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E-Book, Deutsch, Band 27, 365 Seiten

Reihe: Beiträge zur Geschichte des 20. Jahrhunderts

Eder Holocaust-Angst

Die Bundesrepublik, die USA und die Erinnerung an den Judenmord seit den siebziger Jahren

E-Book, Deutsch, Band 27, 365 Seiten

Reihe: Beiträge zur Geschichte des 20. Jahrhunderts

ISBN: 978-3-8353-4381-8
Verlag: Wallstein
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark



Von der 'Last der Geschichte' zur 'besonderen Verantwortung'.

Der Umgang der amerikanischen Politik, Kultur und Gesellschaft mit dem Holocaust hat dessen Nachgeschichte seit den siebziger Jahren weltweit geprägt - ob durch die Fernsehserie 'Holocaust', das Washingtoner Museum, den Film 'Schindlers Liste' oder die Goldhagen-Debatte. Wie hat man in Deutschland auf diese Entwicklung reagiert? Auf der Basis erstmals zugänglicher Quellen zeigt Jacob S. Eder, dass das Umfeld von Helmut Kohl, aber auch der Kanzler selbst, die zunehmende Beschäftigung der Amerikaner mit dem nationalsozialistischen Judenmord als Gefahr für die politischen Interessen und das Ansehen der Bundesrepublik betrachteten. Vor allem amerikanische Juden und jüdische Organisationen galten als Gegenspieler, denen man bisweilen unlautere Motive unterstellte. Bonn versuchte deshalb, den Diskurs in den USA gezielt zu beeinflussen und ihm ein positives Deutschlandbild entgegenzusetzen. Im Laufe der neunziger Jahre wurde freilich klar, dass der Umgang des Auslands mit dem Holocaust nicht zu steuern war - und wie wichtig ein eindeutiges Bekenntnis zur historischen Verantwortung ist.
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Weitere Infos & Material


1;Umschlag;1
2;Titel;4
3;Impressum;5
4;Inhalt;6
5;Einleitung;8
6;I. »Holocaustomania«. Westdeutsche Diplomaten und das amerikanische Holocaust-Gedenken Ende der siebziger Jahre;34
6.1;»Holocaustomania« in Amerika;36
6.2;Keine »antideutsche Propaganda«;43
6.3;Wendepunkt 1978;56
6.4;Das Verhältnis zu ju?dischen Organisationen in den USA;67
6.5;Spannungen in den deutsch-amerikanischen Beziehungen;80
7;II. Ein Holocaust-Syndrom?. Die Beziehungen zwischen der Bundesrepublik und amerikanisch-ju?dischen Organisationen in den achtziger Jahren;87
7.1;Helmut Kohl, die NS-Vergangenheit und ju?dische Organisationen in den USA;89
7.2;»Burying the Past« in Bitburg?;105
7.3;Nach Bitburg;126
8;III. Ein »antideutsches Museum«?. (West-)Deutschland und das United States Holocaust Memorial Museum;140
8.1;Ein nationales Holocaust-Museum fu?r die USA;141
8.2;Holocaust-Überlebende und die Deutschen;144
8.3;»Die Intention der fu?hrenden amerikanischen Juden«;147
8.4;Vorbehalte in Washington;161
8.5;»Learning and Remembrance«;165
8.6;Dilemmata des Council;176
8.7;Konkrete Konzepte;187
8.8;»Negativkampagne« zur Eröffnung;195
8.9;Übertriebene Ängste;199
9;IV. Politiker und Professoren. Deutsche Geschichtspolitik und die amerikanische Hochschulwelt;203
9.1;Helmut Kohl und die Professoren: Urspru?nge einer Allianz;205
9.2;»Eine erkennbare Präsenz deutschen Geschichtsverständnisses in Washington«;213
9.3;Werner Weidenfeld und die »Bundeskanzlerinitiative«;233
10;V. Nach der Wiedervereinigung. Die Transformation des Holocaust-Gedenkens;250
10.1;Holocaust-Gedenken in Deutschland nach 1989/90;252
10.2;Ju?dische Organisationen in den USA und die deutsche Einheit;254
10.3;Die Ru?ckkehr des »hässlichen Deutschen«;260
10.4;»Holocaust-Industrie«;270
10.5;»Diagnose« und »Therapie«;272
10.6;»Deutschland = Holocaustland?«;276
10.7;»Against Hitler«;283
10.8;Das amerikanische Holocaust-Gedenken und die deutsche Öffentlichkeit;286
10.9;»Das beste Deutschland, das es je gab«;297
11;Epilog;308
12;Dank;326
13;Quellen und Literatur;328
14;Abku?rzungen;361
15;Personenverzeichnis;364


Pinnow, Jörn
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Eder, Jacob S.
Jacob S. Eder lehrt Geschichte an der Barenboim-Said Akademie in Berlin.
Zahlreiche Forschungsstipendien und Auszeichnungen, darunter der Fraenkel Prize der Wiener Library.


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