Çelik / Adatepe | Streit am Taubstein | Buch | 978-3-933847-71-3 | www2.sack.de

Buch, Deutsch, 263 Seiten, Format (B × H): 110 mm x 215 mm

Çelik / Adatepe

Streit am Taubstein

Roman
Deutsche Originalausgabe 2024
ISBN: 978-3-933847-71-3
Verlag: Verlag Auf dem Ruffel

Roman

Buch, Deutsch, 263 Seiten, Format (B × H): 110 mm x 215 mm

ISBN: 978-3-933847-71-3
Verlag: Verlag Auf dem Ruffel


Orhan Çeliks Roman »Streit am Taubstein« zeichnet ein vorzügliches Bild des ländlichen Lebens in den 1980er Jahren am Berg Ararat. Die Romanhandlung schildert die gesellschaftlichen Verhältnisse in einem kurdischen Dorf vor dem Hintergrund von nie enden wollenden Streitigkeiten um Weideplätze. Doch die Spannungen bilden darüber hinaus ein ganzes Geflecht: Spannungen in den Familien, deren Töchter nicht mehr gewillt sind, gegen ihren Willen verheiratet zu werden, unter den Bauern, von denen einige beginnen, die Autoritätshörigkeit der älteren abzuschütteln, zwischen den Bauern und den ausbeuterischen Machthabern der Stadt, Spannungen durch die repressive Minderheitenpolitik der Zentralregierung in Ankara ... Die politische Seite des Konfliktes zeigt sich symbolhaft in der Geschichte eines Dorfvorstehers, der nur seine Muttersprache Kurdisch spricht und nicht die Staatssprache Türkisch.

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Çelik, Orhan
Orhan Çelik wurde 1959 in Karliova/Kanires im Regierungsbezirk Bingöl geboren und studierte Erziehungswissenschaft.
1984, als sein Debütroman "Das kleine Dorf am großen Berg" erschien, war er im türkisch-georgischen Grenzort Dogubeyazit als Lehrer tätig. Darauf folgten seine Romane "Streit am Taubstein" (2001), "Die verlorene Geschichte" (2002) und "Ar" (2015) sowie seine Erinnerungen an die Zeit seiner Tätigkeit als Lehrer: "Paydos Ögretmenim" [Feierabend, Herr Lehrer, 2023].
Er initiierte 2006 die Gründung einer kurdischen Theatergruppe, mit der er ein Jahr später sein Stück "Sterken Ezmanen Hesin" inszenierte. 2013 kam sein in der Sprache Zaza verfasstes Stück "Adiré Çolig" auf die Bühne. 2017 erschien ein weiteres kurdisches Bühnenwerk Çeliks: "Fistansorê". In kurdischer Sprache erschien auch sein Debütroman unter dem Titel "Li Çiyaye Mezin Gunde Biçûk".

Adatepe, Sabine
Sabine Adatepe, Autorin und Literaturübersetzerin, studierte Turkologie, Iranistik und Germanistik in Hamburg, wo sie nach einem längeren Aufenthalt in Istanbul heute wieder lebt. Sie schreibt Essays, Erzählungen, Romane, führt ein literarisches Blog (angeschwemmt.wordpress.com) und hat zahlreiche Bücher aus dem Türkischen übersetzt, u.a. von Mine Sögüt, Burhan Sönmez und Ahmet Ümit. Für ihre Übersetzungen von Hakan Günday erhielt Adatepe mit dem Autor zusammen den Internationalen Hermann-Hesse-Preis 2022.



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