Dieckmann | Stimmen der Freunde | Buch | 978-3-942476-90-4 | www2.sack.de

Buch, Deutsch, 208 Seiten, GB, Format (B × H): 143 mm x 215 mm

Dieckmann

Stimmen der Freunde

Gerhard Wolf zum 85. Geburtstag
1. Auflage 2013
ISBN: 978-3-942476-90-4
Verlag: Verlag für Berlin-Brandenburg

Gerhard Wolf zum 85. Geburtstag

Buch, Deutsch, 208 Seiten, GB, Format (B × H): 143 mm x 215 mm

ISBN: 978-3-942476-90-4
Verlag: Verlag für Berlin-Brandenburg


Am 16. Oktober 2013 wird Gerhard Wolf 85 Jahre alt – Grund genug für mehr als fünfzig Schriftsteller und Künstler, Verlegerkollegen und andere Freunde, ihn zu feiern. Erinnerungen an Begegnungen, Kommentare zu Werk und Wirken, zeichnerische und poetische Grüße – all dies ist dazu bestimmt, die Lebensarbeit eines Mannes ins Licht setzen, der in Literatur und bildender Kunst eine einzigartige Mittler- und Vermittlerposition eingenommen hat und immer noch einnimmt. Gerhard Wolf, der in Bad Frankenhausen geboren wurde, geriet sechzehnjährig als Flakhelfer in amerikanische Kriegsgefangenschaft; nach Jahren als Oberschulhelfer und Neulehrer studierte er von 1949 bis 1951 Germanistik und Geschichte an der Universität Jena. Dort lernte er Christa Ihlenfeld kennen, die bald Christa Wolf wurde: 1951 heirateten sie. Nach Jahren als Rundfunkredakteur und dem Abschluss des Studiums in Berlin wurde Gerhard Wolf Lektor beim Mitteldeutschen Verlag in Halle, wo er die jungen Lyriker des Landes um sich scharte; Volker Braun, Karl Mickel, Sarah und Rainer Kirsch und viele andere wurden unter seiner Ägide veröffentlicht.Zu seiner Wirksamkeit als Lektor trat die Arbeit als Essayist und Kritiker; die Zuwendung zur bildenden Kunst führte zu neuen Entdeckungen. 1976 gehörte er zu den Unterzeichnern der Resolution gegen die Ausbürgerung Wolf Biermanns, der Ausschluss aus der SED war die Folge. Die von ihm mit Günter de Bruyn herausgegebene Reihe Märkischer Dichtergarten präsentierte Neuentdeckungen auf dem Feld der deutschen Romantik. 1988 gelang Gerhard Wolf im Aufbau-Verlag die Etablierung der Serie Außer der Reihe, in der Lyriker zu Wort kamen, die in der DDR bis dahin noch nicht gedruckt worden waren: Peter Brasch, Stefan Döring, Ines Eck, Jan Faktor, Reinhard Jirgl, Gabriele Kachold, Andreas Koziol und Bert Papenfuß. 1990 gründete er seinen eigenen Verlag Janus Press, der sich in Literatur und bildender Kunst den Werken der Gegenwart zuwandte und dessen Programm auch buchkünstlerisch eine erlesene Reihe bildet.

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Weitere Infos & Material


Dr. h.c. Friedrich Dieckmann ist Schriftsteller und Essayist. NachLeipziger Studienjahren (Germanistik, Philosophie, Physik)freischaffend tätig, arbeitete er von 1972 bis 1976 als Dramaturgam Berliner Ensemble. Von 1994 bis 2000 war er Sprecher derDeutschen Literaturkonferenz e.V., von 2002 bis 2012 Mitglied desSächsischen Kultursenats. Friedrich Dieckmann ist Mitglied derAkademien der Künste in Berlin, Dresden und Leipzig sowie derDeutschen Akademie für Sprache und Dichtung. Seinen Büchernüber Brecht, Schiller, Schubert, Wagner, Mozart und Goethestehen Essaybände zu Kunst und Zeitgeschichte zur Seite. Zuletzterschien Das Liebesverbot und die Revolution. Über Wagner (2013).



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