Eckert | Wissenstransfer im Auslandsentsendungsprozess | E-Book | sack.de
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E-Book, Deutsch, 244 Seiten, eBook

Reihe: Unternehmerisches Personalmanagement

Eckert Wissenstransfer im Auslandsentsendungsprozess

Eine empirische Analyse der Rolle des Expatriates als Wissenstransfer-Agent
2010
ISBN: 978-3-8349-8550-7
Verlag: Betriebswirtschaftlicher Verlag Gabler
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark

Eine empirische Analyse der Rolle des Expatriates als Wissenstransfer-Agent

E-Book, Deutsch, 244 Seiten, eBook

Reihe: Unternehmerisches Personalmanagement

ISBN: 978-3-8349-8550-7
Verlag: Betriebswirtschaftlicher Verlag Gabler
Format: PDF
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Der Wissenstransfer über Ländergrenzen hinweg ist für internationale Unternehmen entscheidend. Carolin K. Eckert analysiert die Rolle des Auslandsentsandten als Wissenstransfer-Agent und die damit verbundenen Wissensströme zwischen den Unternehmenseinheiten.

Dr. Carolin K. Eckert ist Mitarbeiterin der Personalabteilung des Entwicklungsprogramms der Vereinten Nationen (UNDP), New York. Sie promovierte bei Prof. Dr. Karl-Friedrich Ackermann an der Universität Stuttgart.

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1;Geleitwort;7
2;Vorwort;8
3;Inhaltsverzeichnis;9
4;Abbildungsverzeichnis;12
5;Abkürzungsverzeichnis;14
6;Zusammenfassung;15
7;Summary;17
8;1 Einleitung;19
8.1;1.1 Ausgangssituation und Problemidentifikation;19
8.2;1.2 Resultierende Zielsetzung;20
8.3;1.3 Wissenschaftstheoretische Einordnung;23
8.4;1.4 Auswahl der Forschungsmethodik;26
8.5;1.5 Vorgehensweise im Rahmen der Arbeit;29
9;2 Theoretische und konzeptionelle Grundlagen;33
9.1;2.1 Auslandsentsendung;33
9.1.1;2.1.1 Internationalisierung der Unternehmenstätigkeit;33
9.1.2;2.1.2 Begriffsabgrenzung und Definitionen;37
9.1.3;2.1.3 Rahmenbedingungen der Auslandsentsendung;40
9.1.3.1;2.1.3.1 Entsendungsarten;40
9.1.3.2;2.1.3.2 Phasen des Entsendungsprozesses;41
9.1.3.3;2.1.3.3 Abbruch der Auslandsentsendung;52
9.1.3.4;2.1.3.4 Erfolgsfaktoren einer Auslandsentsendung;54
9.1.4;2.1.4 Ziele, die Unternehmen mit Auslandsentsendungen verfolgen;56
9.1.5;2.1.5 Bedeutung der Auslandsentsendung für Mitarbeiter;58
9.2;2.2 Grundlagen des Wissenstransfers;60
9.2.1;2.2.1 Begriffsabgrenzung und Definitionen;60
9.2.1.1;2.2.1.1 Wissen;61
9.2.1.2;2.2.1.2 Wissen als nachhaltiger Wettbewerbsvorteil;62
9.2.1.3;2.2.1.3 Wissensarten;63
9.2.1.4;2.2.1.4 Wissenstransfer;67
9.2.2;2.2.2 Das Verständnis von Wissenstransfer im Rahmen der Arbeit;75
9.2.3;2.2.3 Einflussfaktoren des Wissenstransfers;77
9.2.4;2.2.4 Wissenstransfer im Kontext der Internationalisierung der Unternehmenstätigkeit;89
9.3;2.3 Der Expatriate als Wissenstransfer-Agent im Auslandsentsendungsprozess;91
9.4;2.4 Grundverständnis des Wissenstransfers im Auslandsentsendungsprozess;94
9.4.1;2.4.1 Phase 1: Vorbereitung;96
9.4.2;2.4.2 Phase 2: Entsendung;96
9.4.3;2.4.3 Phase 3: Rückkehr;97
10;3 Modellbildung;99
10.1;3.1 Ableitung der Modellvariablen;99
10.2;3.2 Erarbeitung der Modelle sowie Ableitung der Modellhypothesen;108
10.2.1;3.2.1 Modell Wissenstransfer vom Expatriate zum Stammhaus während der Entsendung;108
10.2.2;3.2.2 Modell Wissenstransfer von der Auslandseinheit zum Expatriate während der Entsendung;112
10.2.3;3.2.3 Modell Wissenstransfer vom Expatriate zur Auslandseinheit während der Entsendung;115
10.2.4;3.2.4 Modell Wissenstransfer vom Expatriate zum Stammhaus nach der Rückkehr;118
10.2.5;3.2.5 Modell Wissenstransfer vom Expatriate zur Auslandseinheit nach der Rückkehr;121
11;4 Forschungsdesign;125
11.1;4.1 Datenerhebung;125
11.1.1;4.1.1 Interviews als Datenerhebungsmethode;125
11.1.2;4.1.2 Gütekriterien der Datenerhebung;127
11.2;4.2 Forschungsprogramm;130
11.2.1;4.2.1 Pretest;131
11.2.2;4.2.2 Auswahl der Erhebungsstichprobe;132
11.2.3;4.2.3 Aufbau des Fragebogens und Durchführung der Untersuchung;133
11.3;4.3 Zwischenfazit;136
12;5 Empirische Analyse des Wissenstransfers während des Auslandsentsendungsprozesses;137
12.1;5.1 Deskriptive Analyse;138
12.1.1;5.1.1 Rahmendaten der Expatriates und der Entsendungen;138
12.1.2;5.1.2 Deskriptive Analyse der Vorbereitung;140
12.1.3;5.1.3 Deskriptive Analyse der Entsendung;143
12.1.4;5.1.4 Deskriptive Analyse der Rückkehr;150
12.2;5.2 Quantitative Analyse;152
12.2.1;5.2.1 Einführung der Korrelationsund Regressionsanalyse 5.2.1.1 Die Korrelationsanalyse;152
12.2.1.1;5.2.1.1 Die Korrelationsanalyse;152
12.2.1.2;5.2.1.2 Die Regressionsanalyse;152
12.2.1.3;5.2.1.3 Evaluation der quantitativen Ergebnisse;153
12.2.2;5.2.2 Ergebnisse der quantitativen Prüfung der Hypothesen;155
12.2.2.1;5.2.2.1 Analyse des Modells Wissenstransfer vom Expatriate zum Stammhaus während der Entsendung;156
12.2.2.2;5.2.2.2 Analyse des Modells Wissenstransfer von der Auslandseinheit zum Expatriate während der Entsendung;159
12.2.2.3;5.2.2.3 Analyse des Modells Wissenstransfer vom Expatriate zur Auslandseinheit während der Entsendung;162
12.2.2.4;5.2.2.4 Analyse des Modells Wissenstransfer vom Expatriate zum Stammhaus nach der Rückkehr;165
12.2.2.5;5.2.2.5 Analyse des Modells Wissenstransfer vom Expatriate zur Auslandseinheit nach der Rückkehr;169
12.3;5.3 Qualitative Analyse;172
12.3.1;5.3.1 Einführung der Inhaltsanalyse;174
12.3.2;5.3.2 Ergebnisse der qualitativen Inhaltsanalyse;181
12.3.2.1;5.3.2.1 Offenheit und Lernwille des Wissensempfängers;181
12.3.2.2;5.3.2.2 Motivation des Wissenssenders;183
12.3.2.3;5.3.2.3 Treue und Verbundenheit;183
12.3.2.4;5.3.2.4 Interaktion;184
12.3.2.5;5.3.2.5 Beziehung;186
12.3.2.6;5.3.2.6 Unternehmenskultur;187
12.3.2.7;5.3.2.7 Kulturelle Distanz;189
12.3.2.8;5.3.2.8 Machtaspekte;190
12.3.2.9;5.3.2.9 Anreizsysteme;191
12.4;5.4 Kombination der quantitativen und qualitativen Ergebnisse;193
13;6 Empfehlungen zur Gestaltung des Wissenstransfers im Auslandsentsendungsprozess;197
13.1;6.1 Gestaltungsempfehlungen der Einflussfaktoren;197
13.2;6.2 Gestaltungsmöglichkeiten des Personalmanagements;210
13.2.1;6.2.1 Personalwirtschaftliche Aufgaben des Vorgesetzten;210
13.2.2;6.2.2 Aufgaben des Personalmanagements;212
14;7 Schlussbetrachtung;217
14.1;7.1 Zusammenfassung der zentralen Ergebnisse;217
14.2;7.2 Limitation der Untersuchung und zukünftiger Forschungsbedarf;224
15;Anhang A: Weitere statistische Ergebnisse;227
16;Anhang B: Fragebogen der Untersuchung;231
17;Anhang C: Kodierleitfaden;241
18;Literaturverzeichnis;243

Theoretische und konzeptionelle Grundlagen.- Modellbildung.- Forschungsdesign.- Empirische Analyse des Wissenstransfers während des Auslandsentsendungsprozesses.- Empfehlungen zur Gestaltung des Wissenstransfers im Auslandsentsendungsprozess.- Schlussbetrachtung.


2 Theoretische und konzeptionelle Grundlagen (S. 15-16)

2.1 Auslandsentsendung

Auslandsaktivitäten deutscher Unternehmen gewinnen, nicht zuletzt aufgrund der erweiterten Europäischen Union, zunehmend an Bedeutung.66 Der Anteil der Auslandsumsätze der deutschen Industrie stieg von 28,3% im Jahre 1995 auf 40,5% im Jahre 2005.67 Im gleichen Zeitraum stiegen die Direktinvestitionen der deutschen Wirtschaft im Ausland von 233 auf 801 Milliarden US-Dollar.68 Solche Auslandsinvestitionen erfolgen aus mehreren Gründen, zum einen um neue Märkte zu erschließen, zum anderen um bestehende Märkte zu sichern, aber auch um die Vorteile niedriger Arbeitskosten und geringerer Steuerbelastung zu nutzen.

Diese Auslandsinvestitionen, die somit auch eine zunehmende Internationalisierung der Unternehmen bedeuten, bedingen in der Folge meist auch Auslandsentsendungen von Mitarbeitern. 70 Nach einer Schätzung von Kühlmann sind derzeit ca. 60.000 Mitarbeiter für deutsche Großunternehmen im Ausland tätig.71 Zunächst wird im vorliegenden Kapitel kurz die Internationalisierung der Unternehmenstätigkeit erörtert, um ein Fundament für die Ausarbeitung des Begriffs Auslandsentsendung zu schaffen. Als konzeptioneller Rahmen zur Verortung der Auslandsentsendung im Kontext der Internationalisierung wird der Ansatz von Perlmutter und Heenan verwendet. Darauf aufbauend wird der Prozess der Auslandsentsendung anhand seiner wichtigsten Phasen eingeführt. Ziel dieses Abschnitts ist es, ein Verständnis des Begriffs Auslandsentsendung zu erarbeiten, welches sowohl die Perspektiven der zu entsendenden Mitarbeiter als auch die des Unternehmens integriert.

2.1.1 Internationalisierung der Unternehmenstätigkeit

Bereits in den 1960er Jahren wurden Versuche unternommen, Typologien für die Internationalisierung der Unternehmenstätigkeit zu entwerfen. Dabei lassen sich die Unterscheidung von Sieber sowie Robinson in Leistungs- und Strukturmerkmale sowie die Klassifizierung anhand von Verhaltensmerkmalen nach Perlmutter unterscheiden.72 Bis heute hat sich letzterer in der Forschergemeinde weitestgehend etabliert. Der US-amerikanische Organisationsforscher Perlmutter hat drei prototypische Internationalisierungsstrategien vorgestellt, die verschiedene Lösungen im Spannungsverhältnis zwischen globaler Integration und lokaler Anpassung anbieten.

Diese wurden später unter Mitwirkung von Heenan auf vier idealtypische unternehmensstrategische Orientierungen erweitert, die mittlerweile auch als personalpolitische Handlungsmuster internationaler Organisationen aufgefasst werden:74 Ethnozentrische Orientierung Polyzentrische Orientierung Regiozentrische Orientierung Geozentrische Orientierung Bei der Auswahl einer der genannten Alternativen spielen die Grundhaltung der Unternehmensleitung zur Forderung nach einer globalen Standardisierung einerseits und die Assimilation an die lokalen Verhältnisse andererseits eine zentrale Rolle.75


Dr. Carolin K. Eckert ist Mitarbeiterin der Personalabteilung des Entwicklungsprogramms der Vereinten Nationen (UNDP), New York. Sie promovierte bei Prof. Dr. Karl-Friedrich Ackermann an der Universität Stuttgart.



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