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E-Book

E-Book, Deutsch, 146 Seiten, Format (B × H): 148 mm x 225 mm

Reihe: Kultur und soziale Praxis

Dech Women's Mental Health

Soziale Ursachen von Depression in transkultureller Perspektive
1. Auflage 2015
ISBN: 978-3-8394-0435-5
Verlag: transcript
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark

Soziale Ursachen von Depression in transkultureller Perspektive

E-Book, Deutsch, 146 Seiten, Format (B × H): 148 mm x 225 mm

Reihe: Kultur und soziale Praxis

ISBN: 978-3-8394-0435-5
Verlag: transcript
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark



Obwohl die weitaus häufigste psychische Erkrankung, die Depression, große Geschlechterunterschiede aufweist, wird »Gender« als zentralem Gesundheitsfaktor bislang weder in der Forschung noch in der Behandlung hinreichend Rechnung getragen. Unter einer transkulturellen Perspektive ist dies von noch größerer Tragweite, da Frauen häufig in besonderer Weise von den negativen Auswirkungen von Urbanisation und Globalisierung betroffen sind. Am Beispiel einer stark benachteiligten Gruppe, nämlich afrikanischen Frauen in einem traditionellen Kontext, stellt die Autorin den Zusammenhang von sozialen Ursachen, Depressionsentstehung, kulturvarianten Ausdrucksformen und Krankheitserklärungskonzepten dar. Dieser in einer klinisch-empirischen Studie sorgfältig herausgearbeitete und anhand von Falldarstellungen veranschaulichte Befund unterstützt die in transkultureller Perspektive zunehmende Erkenntnis, dass gender- und kultursensible Behandlungsansätze gestärkt werden müssen.

Heike Dech (Prof. Dr. med., Dipl. Psych.ger.) lehrt Sozialmedizin und Sozialpsychiatrie an der EFH Darmstadt.
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Autoren/Hrsg.


Weitere Infos & Material


1;INHALT;5
2;I. ALLGEMEINER TEIL;9
2.1;1. Transkulturelle Depressionsforschung und wissenschaftstheoretische Positionen;11
2.1.1;Historische und terminologische Präliminarien;11
2.1.2;Zum Begriff „Kultur“;12
2.1.3;Wissenschaftstheoretische Überlegungen und Forschungsparadigmata;13
2.1.4;Depressive Symptomatik aus transkultureller Perspektive;17
2.2;2. Koloniale und postkoloniale Depressionsforschung in Afrika;19
2.2.1;Kolonialzeit;19
2.2.2;„Independence shift“;21
2.2.3;Dezentralisierung und gemeindenahe Psychiatriemodelle;23
2.2.4;Gegenwärtige Situation;26
2.3;3. Explanatory models: Depressive Erkrankungen in der traditionellen Medizin;29
2.4;4. Gender als Gesundheitsfaktor: Zur Situation von Frauen in Afrika;33
2.5;5. Soziokultureller Kontext: Informationen zum Untersuchungsgebiet Kenia;37
2.5.1;Geomorphologie;37
2.5.2;Sozioökonomische Rahmendaten;39
2.5.3;Bevölkerungsgruppen und Sprachen;40
2.5.4;Gesundheitssystem;44
3;II. EMPIRISCHER TEIL;49
3.1;1. Women’s Mental Health: Das Forschungsvorhaben;51
3.2;2. Transkulturelle Forschung: Qualitative und quantitative Methoden zur Untersuchung depressiver Symptomatik im lebensweltlichen Kontext;55
3.2.1;Methodologische Überlegungen;55
3.2.2;Key Informant Survey;57
3.2.3;Untersuchung zur depressiven Symptomatik bei Frauen;58
3.2.3.1;Offene Beschwerdeliste und Befragung einheimischer Psychiater;58
3.2.4;Zur Auswahl der standardisierten Instrumente;59
3.2.4.1;Übersetzungsmethoden;62
3.2.5;Klassifikationen/Nosologische Zuordnungen;63
3.2.6;Erfassung psychosozialer Parameter;64
3.2.7;Befragung zu Krankheitserklärungskonzepten und traditionellen Heilern;65
3.2.8;Ethische Aspekte;66
3.2.8.1;Patientinnenstichprobe und gesunde Kontrollgruppe;66
3.2.9;Auswertungsverfahren;67
3.3;3. Women’s Mental Health: Lebenswelt als Erklärungsmatrix für psychosoziale Entstehungsfaktoren depressiver Störungen;71
3.3.1;Kasuistik 1: Joan W. (Fall-Nr. 108): Kindersorgen;71
3.3.2;Kasuistik 2: Ziporah E. (Fall-Nr. 182): Armut und Erschöpfungsdepression;73
3.3.3;Kasuistik 3: Mary M. (Fall-Nr. 188): Eheprobleme;74
3.3.4;Kasuistik 4: Eunice K. (Fall-Nr. 271): Orientierungskrise;76
3.3.5;Kasuistik 5: Edna T. (Fall-Nr. 48): Schwangerschaftsdepression;77
3.4;4. Auswertung der Studie;79
3.4.1;Key Informant Survey;79
3.4.2;Deskriptive Statistik;79
3.4.2.1;Alter;79
3.4.2.2;Familienstand;81
3.4.2.3;Schulbildung;83
3.4.2.4;Arbeitstätigkeiten der Frauen;86
3.4.3;Symptomatologie depressiver Störungen;87
3.4.3.1;Qualitative Methoden: Offene Beschwerdeliste und Befragung von einheimischen Psychiatern;87
3.4.3.2;Quantitative Methoden: Standardisierte Erfassung mit psychiatrischen Skalen;91
3.4.3.3;Qualität der Übersetzungen der Selbstbeurteilungsskalen (SRQ, BDI);102
3.4.3.4;Diagnostische Zuordnungen;103
3.4.3.5;Spezielle psychopathologische Fragen;103
3.4.4;Psychosoziale Variablen;105
3.4.4.1;Vergleich psychosozialer Variablen in der Gesamtpatientinnengruppe;105
3.4.4.2;Vergleich psychosozialer Variablen bei Patientinnengruppe und Kontrollgruppe;106
3.4.5;Krankheitserklärungskonzepte;112
3.4.6;Behandlung bei traditionellen Heilern;113
4;III. DISKUSSION;115
4.1;Zum Schluß: Diskussion;117
4.2;Symptomatische Ausgestaltung depresiver Störungen;118
4.3;Verwendbarkeit standardisierter internationaler Skalen;121
4.4;Psychosoziale Belastungsfaktoren;126
4.5;Subjektive Krankheitserklärungskonzepte;127
4.6;Traditionelle Heiler;129
4.7;Literaturverzeichnis;131


Dech, Heike
Heike Dech (Prof. Dr. med., Dipl.-Psych.ger.) lehrt Sozialmedizin und Sozialpsychiatrie an der EFH Darmstadt.

Heike Dech (Prof. Dr. med., Dipl.-Psych.ger.) lehrt Sozialmedizin und Sozialpsychiatrie an der EFH Darmstadt.



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