Demand / Knörer | MERKUR 4/2026, Jg.80 | Buch | 978-3-608-97721-9 | www2.sack.de

Buch, Deutsch, 102 Seiten, Format (B × H): 152 mm x 233 mm, Gewicht: 10 g

Reihe: MERKUR Gegründet 1947 als Deutsche Zeitschrift für europäisches

Demand / Knörer

MERKUR 4/2026, Jg.80

Nr. 923, Heft 04, April 2026
1. Auflage 2026
ISBN: 978-3-608-97721-9
Verlag: Klett-Cotta Verlag

Nr. 923, Heft 04, April 2026

Buch, Deutsch, 102 Seiten, Format (B × H): 152 mm x 233 mm, Gewicht: 10 g

Reihe: MERKUR Gegründet 1947 als Deutsche Zeitschrift für europäisches

ISBN: 978-3-608-97721-9
Verlag: Klett-Cotta Verlag


Das Aprilheft wird von einem Großen Schwerpunkt zum Thema “Künstlicher Intelligenz” dominiert. Es finden sich darin recht unterschiedliche Perspektiven auf das Thema, von sehr theoretischen bis zu recht pragmatischen Fragen. In der Übersetzung eines Essays aus dem New Yorker fragt James Somers: “Und wenn sie doch denkt?” Er leugnet die Mängel der KI-Modell nicht, auf die Athanasios Karafillidis hinweist, der Soziologe ist, aber derzeit in der Praxis, nämlich der Verwaltung, tätig ist. Auch Lisa Herzog blickt auf die Praxis, nämlich darauf, wie sehr sich die Welt der Arbeit durch das Vordringen der KI zum Schlechteren verändern könnte. Max Beck konzentriert sich auf die so erfolgreichen Chatbots wie ChatGPT und erklärt, warum die anthropomorphe Form, in der sie den Nutzern begegnen, keine ihnen notwendig innewohnende Eigenschaft ist. Birgit Priddat kommt in einer ultrakurzen Geschichte der Wirtschaft zum Schluss: Ohne KI wird das nichts mit der Zukunft. Und unsere KI-Kolumnistin Paola Lopez entwirft eine Art Gesamtbild, in dem sie darauf aufmerksam macht, wie vielgestaltig das ist, was unter den Oberbegriff der “Künstlichen Intelligenz” gefasst wir.

In einem weiteren Essay setzt sich der Philosoph Christoph Menke - von Hegel ausgehend - mit der Frage auseinander, wie das jüdische Gesetz und der jüdische Staat sich zueinander verhalten. Und im Debüt seiner Ökonomiekolumne begibt sich Oliver Schlaudt ins französische Bure, wo ein Atommüllendlager geplant wird. Christian Wiebe entdeckt Ähnlichkeiten zwischen Raphalea Edelbauers Roman “Die echtere Wirklichkeit” und dem Denken des Philosophen Karl Heinz Haag.

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Weitere Infos & Material


ESSAY

Christoph Menke

„Staatsräson“

Israelverteidigung und Antijudaismus

James Somers

Und wenn sie doch denkt?

Athanasios Karafillidis

Containment eines Laborunfalls

Über die Regulierung Künstlicher Intelligenz

KRITIK

Paola Lopez

KI-Kolumne

Quecksilbrige KI

Oliver Schlaudt

Ökonomiekolumne

Bure oder Die Philosophie der Verzweiflung

Christian Wiebe

„Es gibt“ Wahrheit

Raphaela Edelbauer und Karl Heinz Haag

MARGINALIEN

Lisa Herzog

KI-gemanagte Arbeit – vier Dimensionen aus philosophischer Sicht

Birger P. Priddat

Vervielfältigung der Äcker

Eine andere Geschichte der Ökonomie

Max Beck

Die Mensch-Maschine

Zur Kritik der Anthropomorphisierung von Large Language Models


Demand, Christian
Christian Demand, Jg. 1960, hat Philosophie und Politikwissenschaft studiert und die Deutsche Journalistenschule absolviert. Er war als Musiker und Komponist tätig, später als Hörfunkjournalist beim Bayerischen Rundfunk. Nach Promotion und Habilitation in Philosophie unterrichtete er als Gastprofessor für philosophische Ästhetik an der Universität für angewandte Kunst Wien. 2006 wurde er auf den Lehrstuhl für Kunstgeschichte der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg berufen, wo er bis 2012 lehrt. Buchveröffentlichungen: Die Beschämung der Philister: Wie die Kunst sich der Kritik entledigte (2003), Wie kommt die Ordnung in die Kunst? (2010).
Christian Demand ist Herausgeber des MERKUR.

Christian Demand, Jg. 1960, hat Philosophie und Politikwissenschaft studiert und die Deutsche Journalistenschule absolviert. Er war als Musiker und Komponist tätig, später als Hörfunkjournalist beim Bayerischen Rundfunk. Nach Promotion und Habilitation in Philosophie unterrichtete er als Gastprofessor für philosophische Ästhetik an der Universität für angewandte Kunst Wien. 2006 wurde er auf den Lehrstuhl für Kunstgeschichte der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg berufen, wo er bis 2012 lehrt. Buchveröffentlichungen: Die Beschämung der Philister: Wie die Kunst sich der Kritik entledigte (2003), Wie kommt die Ordnung in die Kunst? (2010).
Christian Demand ist Herausgeber des MERKUR.



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