Buch, Deutsch, 128 Seiten, Paperback, Format (B × H): 125 mm x 190 mm, Gewicht: 178 g
Strategische Analyse inklusive rechtlicher Beurteilung der sicherheitspolitischen Lage Europas am Beispiel Österreich
Buch, Deutsch, 128 Seiten, Paperback, Format (B × H): 125 mm x 190 mm, Gewicht: 178 g
ISBN: 978-3-95447-227-7
Verlag: Styx Verlag
KURZFASSUNG
Österreich befindet sich in der wohl heikelsten sicherheitspolitischen Situation seit Ende des Zweiten Weltkriegs. Von den zahlreichen Konflikten drohen jene in der Ukraine und im Nahen beziehungsweise Mittleren Osten zum Dritten Weltkrieg anzuschwellen. Aber auch die Bedrohungen durch hybride Kriegsführung, Terrorismus und innerstaatliches Konfliktpotenzial sind mannigfaltiger und unberechenbarer denn je. Unser Bundesheer hat daher ein multifunktionales Aufgabenspektrum zum Erhalt der äußeren und inneren Sicherheit gegebenenfalls gleichzeitig wahrzunehmen.
Folglich steht die durch rigorose Sparambitionen motivierte Schrumpfung unseres Bundesheers im diametralen Widerspruch zu realen Sicherheitserfordernissen. Weitere politische Fehlentscheidungen verschlimmern die Lage noch. Die den USA hörige finanzdiktatorische EU-Politdarstellerei gefährdet mit ihren absurden Restriktionen gegen die Russische Föderation nicht nur die eigene Energieversorgung, die unfaire Antirusslandpropaganda wirkt außerdem eskalationsfördernd. Und die kritiklose Hinnahme von seitens Israel und seiner Schutzmacht USA geführten Terrorkriegen verschärft die islamistische Terrorgefahr in Europa ganz erheblich.
Die vorliegende Analyse erläutert sowohl Grundsätze für friedenserhaltende Politik als auch die erforderliche Struktur des Bundesheers. Im Ergebnis muss sich Österreich erstmals vollkommen zur Neutralität bekennen und geschickt zwischen Ost und West sowie zwischen Arabern und Juden vermitteln. Wer unbedingt eine Allianz anstrebt, sollte sich am ehesten für Russland entscheiden. Außerdem muss die Miliz des Bundesheers massiv verstärkt, die Mobilmachungsstärke wieder auf 300.000 Soldaten angehoben und die Anzahl der schweren Waffen – insbesondere der Kampfpanzer – wie auch das Verteidigungsbudget deutlich erhöht werden.
Autoren/Hrsg.
Weitere Infos & Material
Einleitung
Rechtliche und politische Beurteilung
- Neutralität oder Militärbündnis?
- Pro Neutralität und Demokratie
- Sicherheit hat ihren Preis
Strategische Analyse
- Militärische Landesverteidigung
- Vergrößerung und Aufrüstung des Bundesheers
- Exkurs: USA/NATO als Friedensbedrohung
- Schutz kritischer Infrastruktur
- Aufrechterhaltung der Ordnung und Sicherheit
- Katastrophenhilfe
Zusammenfassung und abschließende Empfehlung
Anhang
- Analyse des JFK-Attentats
- Über die Verfasserin
- Abkürzungsverzeichnis
- Anmerkungen
KURZFASSUNG
Österreich befindet sich in der wohl heikelsten sicherheitspolitischen Situation seit Ende des Zweiten Weltkriegs. Von den zahlreichen Konflikten drohen jene in der Ukraine und im Nahen beziehungsweise Mittleren Osten zum Dritten Weltkrieg anzuschwellen. Aber auch die Bedrohungen durch hybride Kriegsführung, Terrorismus und innerstaatliches Konfliktpotenzial sind mannigfaltiger und unberechenbarer denn je. Unser Bundesheer hat daher ein multifunktionales Aufgabenspektrum zum Erhalt der äußeren und inneren Sicherheit gegebenenfalls gleichzeitig wahrzunehmen.
Folglich steht die durch rigorose Sparambitionen motivierte Schrumpfung unseres Bundesheers im diametralen Widerspruch zu realen Sicherheitserfordernissen. Weitere politische Fehlentscheidungen verschlimmern die Lage noch. Die den USA hörige finanzdiktatorische EU-Politdarstellerei gefährdet mit ihren absurden Restriktionen gegen die Russische Föderation nicht nur die eigene Energieversorgung, die unfaire Antirusslandpropaganda wirkt außerdem eskalationsfördernd. Und die kritiklose Hinnahme von seitens Israel und seiner Schutzmacht USA geführten Terrorkriegen verschärft die islamistische Terrorgefahr in Europa ganz erheblich.
Die vorliegende Analyse erläutert sowohl Grundsätze für friedenserhaltende Politik als auch die erforderliche Struktur des Bundesheers. Im Ergebnis muss sich Österreich erstmals vollkommen zur Neutralität bekennen und geschickt zwischen Ost und West sowie zwischen Arabern und Juden vermitteln. Wer unbedingt eine Allianz anstrebt, sollte sich am ehesten für Russland entscheiden. Außerdem muss die Miliz des Bundesheers massiv verstärkt, die Mobilmachungsstärke wieder auf 300.000 Soldaten angehoben und die Anzahl der schweren Waffen – insbesondere der Kampfpanzer – wie auch das Verteidigungsbudget deutlich erhöht werden.
EXKURS: USA/NATO ALS FRIEDENSBEDROHUNG
Westliche Medien stellen zwar besonders anlässlich der Ukraine-Krise die Russische Föderation als Bedrohung des Friedens dar, die Geschichte, Landkarten und der erwähnte offene Brief von CIA-Offizieren führen jedoch der Welt vor Augen, dass sich Russlands militärische Auslandsambitionen im Verhältnis zu den USA in äußert engen Grenzen halten. Das hängt vor allem damit zusammen, dass Russlands Staatsgebiet und Rohstoffe gewaltig sind. Zudem ist der einstige kommunistische Ideologie-Expansionsdrang mit der Sowjetunion untergegangen. Dass Russland nicht der wahre Aggressor ist, zeigt sich bei genauem Hinsehen auch am Ukraine-Konflikt.
Geografisch gehört die Ukraine zu Osteuropa. Als Europas zweitgrößter Flächenstaat ist sie eine geostrategische Pufferzone zwischen Ost und West. Wie gesagt, handelt es sich beim Konflikt im Brückenland Ukraine um einen Streit zwischen Russland und dem Westen um Einflusssphären in Osteuropa. Russland kann ohne Krim beziehungsweise Schwarzmeerzugang und Ost-Ukraine keine Großmacht sein. Aber auch für den Westen ist die Ukraine als Kornkammer, Brückenstaat, Transitland für Öl- und Gas-Pipelines sowie Pforte zum Krisenherd Naher beziehungsweise Mittlerer Osten ein bedeutender Wirtschafts- und Machtfaktor. Die Interessen beider Seiten sind derzeit unvereinbar.
Russlands Elite fühlt sich längst von der Einkreisung durch die NATO-Peripherie bedroht. Schließlich hat sich nicht Russland, sondern die NATO massiv ausgedehnt. Für die NATO-Osterweiterung haben sich die USA und Deutschland am intensivsten eingesetzt – ohne den dringend nötigen, funktionierenden Dialog mit Russland.
Seit dem Balkankonflikt ist die NATO-Osterweiterung ein wichtiger Meilenstein der US-Globalstrategie im Ringen um Eurasien. Die über knapp 20 Jahre laufenden Osterweiterungs-Etappen verstoßen jedoch gegen klipp und klare NATO-Zusagen gegenüber Russland. Wladimir Putin erinnerte daher bereits 2007 an das mehrfach gebrochene Versprechen des NATO-Generalsekretärs vom Jahr 1990, man werde keine Truppenstationierungen östlich von Deutschland vornehmen. Sämtliche 'roten Linien' wurden aber überschritten. Heute ist die Ukraine offensichtlich jene letzte rote Linie, deren Überschreiten Russland verhindern will und muss.
Als weitere Provokation und sehr reale Bedrohung für das russische strategische Abwehrpotenzial wird verständlicherweise der NATO-Raketenschutzschirm entlang der NATO-Ostgrenzen gegen Russland wahrgenommen. Ein Blick auf die Landkarte verrät, dass der Großteil dieses Raketenschirms nicht, wie offiziell behauptet, gegen den Iran gerichtet sein kann. Die Russische Föderation fühlt sich dermaßen vom NATO-Raketenschild bedroht, dass sie unlängst angekündigt hat, im Falle Dänemarks Beitritts würden dänische Kriegsschiffe zu Zielen russischer Atomwaffen werden.
Im bereits mehrfach erwähnten offenen Brief an Angela Merkel legen acht CIA-Offiziere, also Geheimdienstleute der USA, plausibel dar, der Westen habe den Putsch in Kiew gesponsert und dadurch den Ukraine-Konflikt erschaffen. Warum dieser bemerkenswerte Umstand in westlichen, vor allem deutschen Medien so gut wie keine Erwähnung findet, erklärt sich anhand der Aufdeckung 'Gekaufte Journalisten' seitens des langjährigen Redakteurs und Kriegsberichterstatters der Frankfurter Allgemeine Zeitung, Udo Ulfkotte: Politiker, Geheimdienste und
Hochfinanz lenken Deutschlands Massenmedien.
In Ulfkottes Buch, das wegen seiner gewissenhaften Dokumentation vor Gericht als Beweismittel gelten würde, lautet es zum Beispiel: 'Das verlängerte Pressebüro der NATO schreibt in Form von deutschen Journalisten.' Bei den 'Reportern ohne Grenzen' handelt es sich, so Ulfkotte, um proamerikanische Desinformation, hinter der das US-Außenministerium und ein US-Milliardär stehen. Britische und US-Geheimdienste manipulieren und zensieren auch Inhalte im Internet wie Klickzahlen, Abstimmungen und Umfrageergebnisse. 'Diese Massenüberwachung hat, wie schon immer in der Geschichte, nur ein Ziel: politische Gegner auszuschalten.'
In besagtes Zensur- und Manipulationsschema passen die verfälschten westlichen Medienberichte über 'friedliche' Demonstranten in Kiew. Eine Schweizer Recherche veröffentlicht eindeutiges Videomaterial, auf dem zu sehen ist, dass die ukrainische Exekutive tagelang von gewalttätigen Demonstranten bedrängt, verprügelt, mit Pfefferspray und Chemikalien besprüht, mit Stangen, Fahrrad- und Motorradketten geschlagen, mit Steinen und Brandsätzen beworfen etc. wird, bevor sie endlich in Notwehr einschreitet. Die primäre Anweisung der ukrainischen Regierung an die Exekutive muss daher logischerweise 'Deeskalation um jeden Preis!' gelautet haben.
In den Mainstream-Medien wurde jedoch nur über den allerletzten Notwehrakt der Exekutive berichtet und uns selbiger – eiskalt lügend – als Angriff der Exekutive verkauft. Zudem wird über vom Westen angeheuerte Terroristen berichtet, die in der Ukraine als 'friedliche' Demonstranten getarnt für mächtigen Zoff sorgen. Am 8. Mai 2014 veröffentlichte das US-amerikanische Pew Research Center eine Umfrage, wonach 88 Prozent der Krimbewohner wollen, dass ihre Regierung in Kiew das Resultat des Referendums, den Beitritt der Krim zu Russland, anerkennt. 91 Prozent meinen, das Referendum sei frei und fair durchgeführt worden. Fakt ist daher, dass das Selbstbestimmungsrecht der Krim-Bürger weder durch die Ukraine-Verfassung noch durch völkerrechtliche Verträge aufgehoben werden kann. Als autonome Republik hatte und hat die Krim das Recht, sich von der Ukraine zu lösen. Russlands Hilfestellung beim Sezessionsprozess der Krim war verhältnismäßig und stellte keinen Verstoß gegen geltendes Völkerrecht dar. So gesehen, entpuppt sich die westliche Argumentation, es handle sich um eine völkerrechtswidrige Annexion der Krim, als reine Polit- und Medienpropaganda. (.)




