Eschbach | Der Letzte seiner Art | E-Book | www2.sack.de
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E-Book, Deutsch, 350 Seiten

Eschbach Der Letzte seiner Art

Thriller
1. Auflage 2011
ISBN: 978-3-8387-1144-7
Verlag: Bastei Lübbe
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark

Thriller

E-Book, Deutsch, 350 Seiten

ISBN: 978-3-8387-1144-7
Verlag: Bastei Lübbe
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark



Eine Verbindung von Mensch und Maschine: ein perfekter Soldat? Oder ein schwacher Invalide?

In einem kleinen irischen Fischerdorf lebt ein Mann, der ein Geheimnis hütet. Nein, mehr als das, er ist das Geheimnis ...

Sie hatten ihm übermenschliche Kräfte versprochen. Stattdessen wurde er zum Invaliden. Er hatte gehofft, ein Held zu werden. Stattdessen muss er sich vor aller Welt verbergen. Denn Duane Fitzgerald ist das Ergebnis eines geheimen militärischen Experiments, eines Versuchs, der auf tragische Weise fehlgeschlagen ist. Für seinen Opfermut erhielt er die Freiheit, den Rest seines Lebens dort zu verbringen, wo er es sich wünschte. Im Gegenzug musste er sich verpflichten zu schweigen.

Doch es gibt da jemanden, der sein Geheimnis kennt - und er ist ihm bereits auf der Spur.

Mit seinem Roman Der Letzte seiner Art hat Bestsellerautor Andreas Eschbach eine Mischung aus Science Fiction- und Wissenschaftsthriller geschrieben, der bis zur letzten Minute fesselt!

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"(S. 182-183)

Die letzte Strecke fuhr Finnan ohne Licht, nur nach Gefühl, wie mir schien, und er erwies sich zumindest in dieser Beziehung als nicht sonderlich gefühlvoll. Obwohl ich an diesem Abend am liebsten auf jeden Einsatz meiner technischen Organe verzichtet hätte, konnte ich doch nicht anders, als sicherheitshalber auf Nachtsicht zu schalten.

In einer grünlich-schwarzen, weithin offenen Landschaft entdeckte ich ein paar Schafe, die ihre Köpfe in unsere Richtung drehten, Hügel und Täler, aber nichts, das wie ein Weg ausgesehen hätte. Trotzdem tauchte, noch ehe ich mich dazu durchgerungen hatte, eine entsprechende Bemerkung zu machen, etwas vor uns auf, das aussah wie ein Steinhügel von der Form eines der Länge nach halbierten Zylinders, nur dass es in der Infrarotwahrnehmung ein auffallend warmer Steinhügel war.

Finnan ließ einen Moment lang die Scheinwerfer aufflammen und lenkte den Wagen dann in eine Art Unterstand aus entsprechend zurechtgebogenem Gestrüpp, das ihn bei Tag zuverlässig versteckt hätte und bei Nacht natürlich sowieso. »Einen Augenblick noch«, sagte er, nachdem er den Motor ausgeschaltet hatte, und blieb reglos hinter dem Steuer sitzen, den Blick auf die samtgrün leuchtenden Ziffern der Armaturen gerichtet. Es wurde mehr als ein Augenblick. Minuten vergingen, und wer niemals schweigend in einem dunklen Auto mitten in einer gottverlassenen nächtlichen Einöde gesessen ist, ahnt nicht, wie lang einem unter diesen Umständen eine Minute vorkommt. »Darf ich fragen, was das werden soll?«, fragte ich schließlich leise.

»Wir sind nicht so allein, wie es aussieht«, entgegnete Finnan rätselhaft und zog, ohne den Blick von der Digitaluhr zu wenden, ein Sprechfunkgerät unter dem Sitz hervor. Er schaltete es ein, regelte das Hintergrundrauschen auf eine erträgliche Lautstärke zurück, und dann saßen wir da und lauschten dem einschläfernden Knistern und Pfeifen des Kurzwellenbandes. Plötzlich war die Stimme eines Mannes zu vernehmen. »Eins«, sagte sie langsam und deutlich.

»Klare Nacht. Wiederhole: Eins, klare Nacht.« Gleich darauf meldete sich eine andere, hellere Stimme: »Zwei. Klare Nacht. Wiederhole: Zwei, klare Nacht.« In gleicher Weise teilten uns auch Drei, Vier und Fünf mit, dass die Nacht klar sei. Finnan schaltete das Gerät zufrieden wieder aus, ohne selber einen Pieps gefunkt zu haben, zog den Autoschlüssel ab, sodass die grünen Ziffern und Anzeigen erloschen, und öffnete die Tür. »Kommen Sie«, sagte er."



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