Endler | Dies Sirren | Buch | 978-3-8353-0775-9 | www2.sack.de

Buch, Deutsch, 192 Seiten, Format (B × H): 130 mm x 212 mm, Gewicht: 293 g

Reihe: Endler - Werke

Endler

Dies Sirren

Gespräche mit Renatus Deckert
1. Auflage 2010
ISBN: 978-3-8353-0775-9
Verlag: Wallstein Verlag GmbH

Gespräche mit Renatus Deckert

Buch, Deutsch, 192 Seiten, Format (B × H): 130 mm x 212 mm, Gewicht: 293 g

Reihe: Endler - Werke

ISBN: 978-3-8353-0775-9
Verlag: Wallstein Verlag GmbH


Adolf Endler blickt genau und unsentimental zurück auf die frühen Jahre, die Kindheit im Krieg und seine Anfänge als Schriftsteller.

Adolf Endler wollte nie eine Autobiographie im herkömmlichen Sinn schreiben. Es schien ihm ganz unmöglich und falsch, sein Leben, das in seinen Augen eher einem Zickzackkurs folgte, als einen runden Bogen zu erzählen. Trotzdem hat er sich in seinen letzten Lebensjahren immer wieder mit Renatus Deckert getroffen, um in langen Gesprächen frühe Prägungen auszuleuchten und sich an seine Kindheit im Rheinland zu erinnern: an die aus Belgien stammende Mutter, deren Verwandte von den Nazis umgebracht wurden, an den Vater und dessen scheiternde Versuche, ein Unternehmen aufzubauen. Er erzählt von den Schrecken des Krieges, dem Sirren der Bombergeschwader und dem als Befreiung empfundenen Einmarsch der Amerikaner. Nach dem Krieg saugte Endler begierig auf, was an moderner internationaler Literatur zu lesen war, und lernte die Schriftstellerin Irmgard Keun kennen. Er begann selbst zu schreiben und wurde 1952 zu der legendären Niendorfer Tagung der Gruppe 47 eingeladen, wo er Heinrich Böll und Paul Celan begegnete. 1955 ging er voller Illusionen in die DDR, rasch verlor er sie. Endler hat das Manuskript der Gespräche noch gelesen und autorisiert - er betrachtete sie als sein letztes literarisches Werk.

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Weitere Infos & Material


Endler, Adolf
Adolf Endler (1930-2009), Lyriker, Prosaautor, Essayist; geboren in Düsseldorf, 1955 Übersiedlung in die DDR. Er erhielt bedeutende Literaturpreise, darunter: Bremer Literaturpreis, Peter-Huchel-Preis, Hans Erich Nossack-Preis, Kritikerpreis der SWR-Bestenliste, Brüder-Grimm-Preis der Stadt Hanau, Ehrengabe der Schiller-Stiftung, Rainer-Malkowski-Preis.

Deckert, Renatus
Renatus Deckert, geb. 1977, studierte Literatur und Philosophie in Hamburg, Berlin und Paris. Zehn Jahre lang war er einer der Herausgeber der Literaturzeitschrift »Lose Blätter«. Förderpreis zum Lessing-Preis des Freistaates Sachsen 2011. Er lebt als Essayist und Lyriker in Berlin.



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