DeNosky / Roe / Arthur | Collection Baccara Band 354 | E-Book | www2.sack.de
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E-Book, Deutsch, Band 0354, 384 Seiten

Reihe: Collection Baccara

DeNosky / Roe / Arthur Collection Baccara Band 354


1. Auflage 2015
ISBN: 978-3-7337-2254-8
Verlag: CORA Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark

E-Book, Deutsch, Band 0354, 384 Seiten

Reihe: Collection Baccara

ISBN: 978-3-7337-2254-8
Verlag: CORA Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark



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Kathie DeNosky stellt ihren Wecker oft auf 2 Uhr morgens, um wenigstens einige Stunden in Ruhe arbeiten zu können, bevor der Rest der Familie erwacht. Während dann in ihrem Büro leise Countrymusik erklingt, schreibt sie an ihren Romances, denen eine ganz besondere Mischung aus Sinnlichkeit und Humor zeigen ist. Sie zählt zu den Top-Autorinnen und hat bereits viele Auszeichnungen erhalten.

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1. KAPITEL

„Die eine Brautjungfer guckt ständig her. Kennst du sie?“

„Wen?“ Matthew Cooper kehrte dem riesigen Panoramafenster mit der überwältigenden Aussicht auf die Skyline von Surfers Paradise, dem berühmten Viertel der Stadt Gold Coast in Queensland, den Rücken zu. Fragend sah er seine Schwester Paige an. Die grinste vielsagend, und er warf einen raschen Blick auf die aufsehenerregend herausgeputzten Freundinnen der Braut. Die sechs Frauen machten langsam ihre Begrüßungsrunde, während ein wundervoller Sonnenuntergang den treffend bezeichneten „Skylight Room“ erleuchtete. Der erstklassige Festsaal befand sich in der 78. Etage des Q1-Towers.

„Die Rothaarige“, meinte Paige.

Matthew zuckte mit den Schultern, schnappte sich ein Glas Champagner vom Tablett eines vorbeikommenden Kellners und wandte sich wieder der spektakulären Aussicht zu. „Ich kenne hier niemanden. Das glückliche Paar gehört zu deinen Kunden.“

„Du bist deprimierend, Matt. Es ist eine Hochzeit. Ein Fest der Liebe. Mach dich ein bisschen locker. Amüsier dich.“ Eingehend betrachtete sie die Menge. „Geh und flirte mit einer Brautjungfer.“

Er zog eine Augenbraue hoch, steckte eine Hand in die Hosentasche und nippte bedachtsam an seinem Champagner. „Mit der Rothaarigen?“

„Sie ist auf jeden Fall interessiert.“

Leise gab Matt einen unverbindlichen Kommentar ab.

Paige seufzte. „Es ist zum Heulen mit dir. Du bist sechsunddreißig, auf dem Höhepunkt deines Lebens, attraktiv, Single, unerträglich reich …“

„Verantwortungsbewusst. Erfolgreich …“

„Und ein totales Arbeitstier“, schloss sie, als sie bemerkte, dass er zum dritten Mal in einer halben Stunde auf sein Handy sah. „Ich dachte, du hättest das St. Catherine verlassen, damit das endlich aufhört.“

Er runzelte die Stirn. „Die Organisation zu leiten ist etwas völlig anderes.“

„Hmm …“ In Paiges braunen Augen blitzte es. Sie schob sich ein Appetithäppchen in den Mund und streckte ihre Hände wie zwei Waagschalen vor sich aus. „Auf der einen Seite die Hirnchirurgie. Auf der anderen eine internationale Hilfsorganisation.“ Sie hob die eine Hand und senkte die andere. „Leben retten für das Familiengeschäft – Eltern überglücklich. Medizinische Notfallteams in Entwicklungsländer schicken – Eltern wütend.“

„Ich rette immer noch Leben, Paige. Geh du mir nicht auch noch auf den Wecker.“

„Böse, verlogene Exfrau alle paar Wochen treffen.“ Paige ließ eine Hand nach unten fallen. „An exotische Orte mit noch exotischeren Frauen fliehen.“ Sie ließ die andere Hand nach oben schnellen und lächelte. „Aber trotzdem bist du nicht glücklich.“

„Doch, ich bin …“

„Bist du nicht.“ Sie berührte seinen Arm. „Ich kenne dich immer noch gut, auch wenn ich in London lebe.“

Bevor Matt antworten konnte, bewegten sich die Brautjungfern weiter, wie in einer perfekt abgestimmten Choreografie.

Es war ein Freitagabend in einem ungewöhnlich warmen August und eigentlich sollte er die Planung eines Projekts beenden, bevor er Montag nach Perth flog. Stattdessen stand er in einem Raum mit lauter Fremden und feierte die Eheschließung zweier Menschen, die sich so offensichtlich liebten, dass es beinahe schon ekelhaft war.

Eine vage, irrationale Wut stieg in ihm auf. Die letzte Hochzeit, auf der er gewesen war, war seine eigene gewesen – und was war dabei herausgekommen?

Die Menge teilte sich. Emily und Zac Prescott tauchten auf und küssten einander lächelnd. Als die Gäste jubelten, fühlte Matt sich unbehaglich und presste die Kiefer aufeinander. Warum zum Teufel hatte er bloß eingewilligt, Paige zu begleiten?

„Dein Ring sieht sehr schön aus“, sagte er zu seiner Schwester.

„Als wenn du das aus dieser Entfernung beurteilen könntest.“ Trotzdem war sie sichtlich stolz, als sie nun beide den filigranen, handgearbeiteten Paige-Cooper-Diamantring an Emilys Hand betrachteten. „Da“, sagte Paige plötzlich und stieß ihn in die Seite. „Da ist die Rothaarige.“

Die Frau wurde teilweise von Emilys Kleid verborgen und stand seitlich zu ihnen, sodass Matt nur den sanften Schwung des Halses, eine nackte Schulter sowie das feuerrote Haar, das im Nacken zu einem lockeren Knoten aufgesteckt war, erkennen konnte.

Dann bewegte sie sich, und ein rotgoldener Sonnenstrahl erleuchtete ihr Profil.

Matt erstarrte. Plötzlich verschwamm alles vor seinen Augen.

„Kennst du sie?“, fragte Paige rasch.

„Nein. Entschuldige mich einen Augenblick.“ Er ignorierte Paige, die die Stirn runzelte, drückte ihr das Glas in die Hand und setzte sich in Bewegung.

Sie war kaum zwei Meter entfernt, nur durch die übrigen Hochzeitsgäste von ihm getrennt, und sprach mit einem schmierig aussehenden Typ. Matt blieb stehen, sein Kopf drehte sich, als Bilder aus der Vergangenheit in ihm aufstiegen.

Angelina Jayne Reynolds.

„Angel“ hatte er ihr in Momenten der Leidenschaft ins Ohr geraunt. Der Spitzname passte zu ihr. Zarte, helle Haut, lange, elegante Beine, blaue Augen und leuchtend rotes Haar, das ihr damals in sanften Wellen über den Rücken fiel.

Sie war wie Himmel und Hölle in einer Person. Eine Frau, die mit ihrem fröhlichen Lachen und dem herausfordernden Blick sein Blut zum Kochen gebracht hatte. Eine Frau, die ihn sechs ganze Monate lang verrückt gemacht hatte, im Kopf und im Bett. Er hatte fast ein Jahr gebraucht, um sie zu vergessen.

Aber du hast sie gar nicht wirklich vergessen.

Er sah sofort, dass sie seinen Blick bemerkte. Sie straffte die Schultern und suchte mit leicht gerunzelter Stirn die Menge ab. Er starrte weiter auf ihren Nacken, wo die Haut unter dem aufgesteckten Haar so verletzlich wirkte. Er erinnerte sich daran, diesen Punkt geküsst zu haben und wie sie erst albern gekichert und dann voll Lust und Leidenschaft gestöhnt hatte …

Endlich drehte sie sich um, und die verlorenen Jahre wurden ihm so unerwartet und heftig bewusst, dass alle Kraft aus seinem Körper wich.

Mit dreiundzwanzig Jahren war Angelina wunderschön gewesen – jetzt war sie atemberaubend! Das Leben hatte ihre Züge prägnanter gemacht, Kinn und Kiefer waren klarer konturiert. Die samtweiche Haut und die hohen Wangenknochen betonten die blauen Augen, deren leicht schräge Form an die Augen einer Katze erinnerten und ihr einen Ausdruck verliehen, als hätte sie ständig Unsinn im Kopf.

Dann ihre Lippen … üppig, verführerisch und warm und in einem glänzenden Magentaton bemalt, der vor seinem inneren Auge alle möglichen erotischen Bilder heraufbeschwor.

Jetzt schaute sie ihn direkt an. Zuerst bedachte sie ihn mit einem anerkennenden Blick, dann wandte sie sich ab, um ihn plötzlich erschrocken und mit aufgerissenen Augen wieder anzusehen.

Er musste einfach lächeln.

Irgendwie lösten sich die Leute zwischen ihnen in Luft auf, und auf einmal stand er unmittelbar vor ihr. Den lauten Trubel um sie herum nahm er kaum wahr.

„Angelina Jayne Reynolds. Du siehst …“ Er zögerte. „Du siehst gut aus.“

„Matthew Cooper“, stieß sie hervor. Ihre Stimme war leicht belegt und berührte etwas in ihm, was er vor langer Zeit begraben hatte. „Es ist lange her.“

„Fast zehn Jahre.“

„Wirklich?“

„Ja.“

Sie faltete die Hände vor dem Körper, ein perfektes Bild von Sittsamkeit. Aber irgendetwas stimmte nicht. Sein Blick erfasste das elegante eisblaue Kleid, eine kleine Kette mit einem Schmetterlingsanhänger und winzige Diamantohrstecker.

„Du bist nicht gewohnt, mich so angezogen zu sehen.“

Erinnerungen an umeinandergeschlungene, schweißnasse Glieder und heiße, atemlose Küsse riefen ein Begehren in ihm wach, das ihn wie eine Stichflamme durchfuhr. Sie musste es bemerkt haben, denn schnell fügte sie hinzu: „Ich meine das Abendkleid.“

Innerlich fluchend riss er sich zusammen. „Du bist so …“

„Aufgetakelt?“

„Elegant.“

Sie verzog den Mund und warf einen Blick in den Raum. „Ich weiß, dass du meine Schwester nicht kennst. Woher kennst du also Zac?“

Die Braut war ihre Schwester? „Über Paige Cooper.“

Sie riss die Augen auf. „Die Schmuckdesignerin?“

„Ja.“

„Deine Frau ist sehr talentiert“, sagte sie höflich.

„Sie ist meine Schwester.“

„Ah.“ Mit undurchdringlicher Miene blickte sie zu den anderen Brautjungfern. „Ich wusste nicht, dass du eine Schwester hast.“

„Wir haben über vieles nicht gesprochen.“

Sie nickte nur und lächelte einem vorbeigehenden Gast zu. Noch immer hatte sie die Hände gefaltet.

War sie früher auch so zurückhaltend gewesen? In seiner Erinnerung hatte Angelina immer lebendig und leidenschaftlich gewirkt, sie hatte ihre Gesprächspartner mit ihrem Ausdruck und ihren Gesten gefesselt. Jetzt kam sie ihm fast quälend höflich vor.

Keine große Überraschung, wenn man bedachte, wie die Trennung damals gelaufen war.

Er schob die Hände tief in die Taschen.

„Nun …“ Sie blickte an ihm vorbei, und als er sich umdrehte, entdeckte er Zac und Emily, die am Tisch Platz genommen hatten. Ein paar Meter weiter unterhielt Paige sich konzentriert mit einem aufgebrezelten Teenager. „Es war schön, dich wiederzusehen, Matthew.“

„Warte“, sagte er und ergriff ihren Arm. Sie erstarrte und funkelte ihn...



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