zu?
Der vorgelegte ›kritisch-pragmatistische Ansatz‹ durchforstet vorliegende Theorien zum Lernen auf ihren sinnvollen, tragfähigen Kern und verbindet sie zu einer neuen Perspektive.
4. Mit wem würden Sie Ihr Buch am liebsten diskutieren?
Mit Vertretern der Phänomenologie, z.B. Husserl, oder des Pragmatismus, z.B. Dewey. Leider sind beide schon tot.
5. Ihr Buch in einem Satz:
Menschliches Lernen lässt sich begreifen als Handeln in bedingter Freiheit.




