Buch, Deutsch, 480 Seiten, PB
Ehemalige Gefaangene des KZ-Außenlagers Conti-Limmer in Hannover
Buch, Deutsch, 480 Seiten, PB
Reihe: Verlag für Regionalgeschichte
ISBN: 978-3-7395-1545-8
Verlag: Regionalgeschichte Vlg.
Mehr als tausend Frauen waren zwischen Juni 1944 und April 1945 im Konzentrationslager Conti-Limmer in Hannover inhaftiert: französische Résistance-Angehöfrige, während des Warschauer Aufstands verhaftete Polinnen, Soldatinnen der Roten Armee, sowjetische Zivilistinnen, Romnija aus dem Baltikum und andere.
Der "Alltag" der KZ-Gefangenen war geprägt von schwerer Zwangsarbeit vor allem bei Continental und den Brinker Eisenwerken. Hunger, Krankheit, Gewalt und willkürliche Bestrafungen durch die Bewacher*innen.
Viele Gefangene hatten nach ihrer Befreiung das Bedürfnis, über ihre Deportation und das KZ Conti-Limmer zu berichten. Doch kaum eines dieser persönlichen Zeugnisse wurde ungekürzt oder überhaupt in deutscher Sprache veröffentlicht. Die vorliegende Sammlung ihrer Berichte gibt daher vielen dieser Opfer des Nationalsozialismus achtzig Jahre nach der Befreiung erstmals eine Stimme im Land der Täter*innen.




