Dillon / Trachsel / Plant | Harvest | Buch | 978-3-907350-29-4 | www2.sack.de

Buch, Englisch, Französisch, Deutsch, 400 Seiten, Format (B × H): 120 mm x 170 mm, Gewicht: 200 g

Dillon / Trachsel / Plant

Harvest

eine kuratorische Ernte / une récolte curatoriale
300. Auflage 2025
ISBN: 978-3-907350-29-4
Verlag: Edition Haus am Gern

eine kuratorische Ernte / une récolte curatoriale

Buch, Englisch, Französisch, Deutsch, 400 Seiten, Format (B × H): 120 mm x 170 mm, Gewicht: 200 g

ISBN: 978-3-907350-29-4
Verlag: Edition Haus am Gern


HARVEST ein experimenteller Katalog, der drei Jahre kuratorischer Zusammenarbeit im Espace libre, Visarte Biel/Bienne, reflektiert. Konzipiert als Hybrid zwischen Archiv und Feldführer versammelt er Spuren von Projekten, Praktiken und Begegnungen, die den Raum zwischen 2021 und 2023 geprägt haben.
Neun thematische Kapitel verweben Gespräche zwischen den Künstlerinnen-Kuratorinnen Beth Dillon und Vera Trachsel, Beiträge von Gästen und Programmdokumentationen – im Dialog mit der Idee der «Ernte» als Geste, Ertrag und Beziehungsprozess.
Die Publikation würdigt die fragilen und zugleich essenziellen Praktiken unabhängiger Ausstellungsmacher:innen. Sie bietet Inspiration, Werkzeuge und Reflexionen für alle, die Räume schaffen, in denen Kunst, Gemeinschaft und Fürsorge zusammenfinden.

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Zielgruppe


Kunstinteressierte, Künstlerinnen und Künstler

Weitere Infos & Material


Trachsel, Vera
Visual Artist, living and working in Biel/Bienne.

Dillon, Beth
Beth Dillon is an interdisciplinary artist working across performance, video, installation, curation, costume and scenography. Her practice approaches everyday life as a site of artistic and social experimentation. Often created in collaboration with other artists, friends, and family members, her works weave together humour, storytelling, and craft to explore how labour, intimacy, and care are performed in contemporary culture.
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The roots of her practice lie in Sydney’s queer and artist-run scenes, where she co-founded the collective 110% with Kieran Bryant and Lachlan Herd. From 2013-2018, Dillon lived between Australia and Europe, undertaking collaborations and residencies that shaped her Master’s research at UNSW Art & Design on nomadic practices and mobility politics in the global art market.
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In 2018, six months pregnant, Dillon relocated to Switzerland. Advised by migration authorities to list “housewife” instead of “artist” on her residency application, she began transforming the paradox of the artist-mother into material for her work. Over the past six years, she has produced miniature bricks made from her children’s excrement, sculptures in plastified breast milk, installations of fermented yeast, performances about the surveillance of reproductive bodies, and videos featuring her family in chroma-key costumes inside a dreamlike suburban villa. Recently, she developed a series of performances and installations centred on Trix, a she-wolf mother and her pups, tracing her life cycle from birth to menopause. Currently, Dillon is developing an experimental methodology she calls "weirding the family', in which the nuclear family becomes the site, subject, and medium of artistic experimentation and critique.
Alongside her artistic practice, Dillon co-directed Espace libre (Biel/Bienne, 2021–2023) with Vera Trachsel and has realised numerous curatorial and publication projects across Switzerland.

Raynal, Colin
I am Colin Raynal, a visual artist and noise maker based in Switzerland

Plant, Sadie
Plant wuchs in Birmingham als Tochter einer Sekretärin und eines Maschinenbauingenieurs auf. Im Jahr 1989 erwarb sie ihren PhD in Philosophie an der Universität Manchester mit einer Arbeit über die Situationisten. Nach der Veröffentlichung ihres ersten Buchs, The Most Radical Gesture: The Situationist International in a Postmodern Age im Jahr 1992 lehrte sie an der Abteilung für Cultural Studies (bis 2002 Centre for Contemporary Cultural Studies) an der Universität Birmingham. In dieser Zeit erwachte das Interesse der jungen Frau, die privat Teil der Rave-Szene war, am philosophischen Themenfeld „Frau und Maschine“. 1995 wechselte sie an die Universität Warwick und gehörte dort zu den Gründern der „Cybernetic Culture Research Unit“. 1997 beendete Plant ihre akademische Laufbahn. Sie schreibt seither als freie Autorin, z. B. für Financial Times und Wired. Außerdem ist sie als Übersetzerin tätig, schreibt Texte für Kunstkataloge und verantwortete im Auftrag von Motorola einen Bericht über die sozialen Auswirkungen von Handys.[3]

Ihr ursprüngliches Forschungsinteresse galt der Situationistischen Internationalen, bevor sie sich den gesellschaftlichen und politischen Potenzialen von Cybertechnologien zuwandte. Ihre Veröffentlichungen in den 1990er-Jahren waren für die weitere Entwicklung des Cyberfeminismus wegweisend. Insbesondere ihr 1997 erschienenes Buch „Zeros and Ones, Digital Women and the New Technoculture“ wird in diesem Zusammenhang bis heute stark rezipiert.

Mit Bezug auf Pionierinnen wie Ada Lovelace und Grace Hopper zeichnet sie eine Verbindung zwischen Frauen und technologieorientierten Berufen (Telefonistinnen, Schreibmaschinenkräften, Programmiererinnen, …), wobei diese in der binären Codierung die „0“ darstellen, die mit Plant allerdings im mythologisch-übertragenen Sinn als „0-ther“ oder „other“ gelesen werden müssen.



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