Buch, Deutsch, 128 Seiten, KART, Format (B × H): 148 mm x 210 mm, Gewicht: 250 g
Architekt und Städtebauer zwischen Bauhausideal und realem Sozialismus
Buch, Deutsch, 128 Seiten, KART, Format (B × H): 148 mm x 210 mm, Gewicht: 250 g
ISBN: 978-3-936124-51-4
Verlag: Funk Verlag
Das Leben führte Richard Paulick, geboren 1903, aus dem kleinen Städtchen Roßlau hinaus in die Welt. Nach den Studien an den Technischen Hochschulen in Dresden und Berlin wurde er Mitarbeiter im Architekturbüro von Walter Gropius. Er emigrierte 1933 nach China, wo er bis 1949 als Architekt wirkte. 1950 kehrte er in die DDR zurück. Hier wirkte er an vielfältigen Bauvorhaben mit. Das Spektrum seiner Arbeiten in den 50er und 60er Jahren reichte von den Planungsarbeiten für die Berliner Stalinallee, das Berliner Lindenforum bis zu den Planungen für die neuen Städte Hoyerswerda, Schwedt und schließlich Halle-Neustadt.
Daneben gab es auch wichtige Aufgaben in der Bauakademie der DDR. Bei vielen seiner Planungsauffassungen gab es Reibungspunkte mit der DDR-Führung, insbesondere mit Walter Ulbricht. Daneben gab es Reihe nicht zu realisierender Projekte. Es fehlte an Geld, Bilanzen und oft auch am guten Willen innerhalb der zentralistischen Planwirtschaft der DDR. Es blieb ein erfülltes Leben - zwischen Bauhausideal und realem Sozialismus




