Buch, Deutsch, Band 185, 324 Seiten, Format (B × H): 152 mm x 238 mm, Gewicht: 580 g
Reihe: Edition Politik
Ausgrenzung und Aneignung im Online-Diskurs der AfD
Buch, Deutsch, Band 185, 324 Seiten, Format (B × H): 152 mm x 238 mm, Gewicht: 580 g
Reihe: Edition Politik
ISBN: 978-3-8376-7825-3
Verlag: Transcript Verlag
1. Warum ein Buch zu diesem Thema?
Die Zugehörigkeit von Homosexuellen, Migrant*innen, People of Color, Jüdinnen und Juden, sogar Frauen wirft seit der Gründung der AfD Fragen auf und löst Debatten aus. Ich wollte mich empirisch mit dem Thema auseinandersetzen und rekonstruieren, welche Funktion diese Zusammenschlüsse haben und wie sie sich mit den fortschreitend radikaleren Parteipositionen vereinen lassen.
2. Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihr Buch?
Das Neue an meiner Arbeit ist, dass ich mich nicht auf eine der oben genannten Kategorien beschränke, sondern mir anhand von drei der Interessengruppen innerhalb der AfD (Alternative Homosexuelle, Neudeutsche Alternative, Juden in der AfD) angeschaut habe, welche Rolle die verschiedenen Differenzkategorien in der Konstruktion der ›kollektiven Identität des Volkes‹ durch die AfD spielen. Dadurch konnten Zusammenhänge sichtbar und Besonderheiten kontrastiert werdent.
3. Welche Bedeutung kommt dem Thema in den aktuellen Forschungsdebatten zu?
Die Arbeit liefert einen Mosaikstein für die Beantwortung der immer komplexer werdenden Frage nach der zunehmenden ›Anschlussfähigkeit‹ rechter Gruppen und Parteien. Zunächst wird deutlich, wie sehr sich die AfD auf Narrative der extremen und Neuen Rechten stützt. Durch meine Fragestellung zeigt sich weiter, wie diese Narrative wiederbelebt und flexibilisiert werden, um sie breiter und für eine plurale Gesellschaft anschlussfähiger zu machen.
4. Mit wem würden Sie Ihr Buch am liebsten diskutieren?
Mit allen, die ernsthaftes Interesse an dem Thema und der Entwicklung ›der Rechten‹ und ihrer aktuellen Anschlussfähigkeit haben.
5. Ihr Buch in einem Satz:
Ein Versuch, Ordnung in die komplexen Verstrickungen rechter Krisennarrative und die damit verbundenen Feind- und Identitätskonstruktionen zu bringen.




