Buch, Deutsch, 322 Seiten, KART, Format (B × H): 146 mm x 211 mm, Gewicht: 471 g
Eine literaturpolitische Biographie
Buch, Deutsch, 322 Seiten, KART, Format (B × H): 146 mm x 211 mm, Gewicht: 471 g
ISBN: 978-3-8498-1047-4
Verlag: Aisthesis Verlag
„Arbeiterdichter“ – diese Bezeichnung begleitete Hein-
rich Lersch sein Leben lang. Doch welche künstlerische
oder weltanschauliche Position sich hinter dieser
Etikettierung verbirgt, ist schwer auszumachen, diente
sie doch zumeist als Werturteil sehr unterschiedlicher
literarischer und politischer Lager und vermittelt
ebenso unterschiedliche Inhalte. Auch Lerschs
ästhetische und ideologische Vorstellungen sind nicht
immer klar erkennbar, zu stark schwankte der 1889 in
Mönchengladbach geborene Autor zwischen den politischen
Angeboten seiner Zeit und veranschaulicht so
die virulenten Zeit zwischen Kaiserreich, Weimarer
Republik und „Drittem Reich“.
Autoren/Hrsg.
Weitere Infos & Material
Einleitung
1. Kindheit und Jugend
1.1. Generation, Konfession und soziale Herkunft
1.2. Werkstatt, Schule, Wanderschaft
1.3. Erste Veröffentlichungen
2. „Sänger des deutschen Krieges“
2.1. „Laß mich gehn, Mutter“: Literatur und Weltkrieg
2.2. Kriegslyrik: zwischen Euphorie und Anklage
2.3. Frontaufenthalt und Kasernendienst
3. Werkmann auf Haus Nyland
3.1. Josef Winckler
3.2. Die Werkleute auf Haus Nyland
3.3. Nyland und die ,Arbeiterdichtung‘
3.4. Bruch mit Winckler und Diederichs
4. „Halb Arbeiterwohnheim, halb Künstlerbude“: Familienvater in der jungen Republik
4.1. Ehemann und Vater
4.2. „…zwischen Alldeutschtum und Anarchismus“: politische Orientierung
4.3. Abkehr von der „Literatür“
5. Arbeiterschriftsteller
5.1. Mensch im Eisen
5.2. „Werklustdurchbraust“: die Arbeitswelt als stetige Inspirationsquelle
5.3. In der öffentlichen Wahrnehmung
5.4. Der Bund rheinischer Dichter
5.5. Umzug nach Bad Bodendorf
6. „Dichter der Nation“
6.1. Die ,Machtergreifung‘: Verstörung und Zuversicht
6.2. Aufstieg zum „Dichter der Arbeitsfront“
6.3. Veröffentlichungen
6.4. Das Ende
7. Rezeption: Nationalsozialismus, DDR und Bundesrepublik
7.1. Vom ,Arbeiterdichter‘ zum „Volksdichter“: Rezeption bis 1945
7.2. Zwischen Rehabilitation und Anklage: Rezeption nach 1945
Schluss
Literatur und Quellen
Anhang
Zeitleiste
Bibliographie
Gedichte




