Grote, Ulrike
Ulrike Grote spielte im Ensemble des Deutschen Schauspielhauses in Hamburg sowie am Wiener Burgtheater. Sie war in zahlreichen Filmen und Fernsehserien wie »Das Kanzleramt« und »Tatort« zu sehen. Neben der Schauspielerei führt sie Regie, unter anderem bei der Kinokomödie »Die Kirche bleibt ihm Dorf«, und arbeitet erfolgreich als Hörbuchsprecherin. Für ihre Lesung »Bis(s) zum Ende der Nacht« wurde sie 2010 mit dem Publikumspreis Hörkulino ausgezeichnet.
Simon, Alexander
Alexander Simon, 1968 geboren, wollte ursprünglich Musiker werden, entschied sich dann aber doch für ein Schauspielstudium. Es folgten zahlreiche Bühnenengagements, unter anderem in Bochum und Frankfurt, am Burgtheater Wien und am Schauspielhaus Zürich. Seit 2006 ist er festes Ensemblemitglied des Thalia Theaters in Hamburg. Doch der Musiker kommt immer wieder durch - meistens in Form eigener musikalischer Produktionen wie Jacques un pour soi, Nietzsche in America, Mann trifft Frau (zusammen mit Wiebke Puls) und zuletzt P(o)ur Brel.
de Sade, Marquis
Donatien Alphonse François Marquis de Sade wurde 1740 in Paris als Sohn eines Diplomaten geboren. Im Siebenjährigen Krieg kämpfte er als Offizier. 1772 wurde er das erste Mal wegen Ausschweifungen und Sexualdelikten verurteilt, insgesamt verbrachte de Sade 31 Jahre seines Lebens in Gefängnissen und Irrenanstalten. Er starb 1814 in der Nervenheilanstalt Charenton. Bis heute hat de Sades Werk (darunter Die 120 Tage von Sodom und Philosophie im Boudoir) nicht zu unterschätzenden Einfluss auf Literatur, Philosophie und Psychoanalyse.