Eckel | Die Ambivalenz des Guten | E-Book | www2.sack.de
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E-Book, Deutsch, 936 Seiten

Eckel Die Ambivalenz des Guten

Menschenrechte in der internationalen Politik seit den 1940ern
2. Auflage 2015
ISBN: 978-3-647-30069-6
Verlag: Vandenhoeck & Ruprecht
Format: PDF
Kopierschutz: 0 - No protection

Menschenrechte in der internationalen Politik seit den 1940ern

E-Book, Deutsch, 936 Seiten

ISBN: 978-3-647-30069-6
Verlag: Vandenhoeck & Ruprecht
Format: PDF
Kopierschutz: 0 - No protection



Did emphasizing human rights prove to be truly an effective principle for fighting repression and violence - or did human rights remain only an unredeemed ideal put to use in the service of purely political interests?In the course of the 20th century human rights received international attention and became a hotly contested arena of political conflict. Untold groups and whole countries invoked the cause of helping others in order to protect themselves, their interests and their political goals. That caused this approach to become one of the decisive venues of international politics.This volume addresses for the first time the development of the international politics of human rights since the 1940s. It examines the many projects that were undertaken in the name of human rights, the dramatic controversies that ensued, and the ambivalent consequences that this path had for the remainder of the 20th century. This is an important and indispensable book for our understanding of the history of the past century and for developing a competent political discussion in the future.

Prof. Dr. Jan Eckel ist seit Oktober 2016 Inhaber des Lehrstuhls für Neuere Geschichte mit besonderer Berücksichtigung der Zeitgeschichte und Direktor des Seminars für Zeitgeschichte an der Universität Tübingen.
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Autoren/Hrsg.


Weitere Infos & Material


1;Cover;1
2;Title Page;4
3;Copyright;5
4;Table of Contents;6
5;Body;10
6;Einleitung;10
7;Prolog Internationale Menschenrechtspolitik vor 1945? Die Frage der »Vorgeschichte« als historiographisches Problem;30
8;Erster Teil: 1940er bis 1960er Jahre;46
8.1;1. Ziele, Pläne, Hoffnungen für die Nachkriegszeit;48
8.1.1;Alliierte Zukunftsvisionen;53
8.1.2;»Internationalismus« und Menschenrechte;61
8.1.3;Der Föderalismusdiskurs in Europa;70
8.1.4;Katholische Kirche und die »Rechte der menschlichen Person«;76
8.1.5;Der Weg zur Gründung der Vereinten Nationen;84
8.2;2. Menschenrechtspolitik in den Vereinten Nationen;92
8.2.1;Die Bill of Rights und die gewollte Schwäche internationaler Menschenrechtsnormen;96
8.2.2;Menschenrechte als Propaganda und die Kampagne gegen Zwangsarbeit;110
8.2.3;Multipolarität und das lange Sterben der Konvention über Informationsfreiheit;124
8.2.4;Entschärfung des Kalten Kriegs und die Harmlosigkeit des »Aktionsprogramms«;136
8.2.5;Kein Raum für Eigensinn: Die Vereinten Nationen als schwacher Akteur;145
8.3;3. Menschenrechte im Europarat und in der Organisation Amerikanischer Staaten;155
8.3.1;Der konzedierte Gründungskonsens: Entstehung und Bedeutung der Europäischen Menschenrechtskonvention;157
8.3.2;Dornröschenschlaf: Die (ausgebliebene) Praxis des europäischen Menschenrechts-Systems;168
8.3.3;Rudimentäre Wertegemeinschaft: Menschenrechte im Prozeß der europäischen Integration;180
8.3.4;Primat der Nicht-Intervention: Die Neuausrichtung des inter-amerikanischen Systems in den vierziger Jahren;184
8.3.5;Regionale Sicherheit im Zeichen der Revolution: Die Aktivierung des Menschenrechtsgedankens seit dem Ende der fünfziger Jahre;200
8.4;4. NGOs und Menschenrechte;208
8.4.1;»Immer schon mit Menschenrechtsschutz beschäftigt«. Traditionen und Redefinitionen des nicht-staatlichen Internationalismus;210
8.4.2;»Manches erfolgreich, vieles nicht«. Die International League for the Rights of Man;223
8.4.3;Sozialtechnologie und Mitleid: Über die Grenzen zwischen Humanitarismus- und Menschenrechtsdiskurs;245
8.4.4;Tentative Strategien: Menschenrechte als Politik des Selbstschutzes;249
8.4.5;»Ein starkes Gefühl der Enttäuschung«. NGOs und die ausgebliebene Transformation der internationalen Beziehungen;256
8.5;5. Menschenrechte in der Dekolonisierung;261
8.5.1;Antikoloniale Aneignungen, antikoloniale Ablehnungen. Menschenrechte im Unabhängigkeitskampf;265
8.5.2;Moral ohne Menschenrechte. Westlicher Antikolonialismus und internationale Algeriensolidarität;285
8.5.3;Verkehrte Welt. Dekolonisierung und Menschenrechte in den Vereinten Nationen;292
8.5.4;Nebenschauplätze. Menschenrechte und das Ende der Kolonialreiche;317
9;Zweiter Teil: Die 1970er und 1980er Jahre;342
9.1;Überleitung: Chronologien;344
9.2;6. Amnesty International und die Neuerfindung des westlichen Menschenrechtsaktivismus;348
9.2.1;Zwei Organisationen: Amnesty in den sechziger und in den siebziger Jahren;352
9.2.2;Die Revolutionierung der internationalen Politik;365
9.2.3;»Jeden Tag fühle ich seinen Schmerz«. Aktivismus an der Basis – das Beispiel AIUSA;390
9.2.4;Erneuerungsbewegung im Stadium ihrer Klassizität: Die achtziger Jahre;424
9.3;7. Menschenrechte als außenpolitisches Programm westlicher Regierungen;436
9.3.1;Neulinkes »Führungsland«: Die Niederlande unter Joop den Uyl;441
9.3.2;Postkatastrophale Moral: Die Menschenrechtspolitik Jimmy Carters;463
9.3.3;Strategien des Übergangs: David Owens Ansatz in Großbritannien;514
9.3.4;Konservative Umdeutungen und neuer Fundamentalkonsens: Die Regierungen Ronald Reagans und Helmut Kohls;541
9.4;8. Die Politik gegen die Diktatur in Chile;584
9.4.1;Polarisierung und Repression: Politik in Chile 1970 bis 1980;589
9.4.2;Unterschiedliche Wege, unterschiedliche Ziele: Die Dynamiken der Mobilisierung;593
9.4.3;»Wir machen weiter wie bisher«. Die Reaktionen des Regimes und die Effekte der Menschenrechtspolitik;645
9.4.4;Politischer Paria, wirtschaftlicher Partner: Die Jahre der Windstille 1977–1982;673
9.4.5;Konservative Revolution: Menschenrechte und das Ende der Diktatur;678
9.4.6;Menschenrechtskampagnen in der internationalen Politik der siebziger und achtziger Jahre;693
9.5;9. Menschenrechte in Osteuropa;712
9.5.1;Menschenrechte im staatlichen Diskurs seit Ende des Zweiten Weltkriegs;714
9.5.2;Antiutopische Selbstverwirklichung: Dissidenz und Menschenrechte;716
9.5.3;Ungeahnte Wirkung: Der KSZE-Prozeß;734
9.5.4;Das Eigenleben der Reform: Menschenrechte und der Zusammenbruch der kommunistischen Herrschaft in Osteuropa;747
9.5.5;Ende der Illusion: Die Dissidenz und die westliche Linke;766
9.6;10. Menschenrechte in der postkolonialen Welt;769
9.6.1;»Menschenrechtsverletzungen« als Signum der »Dritten Welt«;771
9.6.2;Einmischung, um Einmischungen zu verhindern: Der Durchbruch zum afrikanischen Menschenrechtssystem;780
9.6.3;Vom Scheitern moralischer Argumente: Menschenrechte und die ausgebliebene »Neue Weltwirtschaftsordnung«;791
9.6.4;Erfindung einer Tradition: Afrikanische Menschenrechte;798
10;Schluss;804
10.1;Menschenrechte in der internationalen Politik zwischen 1940 und 1990;804
10.2;Dilemma im Bewußtsein des Dilemmas: Menschenrechtspolitik seit dem Ende des Kalten Kriegs;826
11;Dank;844
12;Abkürzungen;846
13;Quellen- und Literaturverzeichnis;848
13.1;A. Quellen;848
13.2;B. Sekundärliteratur;883
14;Register;923


Eckel, Jan
PD Dr. Jan Eckel ist Akademischer Rat am Historischen Seminar der Universität Freiburg.



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