Denison | Das Teufelsweib von Chicago | E-Book | www2.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, 192 Seiten

Reihe: MIRA Taschenbuch

Denison Das Teufelsweib von Chicago

Spion in Seidenhöschen
1. Auflage 2012
ISBN: 978-3-95576-025-0
Verlag: MIRA Taschenbuch
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark

Spion in Seidenhöschen

E-Book, Deutsch, 192 Seiten

Reihe: MIRA Taschenbuch

ISBN: 978-3-95576-025-0
Verlag: MIRA Taschenbuch
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark



Fassungslos hört Jace, was Leah von ihm will: Guten Sex! Ausgerechnet Leah, um die sich seine heißesten Fantasien drehen, von der er jedoch immer die Finger lassen wollte. Aber auf manche Fragen gibt es für einen echten Mann nur eine Antwort - Ja!



Zusammen mit ihrem Mann, einem Ingenieur, lebt Janelle im sonnigen Südkalifornien. Für seine Unterstützung ist sie ihm dankbar und noch dankbarer dafür, dass er nie ein Wort darüber verliert, wenn das Abendbrot verspätet - oder auch gar nicht - auf den Tisch kommt, weil sie über ihre Arbeit am Computer völlig die Zeit und Realität aus den Augen verloren hat.

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2. KAPITEL


Seit Jahren hatte Leah von diesem Moment geträumt, aber ihre Fantasie konnte es mit der Wirklichkeit nicht aufnehmen. Jaces Mund zu spüren, den Druck seiner Lippen, die sie drängten, sich für ihn zu öffnen, damit er in sie tauchen, sie schmecken, streicheln und mit seiner Zunge erforschen konnte, war besser als jeder Traum. Der Kuss war heiß und hungrig und fordernd. All die Zurückhaltung, die sie von Brent gewohnt war, ließ Jace aus. Er kam direkt zum Punkt.

Wenn es ums Küssen ging, war Jace definitiv kein Gentleman. Und seine Reaktion auf sie erregte Leah wie schon lange nichts mehr. Das war genau das, was sie sich so sehr gewünscht hatte: Leidenschaft in ihrer ursprünglichsten, ungezähmten Form zu erleben.

Ein Kuss, und sie fühlte sich lebendig – als Frau und sexuelles Geschöpf voll weiblichem Verlangen und weiblichen Wünschen. Und es war ebenso erstaunlich wie wundervoll, spontane Lust für einen Mann zu empfinden.

Doch so aufregend sie es auch fand, Jace zu küssen, war es doch nicht genug. Sie wollte seinen Körper spüren, sehnte sich nach mehr Intimität. Aber bis auf ihre Lippen, die miteinander verschmolzen zu sein schienen, berührte er sie nicht. Seine Hände verharrten noch immer neben ihrem Kopf an der Wand, und zwischen ihren Körpern waren noch gut fünfzehn Zentimeter Platz. Offensichtlich musste sie ihn von seinen letzten Hemmungen befreien. Schließlich war es Leah, die an diesem Wochenende die Führung übernehmen wollte. Sie musste ihn also spüren lassen, dass zwischen ihnen kein Grund zur Zurückhaltung bestand.

Sie ließ die Hände sinken und schob ihre Finger in die Gürtelschlaufen seiner Jeans. Langsam und unaufhaltsam zog sie ihn zu sich heran, bis ihre zarten, weiblichen Kurven sich an seine harten, männlichen Konturen schmiegten. Ihre Hüften berührten sich, und seine Erektion, die sich ungeduldig gegen sie drängte, überraschte sie auf angenehme Weise.

Zu wissen, dass sie der Grund für seine Erregung war, gab ihrem Selbstvertrauen einen Kick. Sie war Feuer und Flamme für ihn, schlang ihre Arme um ihn und umfasste seinen muskulösen Po. Instinktiv bog sie sich ihm entgegen und genoss sein tiefes, sehnsüchtiges Aufstöhnen, als sie sich mit ihrem Körper an seinen schmiegte.

Er vergrub seine Finger in ihrem Haar und zog ihren Kopf behutsam zurück. Ihre Münder trafen sich zu einem warmen, leidenschaftlichen und wundervoll sinnlichen Kuss. Mit seiner freien Hand streichelte Jace ihre Wange und strich ihren Hals entlang, bis sein Daumen ihren wild schlagenden Puls fand. Doch lange hielt er dort nicht inne. Er öffnete den obersten Knopf ihrer Bluse und schob seine Hand unter den Stoff. Mit seinen rauen Fingerspitzen fuhr er über ihre zarte Haut. Ihr Atem ging schneller, als er tiefer wanderte und eine ihrer kleinen, wohlgeformten Brüste umschloss. Die Spitze ihres BHs war zart und leicht, und als er ihre aufgerichtete, sensible Knospe mit seinem Daumen streifte, erzitterte Leah.

Jace schien sich in ihrem Kuss ebenso zu verlieren wie sie, und er schien genauso berauscht zu sein. Er schmiegte seinen durchtrainierten Körper noch enger an sie, drückte sie stärker gegen die Wand. Seine Hüften an ihre gepresst, erkundete er mit seiner Zunge ihren Mund. Er verströmte wilde männliche Hitze, und Lust rauschte durch ihren Körper. Sie wünschte sich, von ihm an Stellen berührt zu werden, an denen es ihr viel zu lange versagt geblieben war.

Plötzlich schrillte das Telefon auf seinem Schreibtisch. Erschrocken zuckte er zusammen und taumelte zurück. Sein Atem ging schnell. Als Leah den ungläubigen Ausdruck auf seinem Gesicht bemerkte, musste sie sich ein Lachen verbeißen. Er wirkte wirklich ungläubig – als ob er es nicht fassen könnte, dass er so weit hatte gehen dürfen.

Und dann dämmerte es ihr. Offensichtlich hatte Jace mit seinem leidenschaftlichen Kuss erreichen wollen, dass sie ihre Entscheidung noch einmal überdachte! Aber sein Plan war auf ganzer Linie gescheitert. Denn jetzt wollte sie ihn nur noch mehr. Er war all das, was sie sich immer gewünscht hatte, und ihre hitzige Begegnung bewies nur, wie sehr er auch sie wollte.

Hastig umrundete er seinen Schreibtisch, drückte den Knopf an der Gegensprechanlage und sagte, während sein Blick auf Leahs zart errötetes Gesicht gerichtet blieb: “Was gibt’s, Lynn?”

“Mr. Dawson ist hier, um seinen Porsche zur Wartung zu bringen”, erwiderte seine Sekretärin, und ihre Stimme schallte durch das kleine Büro. “Und er wollte mit dir über die Reparaturen sprechen, die gemacht werden müssen.”

“Biete ihm etwas zu trinken an, und sag ihm, dass ich gleich bei ihm bin.” Er unterbrach die Verbindung, blieb jedoch hinter seinem Schreibtisch stehen.

Leah strich sich mit den Fingerspitzen sacht über den Mund und beobachtete, wie Jaces Pupillen sich vor Verlangen weiteten. Ihre Lippen waren feucht und leicht geschwollen. Nachdem sie viel zu viele von Brents flüchtigen, leidenschaftslosen Küssen über sich hatte ergehen lassen, genoss sie die köstliche Verführung ihres aufregenden Gegenübers. Es fühlte sich so gut an! Fast so gut, wie Jaces Reaktion darauf, dass sie ihren Mund berührte und wie sie es tat.

Sie ließ die Hand sinken und brach das Schweigen. “Ich denke, mit dieser Lektion hast du mir schon einiges beigebracht.” Ein Lächeln umspielte ihre Mundwinkel, und ihre Stimme klang vergnügt.

“Das war längst noch nicht alles. Es gibt noch immer eine Menge mehr zu lernen”, erwiderte er mit einem aufreizenden Lächeln. “Natürlich nur, falls du noch interessiert bist.”

Glaubte er wirklich, dass sie ablehnen würde? “Mehr als je zuvor. Ich freue mich auf jede Sekunde unseres Unterrichts.”

“Dann komme ich heute Abend um Punkt sieben Uhr zu dir. Und ich möchte, dass du etwas Gewagtes trägst.”

Neugierig hob sie die Augenbrauen. “Eine weitere Lektion?”

“So könnte man es nennen, ja.” Schließlich kam er doch noch hinter seinem Schreibtisch hervor. Sein Blick war ebenso entschlossen wie sein ganzes Auftreten. “Wenn du wissen willst, was Männer sexy finden, gibt es eine Sache, die du nicht vergessen solltest.”

“Und die wäre?”, fragte sie und blickte ihn mit großen Augen an.

“Die meisten Männer mögen visuelle Reize, wenn es um das andere Geschlecht geht.” Er raffte ihre halb geöffnete Bluse im Rücken zusammen, bis der Stoff sich über ihren Brüsten spannte. “Wenn du uns den Kopf verdrehen willst, musst du uns zuerst einmal fesseln. Du musst uns einen Anreiz geben, sozusagen den Haken mit einem Köder versehen. Und ein etwas figurbetonteres Outfit reicht da meist schon völlig aus.”

Sein Blick wanderte über ihre kleinen, runden Brüste mit den aufgerichteten Knospen und auf die sanften Kurven von Taille und Hüften. Er studierte sie ausgiebig, und unter seinem hungrigen Blick breitete sich köstliche Hitze in ihr aus.

“Du hast einen schönen Körper, Leah”, murmelte er rau. “Trau dich ruhig, ihn ab und an in Szene zu setzen. Und da es an diesem Wochenende darum geht, dir Unterricht zu erteilen, möchte ich, dass du etwas Verführerisches für mich anziehst.”

Er ließ ihre Bluse los. “Ich werde sehen, was ich tun kann”, gelang es ihr hervorzubringen. Wenn er etwas Verführerisches wollte, würde sie ihm das auch bieten.

Mit ihrer Tasche in der Hand verließ sie schließlich sein Büro. Ihr Magen flatterte vor Aufregung, als sie daran dachte, dass Jace Rutledge für die nächsten achtundvierzig Stunden ihr gehören würde. Und sie würde ihm gehören.

Sie hoffte nur, dass die Zeit ausreichte, um ihr Verlangen nach ihm zu stillen und ihn endlich aus ihrem Kopf und ihrem Herzen zu verbannen. Ein für alle Mal.

Um fünf Minuten vor sieben ging Jace zu Leahs Apartment hinauf. Die Erwartung, was die Nacht bringen würde, jagte Adrenalin durch seinen Körper.

Das ist es also, dachte er. Wenn er Leahs Wohnung betreten hätte, gäbe es kein Zurück mehr – sein Erscheinen kam einem Versprechen gleich. Sein Erscheinen bedeutete, dass er vorhatte, ihren Pakt einzuhalten.

Er hatte ihr eine letzte Chance gegeben, sich noch einmal anders zu entscheiden. Wenn man die hemmungslose Art bedachte, mit der sie auf den heißen Kuss reagiert hatte, und ihr freches, sorgloses Verhalten danach, konnte man mit Sicherheit sagen, dass sie wusste, worauf sie sich einließ und dass ihr Entschluss feststand.

Und bei ihm war es nicht anders.

Alles war möglich. Ab jetzt hielt er sich bei Leah nicht länger zurück. Es war sicher ein wenig egoistisch, aber er würde annehmen, was sie ihm anbot. Er würde mit ihr so weit gehen, wie sie sich traute, und würde sich bemühen, ihr Selbstbewusstsein aufzubauen. Er hatte vor, ihr an diesem Wochenende ein Abenteuer zu bereiten, das sie nie mehr vergessen würde.

Er klopfte an ihre Tür, damit sie wusste, dass er da war, und benutzte dann den Schlüssel, den sie ihm vor Monaten gegeben hatte, um sich ins Apartment zu lassen. “Hey, Leah! Ich bin’s, Jace”, rief er und schloss die Tür hinter sich.

“Ich bin im Schlafzimmer”, erwiderte sie. “Komm her.”

Obwohl er in den vergangenen Jahren unzählige Male in ihrer Wohnung gewesen war, hatte er ihr Schlafzimmer noch nie gesehen. Es hatte kein Grund bestanden, in dieses weibliche Reich einzutreten. Doch jetzt hatte sie eine Einladung ausgesprochen, die er nicht ausschlagen würde.

“Hey”, sagte sie und begrüßte ihn mit einem Lächeln, während sie in ein Paar hochhackige Riemchensandalen stieg. “Ich bin fast fertig.”

Jace starrte auf die Erscheinung vor ihm. Sein Traum war Wirklichkeit geworden. Angesichts Leahs Verwandlung von “konservativ” zu...



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