Demel / Pfleger | Sakrament der Barmherzigkeit | E-Book | sack.de
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E-Book, Deutsch, 638 Seiten

Demel / Pfleger Sakrament der Barmherzigkeit

Welche Chance hat die Beichte?

E-Book, Deutsch, 638 Seiten

ISBN: 978-3-451-84961-9
Verlag: Verlag Herder
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark



An der Beichte scheiden sich die Geister: Sie ist das persönlichste und intensivste Sakrament, aber auch das vergessene und ungeliebte Sakrament. Dieses Buch geht neue Wege, um Idee, Krise und Chance des Bußsakraments zu bedenken. Auf eine theologische Selbstvergewisserung mit kirchenrechtlichem Fokus folgen Erfahrungsberichte von klassischen und modernen, männlichen und weiblichen Beichtvätern der Gemeinde-, Gefängnis- und Wallfahrtsseelsorge, aber auch der Schwangeren und
Eheberatung sowie des Volksfestes und weiteren Lebenswelten. Danach schildern Gläubige, Kinder, Jugendliche und Erwachsene, kirchlich Engagierte und Distanzierte, Eheleute und Singles, ihre Erfahrungen mit Schuld und Sünde sowie Buße, Beichte und Versöhnung. Schließlich laden Theologen zum kritischen Quer- und Weiterdenken ein.
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Weitere Infos & Material


1;Sabine Demel / Michael Pfleger (Hg.) Sakrament der Barmherzigkeit;1
2;Impressum;5
3;Widmung;6
4;Inhalt;8
5;Psalm 130 Hilferuf aus tiefer Not;16
6;Einführung;18
7;Teil I „Alles was Recht ist …" – Das Bußsakrament im Spiegel kirchenrechtlicher Normen;22
7.1;Sabine Demel Gott und sich selbst neu vertrauen können;24
7.1.1;1 Sünde als personales Geschehen der Beziehungsstörung zu Gott;27
7.1.2;2 Buße als Geschenk Gottes umzudenken;29
7.1.3;3 Reue als Neubewertung der Vergangenheit und erstes Zeichen der Buße;30
7.1.4;4 Beichte als Ausdruck neuen Zutrauens zu Gott;31
7.1.5;5 Absolution als sinnenhaft erfahrbare Befreiung von den Sünden und Heilung durch Gott;32
7.1.6;6 (Wieder-)Versöhnung als Ursprung, Inhalt und Folge der göttlichen Heilung von Sünde;34
7.1.7;7 Bußwerke als Hilfe zum neuen Leben;36
7.1.8;8 Das Sakrament der Buße als Gewissheit der göttlichen Befreiung von den Sünden;37
7.2;Georg Bier Richterliche Lossprechung für in rechter Weise disponierte Gläubige;39
7.2.1;1 Kerngestalt des Bußsakraments;40
7.2.2;2 Spender des Bußsakraments;42
7.2.3;3 Disposition des Sakramentenempfängers;45
7.2.4;4 Beichthäufigkeit und Beichtpflicht;47
7.2.5;5 Beichtgeheimnis;51
7.2.6;6 Verfehlungen gegen das sechste Gebot;54
7.2.7;7 Ort der Sakramentenspendung;57
7.2.8;8 Alternative Form der Feier des Bußsakraments?;58
7.2.9;9 Fazit und Ausblick;61
7.3;Sabine Demel Durch das Bekennen der Sünde die göttliche Gerechtigkeit und Barmherzigkeit erfahren;65
7.3.1;1 Versöhnung mit Gott und der Kirche als rechtliche Grundaussage über die Wirkung des Bußsakraments;67
7.3.2;2 Die Einzelbeichte als ordentliche Form bei schwerer Sünde;69
7.3.3;3 Die Generalabsolution als außerordentliche Form;72
7.3.4;4 Der Beichtstuhl als möglicher, aber nicht verpflichtender Ort;75
7.3.5;5 Der absolvierende Priester als Richter und Seelenarzt zugleich;78
7.3.6;6 Reue, Vorsatz und Bußwerke als zentrale Kategorien für den Empfang des Bußsakraments;85
7.3.7;7 Das Beichtgeheimnis als Garant des Vertrauens in die Beichte;89
7.3.8;8 Der Ablass als Hilfsangebot bei der Aufarbeitung der Sündenfolgen;92
7.3.9;9 Pastorale Anfragen an die rechtliche Ausgestaltung des Bußsakraments;95
7.3.9.1;9.1 Nicht nur persönliches, sondern auch allgemeines Sündenbekenntnis als ordentliche Form?;96
7.3.9.2;9.2 Beichte per Telefon oder Internet?;102
7.3.10;10 Die Beichte im Reigen einer Vielfalt von Versöhnungswegen als Zukunftsaufgabe;104
8;Teil II Erfahrungswelten – Das Bußsakrament im Spiegel pastoraler Praxis;108
8.1;1 „In der Beichte kann sich das Herz weiten!" Michael Pfleger im Gespräch mit Pater Thomas G. Brogl OP;110
8.1.1;Das Bußsakrament in der Krise;110
8.1.1.1;Krise der Beichte – eine Krise des Menschen?;111
8.1.1.2;„Vater, gib mir ein Wort!“;112
8.1.1.3;„Die Last des Scheiterns ist sehr groß“;113
8.1.1.4;Krise der Beichte – eine Krise der Kirche;116
8.1.1.5;„Kein Folterinstrument“!;118
8.1.1.6;Das anspruchsvollste Sakrament?;119
8.1.1.7;Beichten – zu jeder Gelegenheit?;122
8.1.2;Beicht-Erfahrungen…;123
8.1.2.1;„Barmherzigkeit, die motiviert“;124
8.1.2.2;„Mitleiden und aufrichten“;125
8.1.2.3;„Geistlich begleiten und Wege weisen“;126
8.1.2.4;„In persona Christi“;127
8.1.2.5;„Hinter die Dinge sehen“;128
8.1.2.6;„Lebendigkeit erfahren“;129
8.1.3;Bußsakrament und Kirchenrecht;130
8.1.3.1;Die Schutzfunktion des Rechts;131
8.1.3.2;Die Beichtbefugnis;132
8.1.4;Das Anforderungsprofil eines Beichtvaters;133
8.1.5;Ein Bild für den Beichtvater;137
8.1.5.1;„Gleichermaßen Richter und Arzt“;138
8.1.5.2;„Kein Vernehmungsbeamter“;139
8.1.5.3;Weder „Magier“, noch „Therapeut“;139
8.1.5.4;„In den Hintergrund treten und Christus sichtbar werden lassen“;140
8.1.6;Perspektiven: „Was will Beichte sein?“;141
8.1.6.1;… ein einladender Ort;142
8.1.6.2;… treues Da-Sein;142
8.1.6.3;… gute Erfahrung;143
8.1.6.4;… Wachstumsraum;143
8.2;2 Erfahrungen mit Schuld, Sünde und Versöhnung in Seelsorge und Beratung;145
8.2.1;Thomas Kratzer Gemeinde;145
8.2.1.1;Nicht richten, sondern die Vergebung Gottes zusprechen;145
8.2.2;Wolfgang Schneck Aus der Begegnung mit Christus die Welt prägen;150
8.2.3;Christoph Seidl „Herr Pfarrer, könnte ich mal zu einem Gespräch zu Ihnen kommen?";157
8.2.3.1;Meine persönlichen Beichterfahrungen;157
8.2.3.2;Meine Erfahrungen als Beichtvate;158
8.2.3.3;Erfahrungen zwischen Verwundung und Heilung;160
8.2.3.4;Zukunftsperspektive: Révision de vie und Versöhnungs-Ästhetik;162
8.2.4;Josef Dimpf Erstkommunionvorbereitung;164
8.2.4.1;Beichterziehung als lebenslange Aufgabe;164
8.2.4.2;Meine Situation;164
8.2.4.3;Erfahrungen seit über 20 Jahren bei Elternabenden;165
8.2.5;P. Michael Schlemmer OPraem Gefängnis;169
8.2.5.1;„Ich kann mir selbst nicht vergeben, was ich getan habe …“;169
8.2.5.2;Biografie;169
8.2.5.3;Mein Weg in die Gefängnisseelsorge;169
8.2.5.4;Persönliche Beicht-Erfahrungen;170
8.2.5.5;Meine Erfahrungen mit der Beichte im Strafvollzug;170
8.2.6;Christoph Seidl Krankenhaus und Hospiz;173
8.2.6.1;Meine ersten Erfahrungen beim Krankenbesuch;173
8.2.6.2;Schuld und Versöhnung in der Krankenhaus- und Hospizseelsorge;174
8.2.6.3;Gebeichtet wird viel, aber seltener beim Pfarrer;176
8.2.6.4;Ein filmisches Beispiel: The Straight Story (David Lynch, 1997);177
8.2.6.5;Der Wunsch nach Los-Sprechung und Versöhnung;178
8.2.6.6;Seelsorge vor Ort tut Not!;179
8.2.7;Reinhold Lechinger Psychiatrie;180
8.2.7.1;Pflege der Seele – Beichte – Psychotherapie;180
8.2.7.2;Meine persönliche Prägung;180
8.2.7.3;Selbst-Erkundung statt Sündenkatalog;181
8.2.7.4;Begegnung mit psychisch Kranken;182
8.2.7.5;Sakrament – es geht um mich;184
8.2.7.6;Und nochmals: Seelen-Pflege;186
8.2.8;Andreas Albert Schule;187
8.2.8.1;„Wie sage ich es meinen Kindern …?“;187
8.2.9;Hermann J. Eckl Hochschule;192
8.2.9.1;Sein dürfen;192
8.2.10;Josef Maureder Geistliche Begleitung und Exerzitien;201
8.2.10.1;Wenn die Barmherzigkeit Gottes durch dieWüste meiner Seele zieht;201
8.2.11;Andreas Albert Pilgerreise;207
8.2.11.1;Wer sich auf den Weg macht, muss auch umkehren;207
8.2.12;Hannes Lorenz Wallfahrtsorte;211
8.2.12.1;„O Maria, hilf doch mir, ein armer Sünder kommt zu dir …“;211
8.2.12.2;Meine Person und Aufgabe;211
8.2.12.3;Die Bedeutung des Sakraments der Versöhnung bei der Regensburger Diözesanfußwallfahrt;212
8.2.12.4;Erfahrungen mit der Beichtpraxis an Wallfahrtsorten;214
8.2.12.5;Chancen und Hoffnungen;217
8.2.13;Andreas Ring Kreuzfahrt;219
8.2.13.1;Wellness für die Seele;219
8.2.14;Rainer M. Schießler Volksfest;225
8.2.14.1;„Hochwürden, geh bringen Sie mir doch a Maß Bier und eine Viertelstunde Zeit!“;225
8.2.15;Franz Kohlhuber Flughafen;231
8.2.15.1;Menschen spüren und hören lassen, dass es in allem einen Gott gibt, der zu ihnen steht;231
8.2.16;Christiane Knobling Telefon;237
8.2.16.1;Zuhören, ohne zu verurteilen;237
8.2.17;Br. Paulus Terwitte OFMCap Internet;244
8.2.17.1;Online beichten. Online lossprechen?;244
8.2.17.2;Einsam in der kommunikativen Welt;244
8.2.17.3;Neu persönlich werden;244
8.2.17.4;Der Zauber der Unmittelbarkeit;245
8.2.17.5;Psychologische Aspekte;246
8.2.17.6;Überforderte Seele;247
8.2.17.7;Online küssen;248
8.2.18;Irmgard Pees Ehe-, Familien- und Lebensberatung;249
8.2.18.1;„Sag ja zu mir, wenn alles nein sagt …“;249
8.2.19;Doris Schiller Schwangerenberatung;252
8.2.19.1;Vergebung im Verstehen;252
8.3;3 Erfahrungen mit Schuld, Sünde und Versöhnung aus der Sicht von Gläubigen;257
8.3.1;3.1 Persönliche Zeugnisse;257
8.3.1.1;Maria-Teresa Schrenker;257
8.3.1.2;Raphael Betz;259
8.3.1.3;Lars Scheingraber;261
8.3.1.4;Julius Walta;264
8.3.1.5;Isabel Kestler;265
8.3.1.6;Laura Maier;271
8.3.1.7;Andreas Lorenz;275
8.3.1.8;Franziska Anonyma;279
8.3.1.9;Kenneth Hartinger;283
8.3.1.10;Lea Anonyma;286
8.3.1.11;Eva Habánová;289
8.3.1.12;Christoph Mauerer;293
8.3.1.13;Barbara Schmidt;297
8.3.1.14;Simone Müller;305
8.3.1.15;Brigitte Michalka;310
8.3.1.16;Stephanie Vetter;315
8.3.1.17;Gabriele Anonyma;320
8.3.1.18;Maria Hurle;323
8.3.1.19;Heinz Drexel;327
8.3.1.20;Gernot Demel;330
8.3.1.21;Theresia Eglauer;335
8.3.1.22;Valentin Eglauer;337
8.3.1.23;Siegfried Felber;339
8.3.2;3.2 Essays;344
8.3.2.1;Hans Maier „Im Holz“. Ein Beichtkind erinnert sich;344
8.3.2.2;Erwin Koller Abschied von einem Zeichen großer Menschlichkeit;350
8.3.2.3;Hans-Georg Hunstig Ein heiliges Gericht soll sich vollziehen?;354
8.3.2.4;Jürgen Anonymus Der Teufelskreis von Sünde und Beichte;358
8.3.2.5;Claudia Lücking-Michel Ein Sakrament, das mir abhandengekommen ist;361
8.3.2.6;Stefan Scheingraber „Stefan – wo sind Deine Baustellen?“;365
8.3.2.7;Lena Färber Wo versteckt sich Sünde?;371
8.3.2.8;Sabrina Tutschke Nichts für schwache Nerven;374
9;Teil III Denkprozesse – Das Bußsakrament im Spiegel theologischer Reflexion;382
9.1;Tobias Nicklas Buße tun heißt „Um-Denken“!;384
9.1.1;Neutestamentliche Perspektiven;384
9.1.2;1 „Denkt um und glaubt an das Evangelium“ (Mk 1,15) – Evangelien und Apostelgeschichte;386
9.1.3;2 „Wir aber haben die Gesinnung Christi“ (1 Kor 2,16) – Briefliteratur;394
9.1.4;3 „Wenn du nicht umdenkst, werde ich kommen …“ (Offb 2,5) – die Offenbarung des Johannes;397
9.1.5;4 Fazit;399
9.2;Erwin Dirscherl Was der Verrat des Petrus für das Sakrament der Versöhnung bedeutet: Vom Spüren der Vergebung und dem vertrauensvollen Blick Jesu auf die SünderInnen;402
9.2.1;1 Petrus weint: Die Erschütterung durch die Sünde und der heilende Blick und Auftrag Jesu;402
9.2.2;2 Vergebung im Namen eines anderen: Das Eintreten des ordinierten Amtsträgers in den Vorgang der Versöhnung aus dem Blickwinkel Jesu Christi;405
9.2.3;3 Gewagtes Vertrauen und Entgegenkommen: Beim kommenden Sünder zu Gast sein;408
9.2.4;4 Die Spürbarkeit der Vergebung und die Bedeutung des Gewissens: „Versöhnung mit dem Leib der anderen“ (Papst Franziskus);412
9.2.5;5 Buße als Vorwegnahme des universalen Gerichtes: Barmherziges Aus-Richten auf Gott hin;418
9.3;Wolfgang Baum Schuld und Kontingenzbewusstsein. Fundamentaltheologische Annäherungen an postreligiöse Endlichkeitserfahrungen;423
9.3.1;1 Das Ende der Gottesfrage;423
9.3.1.1;1.1 „Rückkehr der Religion“ oder…;423
9.3.1.2;1.2… doch eine „mission impossible“?;426
9.3.2;2 Der offene Himmel;431
9.3.3;3 Kontingenz als „Mit-Wissen“ der Immanenz: Klaus Müller und Karl Rahner;434
9.3.4;4 Sinn als Wissenszustand von Kontingenz;443
9.3.4.1;4.1 Religion als „Sinnressource“: Jürgen Habermas;443
9.3.4.2;4.2 Faktizität und Sinn: Thomas Rentsch;446
9.3.4.3;4.3 Kontingenzerfahrungen einer „Postwachstumsgesellschaft“: Norbert Bolz;448
9.4;Jürgen Bärsch Umkehr und Versöhnung als „Rückkehr zur Taufe". Theologische und pastorale Herausforderungen für die Feier der Bußliturgie;453
9.4.1;1 Nachkonziliare Gestalt der Feier der Versöhnung – Reformschritte und Defizite der sakramentlichen Bußliturgie;456
9.4.1.1;1.1 Versöhnung als zentrale theologische Kategorie der Bußliturgie;456
9.4.1.2;1.2 Bußliturgie als Feier der Kirche;457
9.4.1.3;1.3 Bußliturgie als Vor-Gabe Gottes und Auf-Gabe der Kirche;459
9.4.1.4;1.4 Bußliturgie als leiblich-symbolische Versöhnung;463
9.4.1.5;1.5 Bußliturgie in vielfältigen Formen;465
9.4.2;2 Liturgiepastorale Überlegungen zur Feier der Buße – Herausforderungen und Perspektiven;467
9.4.2.1;2.1 Voraussetzungen und Bedingungen;468
9.4.2.2;2.2 Gemeinschaftliche Feier der Versöhnung mit Bekenntnis und Lossprechung der Einzelnen;470
9.4.2.3;2.3 Umkehr und Versöhnung als Prozess;472
9.4.2.4;2.4 Umkehr und Versöhnung als „Rückkehr zur Taufe“;473
9.5;Klaus Unterburger Selbsterkenntnis und Fremdkontrolle. Ursachen und Folgen des Umbaus der Beichte zum Bußsakrament im 13. Jahrhundert;476
9.5.1;1 Mönchtum und Selbsterkenntnis;478
9.5.2;2 Die Entstehung des Bußsakraments und die damit verbundenen theologischen Probleme;485
9.5.3;3 Die Konsequenzen;493
9.6;P. Klaus Mertes SJ Macht- und Ohnmachtsstrukturen im Bußsakrament;498
9.6.1;1 Beichte und Übergriff;498
9.6.2;2 Beichte und Täterschutz;502
9.6.3;3 Beichtgeheimnis und verkehrter Schutz;505
9.7;Michael Rosenberger Gottes Versöhnung den Weg bereiten. Überlegungen zu einem moraltheologischen Qualitätsmanagement der Beichte;509
9.7.1;1 Der Status Quo: Die gegenwärtige Qualität und Qualitätssicherung der Beichte;511
9.7.2;2 Unterwegs zu einem Qualitätsmanagement der Beichte;514
9.7.3;3 Qualität der allgemeinen Richtlinien (Prozessqualität);517
9.7.3.1;3.1 Qualität der Rahmenbedingungen;518
9.7.3.2;3.2 Moralische Qualitäten des Charakters;522
9.7.3.3;3.3 „Technische“ Qualität der Kommunikation;524
9.7.3.4;3.4 Fachliche Qualität der ethischen Bewertung (Richterfunktion);526
9.7.3.5;3.5 Fachliche Qualität der ethischen Beratung (Arztfunktion);528
9.7.4;4 Qualität der handelnden Personen (Inputqualität);530
9.7.4.1;4.1 Ausbildung;530
9.7.4.2;4.2 Prüfung und Auswahl;531
9.7.4.3;4.3 Weiterbildung und Supervision;532
9.7.4.4;4.4 Regelmäßige Evaluation;533
9.7.5;5 Die Qualität sakramentalen Handelns messen?;534
9.8;Peter Scheuchenpflug Neue Räume für ein altes Sakrament? Pastoraltheologische Perspektiven zur Beheimatung der Beichte in der heutigen Gesellschaft;535
9.8.1;1 Die Beichte als Raum kommunikativen Handelns – theologische Verankerungen;538
9.8.2;2 Beichte als sozialer Raum – Anleihen bei soziologischen Theorien;540
9.8.3;3 Gewohnheit und Beichte: Abschied von der Fremdsteuerung;542
9.8.4;4 Enttäuschende und hilfreiche theologische Perspektiven: Die Syntheseleistung und ihre Akteure;546
9.8.5;5 Die Andachtsbeichte auf Herbergssuche;554
9.8.6;6 „Der hl. Joseph hat nun einmal nicht den ersten Beichtstuhl gezimmert" – Raumelement „Ort“;556
9.8.7;7 Ein Blick über den konfessionellen Grenzzaun: Der Sozialraum Beichte in der evangelischen Kirche;558
9.8.8;8 „Wird man morgen wieder beichten?";559
9.9;Markus Arnold Buße vor Beichte. Religionspädagogische Problemanzeige und Lösungsvorschläge auf moraltheologischer Basis;562
9.9.1;1 Problemanzeige;562
9.9.2;2 Die sakramentale Beichte in der Sackgasse;564
9.9.3;3 Aporien und Widersprüche;567
9.9.4;4 Gedankenspiel „Beichtmoratorium“;574
9.9.5;5 Religionspädagogische Perspektive: Versöhnung steht mitten im Leben;576
9.9.6;6 Zurück zu den Quellen: Versöhnungskultur und sakramentale Buße;578
9.9.7;7 Religionspädagogische Postulate;581
9.10;P. Anselm Grün OSB Herzenserkenntnis und die Gabe der Unterscheidung. Bußsakrament, geistliches Leben und geistliche Begleitung;589
9.10.1;1 Geistliche Begleitung und Bekenntnis der Sünden;590
9.10.2;2 Spirituelle Quellen des Beichtvaters;593
9.10.3;3 Geistliche Erfahrungen im Beichtgespräch;597
9.10.4;Schluss;603
9.11;Michael Pfleger „Moderne Beichtväter"? Plädoyer für eine klare Unterscheidung von Psychotherapie und Beichte;605
9.11.1;1 Psychotherapie und Religion – ein schuldbeladenes Verhältnis;607
9.11.2;2 „Spiritualität“ als „psychische Ressource“ in der Psychotherapie? – Begriffliche Präzisierungen;612
9.11.3;3 Die Psychotherapie im Dienst der Heilung des Menschen;618
9.11.4;4 Die Beichte als wirkmächtiges Zeichen des Heils für den Menschen;625
9.11.5;5 Wider die Tendenzen gegenseitiger Vereinnahmung: Schlussgedanken zur Profilierung und Kooperation von Psychotherapie und Beichte;628
10;Psalm 32 Sündenbekenntnis und Vergebung;638
11;Über das Buch und die Herausgeber;639


Dr. theol., Professorin für Kirchenrecht an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Regensburg: Vorsitzende des Vereins "Donum Vitae" in Bayern.

Michael Pfleger, Dipl.-Theol., Dipl.-Psych., geb. 1980, in Mindelheim, Studium der Katholischen Theologie und Psychologie in Freiburg i.Br., Regensburg, Eichstätt und Trier. Von 2009-2010 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Interdisziplinären Zentrum für Palliativmedizin der LMU München, von 2010-2015 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Kirchenrecht der Universität Regensburg. Seit 2016 in Ausbildung zum Psychologischen Psychotherapeuten an der Bayerischen Privaten Akademie für Psychotherapie in München.

geb. 1959, Dr. theol. habil., ist Ordinarius auf dem Lehrstuhl für Liturgiewissenschaft an der Theologischen Fakultät der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt.

Wolfgang Baum, Dr. theol., Mitarbeiter am Lehrstuhl für Fundamentaltheologie der Universität Regensburg.
Georg Bier, geb. 1959, Dr. theol. Lic. iur. can., Professor für Kirchenrecht und Kirchliche Rechtsgeschichte an der Theologischen Fakultät der Universität Freiburg i.Br.
Erwin Dirscherl, geb. 1960, Dr. theol., Studium der Katholischen Theologie und Philosophie an der Universität Bonn, 1995-2002 ordentlicher Professor für Dogmatik am Institut für Katholische Theologie der Universität Osnabrück, seit 2002 Professor für Dogmatik und Dogmengeschichte an der Fakultät für Katholische Theologie der Universität Regensburg

Dr. theol., geb. 1945, Mönch der Benediktinerabtei Münsterschwarzach, geistlicher Begleiter und Kursleiter in Meditation, Fasten, Kontemplation und tiefenpsychologischer Auslegung von Träumen. Seine Bücher zu Spiritualität und Lebenskunst sind weltweite Bestseller – in über 30 Sprachen.
Sein einfach-leben-Brief begeistert monatlich zahlreiche Leser (www.einfachlebenbrief.de).

Klaus Mertes, geb. 1954, seit September 2011 Direktor des Kollegs St. Blasien, von 2000 bis 2011 war er Rektor des katholischen Gymnasiums Canisiuskolleg in Berlin, Autor mehrerer Bücher, Chefredakteur der Zeitschrift "Jesuiten", regelmäßig Beiträge im "Tagesspiegel". Er ist seit 2018 Redakteur der Monatszeitschrift "Stimmen der Zeit".

Tobias Niklas, geb. 1967, Dr. theol., Professor, Inhaber des Lehrstuhls für Exegese und Hermeneutik des Neuen Testaments an der Universität Regensburg.
Seit 1987 Priester des Bistums Würzburg und seit 2002 Lehrstuhlinhaber für Moraltheologie an der Katholischen Privatuniversität Linz. Seine Forschungsschwerpunkte liegen einerseits im Bereich Umwelt- und Tierethik und andererseits im Bereich Theologie der Spiritualität. Er ist seit 2011 Leiter der interdisziplinären Arbeitsgruppe zur Erforschung der Mensch-Tier-Beziehung und seit 2013 Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Theologie der Spiritualität (AGTS).

Klaus Unterburger, Dr. theol., Privatdozent am Seminar für Mittlere und Neuere Kirchengeschichte der Universität Münster


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