Drake | Fight the Demons | E-Book | www2.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, Band 2, 400 Seiten

Reihe: Devil´s Reach

Drake Fight the Demons


1. Auflage 2020
ISBN: 978-3-95762-267-9
Verlag: Lago
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark

E-Book, Deutsch, Band 2, 400 Seiten

Reihe: Devil´s Reach

ISBN: 978-3-95762-267-9
Verlag: Lago
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark



*** Zweiter Titel einer Serie *** Endet mit einem Cliffhanger *** Für 18+ *** Kann Trigger enthalten *** Trigger Ich habe gedacht, das Licht würde mich retten. Erlösen. Dabei hat es nur meine Dämonen geweckt. Sie versuchen, durchzubrechen und mich auf den Abgrund zuzutreiben. Meine Schwäche ist offengelegt und es gibt nur eine Person, die diese Feuersbrunst in meinem Inneren stoppen kann ... Tess Ich habe ein Versprechen gebrochen und jetzt bezahle ich dafür. Ich will nicht hier sein. Will kein Teil dieser Hölle sein. Aber ich habe keine Wahl. Der Reaper ist uns schon auf der Spur. Mit ihrer neuen Devil's-Reach-Reihe über den gleichnamigen Motorradclub schafft J. L. Drake es wieder, ein Netz aus Verrat, Mord und atemberaubender Spannung zu spinnen. Und mittendrin die beiden Hauptcharaktere: Trigger als Präsident des MC, der in seinem Leben nichts anderes kennt als Dunkelheit und Gewalt. Und Tess, die vor ihren eigenen Dämonen flieht. Geradewegs in die Arme des gefährlichen, aber auch anziehenden Trigger.

Die internationale Bestsellerautorin J. L. Drake lebt mit ihrem Mann und ihren zwei Kindern in Kalifornien. Wenn sie nicht schreibt, verbringt sie ihre Zeit am liebsten mit ihrer Familie oder reist. J. L. Drake liebt die vier Jahreszeiten, was man auch in all ihren Büchern merkt.
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Kapitel 1


Tess


»Wie heißt du, mein Liebling?«

Ich blickte von meinem Buch auf und sah erneut den Mann. Er war mir im Verlauf der letzten paar Tage mehrmals aufgefallen. Er kam näher. Er trug Anzug und Krawatte, aber er zog an seinem Kragen, als ob er sich damit nicht wohlfühlte.

Er rückte auf seinem Hocker vor und zog ihn näher heran. Seine braunen Augen sahen mich unverwandt an. Er klopfte gegen den Buchrücken, und seine Brauen gingen in die Höhe.

»Nora Roberts? Bist du nicht ein wenig zu jung dafür, mit …?« Er wartete, dass ich ihm antwortete.

»Zehn, und nein.« Ich sah mich im Raum um. »Wenn man hier aufwächst, muss nichts der eigenen Fantasie überlassen werden.«

Er lächelte, und sein Mund ging auf einer Seite in die Höhe. Sein Haar war etwas länger als das der meisten Männer hier, aber es war schick frisiert, jede Strähne lag an ihrem eigenen Platz. »Tja, ist wohl so.«

Ich wartete darauf, dass er gehen würde, aber er knöpfte sich das Jackett auf und machte es sich bequem. Ich widmete mich wieder meinem Buch, spürte dann jedoch erneut seinen Blick auf mir. Ich sah auf und entdeckte, dass er mich anlächelte. Es schien, als wartete er auf eine Antwort. War mir eine Frage entgangen?

»Was ist?«

»Du hast meine Frage nicht beantwortet.«

Hm?

»Wie heißt du?«

Ich musterte ihn einen Herzschlag lang, bevor ich schließlich meine Vorsicht beiseiteschob. »Tess.«

»Schön, dich kennenzulernen, Tess. Ich bin Clark.«

»Sie tragen ein Unterhemd unter Ihrem Anzug?«

Er wartete einen Moment, bevor er ein heiseres Lachen ausstieß, bei dem ich mich sofort weiter entspannte. »Ja. Sieht man das?«

»Vielleicht sollten Sie Ihren Kragen richten.«

Er zupfte dramatisch daran. »Besser?«

»Geht so.«

»Clark Anderson?«, rief Rachel, die Empfangsdame, in unsere Richtung. »Wir sind für Sie bereit.«

Ich bekam ein flaues Gefühl im Magen, und die Wirklichkeit krachte auf mich herab, als ich daran dachte, dass er einen Termin im Haus hatte. Er musste meine Stimmung mitbekommen haben, weil er die Stirn runzelte, bevor er aufstand und seinen Mantel überstreifte.

»Einen schönen Tag, Tess.«

»Ja.« Ich öffnete mein Buch und versank wieder in einer fantastischen Welt, in der alles in Ordnung war.

Die Tür ging auf, und da stand er, gut aussehend wie eh und je. Er lächelte mich an und lehnte sich an den Türrahmen. Ich hätte nie geglaubt, jemals wieder in diese Lage zu geraten.

»Clark.«

»Willkommen daheim, Tessa.«

Er grinste, und ein Mundwinkel ging in die Höhe, während sein Blick an meiner Vorderseite hinabging und dann wieder zu meinem Gesicht hochfuhr. Wie stets blasiert.

»Schätze, ich habe die Wette gewonnen.« Er hielt mir die Tür auf, damit ich eintreten konnte. Sein Brustkasten war etwas schmaler, als ich ihn in Erinnerung hatte, und seine Arme hatten etwas von ihrem sexy Schwung verloren. »Ist Zeit, dass du endlich auf mich hörst.«

Ich verdrehte die Augen und rückte die schwere Tasche auf meiner Schulter zurecht. »Ich bleibe nicht lange.«

»Du wirst nicht wieder fortgehen.« Er packte mein Handgelenk und drehte mich zu sich herum. Sein Ausdruck verdunkelte sich. »Dafür werde ich sorgen.«

Mir drehte sich der Magen um. Es gab eine Zeit, da hätte ich meine Seele dafür verkauft, dass er diese Worte mir gegenüber äußerte, aber jetzt …

»Ich habe deine leeren Versprechungen schon früher gehört.« Ich beäugte seine Hand, und nach einer Sekunde ließ er los. »Du hast deine Wahl getroffen.«

»Es ist nicht so, dass …« Er verstummte, als er eine Frau sah, die herantrat und mir den Weg versperrte. »Felicia, sieh mal, wer nach Hause gekommen ist.«

Das Gesicht meiner Mutter verzerrte sich vor Hass, wie stets, wenn wir uns im selben Zimmer aufhielten. Ihre Hände landeten auf ihrer schlanken Taille, die in einem Samtkorsett und einem grauen Seidengewand steckte, das sie beim Gehen weich wie Federn umfloss. Dies war die Kleidung, die im Haus erwartet wurde – Lingerie und hochhackige Schuhe. Meine Mutter war atemberaubend, und sie wusste es. Alle hielten uns für Schwestern, und sie pflegte zu sagen: »Sie ist die ältere.«

»Brauchst du Geld?«

Ganz meine liebevolle Mutter.

»Felicia.« Clark räusperte sich und nickte den beiden Männern zu, die in Hörweite standen.

Ich sah, wie ihre Maske fiel, und ihre Worte kamen etwas weniger hart heraus.

»Wenn du zurück bist, arbeitest du als eines der Mädchen. Ich habe bereits eine beschissene Empfangsdame, und ich brauche nicht noch eine.«

Ich verbarg mein jähes Nervenflattern. Ich hatte einmal vorn am Empfang gearbeitet, war jedoch bald auf die Bühne geholt worden. Immer, wenn die Rede davon war, dass ich als »eines der Mädchen« arbeiten sollte, wäre ich fast ausgeflippt. Ich hatte mir das Versprechen gegeben, mich nie mehr auf die Ebene meiner Mutter herabzulassen. Niemand durfte mich auf der Bühne anfassen, und ich fühlte mich sicher, also … Mein Magen verkrampfte sich, und ich legte meine Hand auf ihn.

Ich wollte etwas sagen, aber meine Mutter schoss mir einen Blick zu, und ich schluckte die Worte hinunter. Dafür war jetzt nicht der passende Moment. Abgesehen davon kamen die Männer auf uns zu.

»Arbeite oder verschwinde. Du hast die Wahl, Tessa.«

Ich fuhr jedes Mal zusammen, wenn sie meinen vollen Namen benutzte, aber zu diesem Zeitpunkt hatte ich fünfunddreißig Cent und vielleicht ein paar Fussel in meiner Tasche. Was hätte ich tun sollen? Hinzu kam, dass ich wissen musste, ob Clark etwas gegen Trigger in der Hand hatte.

»Schön«, zischte ich, und Clark zuckte zusammen. »Ich gehe duschen.«

Meine Mutter entließ mich und begrüßte die Männer, hakte sich bei ihnen unter und führte sie von mir weg. Clark vollführte eine Bewegung, als ob er sich vor mich stellen wollte, aber ich duckte mich und überließ es ihm, sich mit seinen neuen Kunden zu beschäftigen.

Es war ein Schock, dass mein Zimmer noch genauso aussah wie bei meinem Weggang, leer und gleichzeitig zu viel des Guten, wie alles Übrige im Haus. Die Wände waren in roten Samt gekleidet, dazu gab es passende Vorhänge und einen Baldachin. Das schwarze Betttuch war aus Satin und mit modischen Knöpfen. Ein Läufer lag am Fußende des Betts, und dort stand ich und fühlte mich unsäglich einsam.

Ich ließ meine Tasche fallen und setzte mich auf den Rand der Matratze. Die Vorstellung, in meinem Leben rückwärts zu gehen, jagte mir eine Scheißangst ein, aber ich stand hier, genau an der Stelle, an der ich, wie ich mir versprochen hatte, nie mehr stehen wollte. Dieser Ort hatte mich mehr als einmal zerbrochen. Ich konnte mir nur vorstellen, was er jetzt mit mir anstellen würde.

Gelächter trieb mich hinaus auf den Balkon. Ich sah Clark, der seinen Arm um die Taille meiner Mutter gelegt hatte, während sie den Gästen den Pool zeigten. Anschließend gingen sie dorthin, wo, wie ich wusste, die unterirdischen Whirlpools für die VIPs lagen.

Ich stützte meine Arme auf das Marmorgeländer und ließ meine Gedanken schweifen.

Alles fing mit einem warmen Lächeln und mit Gesprächen an, die mich unglaublich glücklich machten und mich hin und wieder erröten ließen. Oft kam er nach Einbruch der Dunkelheit auf mein Zimmer. Er schloss die Tür, setzte sich auf die Bettkante und bedachte mich mit Komplimenten. Damals war er ein solcher Gentleman.

»Du hast so hübsche Augen, Tessa. Sie sind wie Weingummis, garniert mit einem kleinen bunten Zuckerkügelchen.« Seine Hand strich sanft über die meine. Er sprach mit mir über Fernsehshows oder Musik. Er stellte Fragen und hörte meinen Antworten zu, als ob er wirklich daran interessiert war, was ich zu sagen hatte. Gewöhnlich blieb er etwa eine Stunde, und im Weggehen drehte er sich immer um und wiederholte dieselben Worte, wenn er zur Tür hinausging. »Ich mag es unheimlich gern, dass wir Geheimnisse miteinander haben, Tessa. Geheimnisse bedeuten, dass wir einander nahe stehen, und ich möchte dir auf immer nahe bleiben.«

Mich verlangte es nach Aufmerksamkeit von seiner Seite, und vielleicht wusste ich tief im Innern, dass es nicht richtig war, einen viel älteren Mann zum Freund zu haben, aber das war mir egal. In der Welt, in der ich...


Die internationale Bestsellerautorin J. L. Drake lebt mit ihrem Mann und ihren zwei Kindern in Kalifornien. Wenn sie nicht schreibt, verbringt sie ihre Zeit am liebsten mit ihrer Familie oder reist. J. L. Drake liebt die vier Jahreszeiten, was man auch in all ihren Büchern merkt.



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