Dawn | Facade: Bittersüßes Schweigen | E-Book | www2.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, Band 2, 260 Seiten

Reihe: The Games Trilogie

Dawn Facade: Bittersüßes Schweigen


1. Auflage 2014
ISBN: 978-3-902972-22-4
Verlag: Romance Edition
Format: EPUB
Kopierschutz: Wasserzeichen (»Systemvoraussetzungen)

E-Book, Deutsch, Band 2, 260 Seiten

Reihe: The Games Trilogie

ISBN: 978-3-902972-22-4
Verlag: Romance Edition
Format: EPUB
Kopierschutz: Wasserzeichen (»Systemvoraussetzungen)



Nach dem erfolgreichen Start von 'CHARADE: Bittersüßes Spiel' - der erste Teil der THE GAMES TRILOGIE aus den USA - folgt nun mit 'FACADE: Bittersüßes Schweigen' der zweite romantische New Adult Titel aus der Feder von Nyrae Dawn Um mit seinen Schuldgefühlen fertig zu werden, versteckt sich Adrian hinter einer Mauer aus Selbsthass, die zu bröckeln beginnt, als Delaney Cross in sein Leben tritt. In ihren Augen erkennt er dieselbe Traurigkeit, die auch ihn seit Jahren quält und die ihn gegen alle Vernunft immer stärker zu ihr hinzieht. Für eine Zukunft ohne Schuld und Reue stellt sich Delaney den Geistern ihrer Vergangenheit. Ihr Weg führt sie zu Adrian Westfall, dessen Leben auf tragische Weise mit ihrem verbunden ist. Als aus einem kleinen Flirt mehr wird und tiefe Gefühle erwachen, wird Delaney klar, dass sie Adrian die Wahrheit sagen muss. Und zwar bevor sich das Schicksal für ihr bittersüßes Schweigen rächt ...

Das Schreiben zählte schon immer zu Nyrae Dawns Leidenschaften. Es gab Zeiten in ihrem Leben, in denen sie diesen Traum nicht aktiv verfolgen konnte, dennoch fand sie stets zum Geschichtenerzählen zurück. Über Teenager zu schreiben, gefällt ihr besonders gut. Diesem Alter haftet etwas Frisches und Verspieltes an, das die Autorin mit Vorliebe näher erforscht. Ihr Ehemann behauptet, sie wolle bloß nicht erwachsen werden, doch ihrer Meinung nach ist das nichts Schlimmes, und zum Glück denkt er genauso. Geschichten, die sich auf die Entwicklung der Charaktere konzentrieren, mag Nyrae besonders. Sie liebt es, mit den Figuren auf emotionale Reisen zu gehen, egal, ob beim Schreiben oder beim Lesen. Und ja: Sie ist durch und durch eine Romantikerin und stolz darauf. Nyrae lebt im sonnigen Südkalifornien zusammen mit ihrem Mann - der ihre Knie immer noch weich werden lässt - und ihren beiden fantastischen Kindern. Wenn sie ihre Zeit nicht mit der Familie verbringt, trifft man sie ganz bestimmt mit einem Buch in der Hand oder vor ihrem Laptop beim Schreiben einer neuen Geschichte.

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2. Kapitel
Delaney Mein Handy reißt mich aus dem Schlaf. In meinem Zimmer ist es stockdunkel, was bedeutet, dass es mitten in der Nacht sein muss. Sofort fängt mein Herz an zu rasen, als wollte es das Tempo eines Maschinengewehrs nachahmen. »Hallo?«, quietsche ich. »Spreche ich mit Delaney Cross?« Der offizielle Ton der weiblichen Stimme trägt nicht dazu bei, meinen Herzschlag zu beruhigen. Er macht es sogar noch schlimmer. »Ja. Das bin ich.« »Ich bin Doktor Marsh aus dem Three Valley’s Krankenhaus. Ihre Mutter wurde vor kurzem bei uns eingeliefert. Ihr geht es gut, aber …« »Was ist passiert?« Jetzt bete ich, mein Herz würde wieder zu schlagen beginnen. Es rührt sich nicht, als wäre es nicht mehr da, und ich vermisse das Pochen in meinen Ohren. Ich vermisse es, denn, so lächerlich es sich auch anhört, es hilft, die Einsamkeit zu vertreiben. »Wir möchten Sie dringend bitten, zu uns zu kommen. Es ist nicht …« »Ich hatte früher schon damit zu tun«, unterbreche ich sie erneut. Ihre Versuche, es einfacher für mich zu machen, brauche ich nicht. Nichts kann es einfacher machen. Es ist egal, ob sie es mir am Telefon sagt oder direkt ins Gesicht – die Tatsache bleibt dieselbe. »Wir nehmen an, sie wollte sich umbringen. Sie hat Pillen genommen. Wir wissen nicht, ob sie es sich anders überlegt hat oder ob sie nicht klar genug war, um die Entscheidung zu treffen, aber irgendwann danach wollte sie wohl ihre Wohnung verlassen. Sie ist im Flur zusammengebrochen, ein Nachbar hat sie dort gefunden und den Notruf angerufen.« Ich habe nicht bemerkt, wie mir die Tränen in die Augen getreten sind, aber jetzt kann ich sie nicht mehr zurückhalten. Sie beginnen langsam, mein Gesicht hinabzufließen. Das ist ihr dritter Selbstmordversuch in den letzten vier Jahren. »Es tut mir leid«, sagt die Ärztin. »Mir auch«, flüstere ich. Mir tut das alles leid. Ich springe aus dem Bett und haste zu meinem Schrank. »Wir kommen gleich«, sage ich der Ärztin, ehe ich mein Handy auf die Kommode lege. Während ich mir das Sweatshirt überstreife, schlüpfe ich mit einem Fuß in einen meiner Turnschuhe. Mein Herz scheint seinen Rhythmus wiedergefunden zu haben. Ich schiebe meinen anderen Fuß in den nächsten Schuh und konzentriere mich auf diese Handlung. Es ist verrückt, das zu tun, aber es hält mich davon ab, zusammenzubrechen. »Maddox!«, rufe ich, während ich in den kleinen Flur laufe. »Steh auf!« Ich schlage mit der Faust hart gegen die Zimmertür meines Bruders. »Komm schon! Wir müssen los.« Ich drücke die Klinke herunter, aber wie ich schon vermutet hatte, hat er sein Zimmer abgesperrt. Bevor ich wieder klopfen kann, macht er die Tür auf, seine Augen sind weit aufgerissen und bewegen sich vor Sorge hektisch hin und her. »Was zum Teufel ist passiert? Bist du in Ordnung?« »Es geht um Mom. Sie …« Wut spült die Sorge auf Maddox’ Gesicht einfach weg. Sein Kiefer verspannt sich. Auf seiner Hand pulsieren Venen, und er umfasst die Klinke so fest, dass ich befürchte, er bricht sie ab. Wir sind schon ein seltsames Paar. Während ich mich sorge, ist er angepisst. »Was hat sie getan?« Es scheint beinahe, als wäre er in solchen Augenblicken völlig abwesend. Einfach gleichgültig. Ich muss nur einen Teil unserer Eltern erwähnen, und schon kann ich sehen, wie jegliche Emotion von ihm abfällt. Ich hasse es. Er und Dad standen sich einmal so nah … und dann wurde mit einem Mal ein Schalter umgelegt, und ich war diejenige, der er seine Aufmerksamkeit schenkte, während Mom immer noch auf Maddox fixiert war. Jetzt erträgt er es nicht mal mehr, über einen der beiden zu sprechen. »Pillen. Wir müssen gehen, Maddy.« »Nenn mich nicht so. Ich hasse es, wenn du mich so nennst.« Ich strecke die Hand nach der meines älteren Bruders aus, aber er weicht zurück. »Klar, weil das gerade irgendeine Rolle spielt. Wir müssen zu ihr fahren.« Er schüttelt den Kopf, und ich weiß, was er sagen wird, noch bevor er den Mund aufmacht. Dass er nicht gehen will. Dass es ihn nicht kümmert, ob sie uns braucht. Bevor er es ausspricht, sage ich das, von dem ich weiß, dass es kein Nein von ihm geben wird. »Ich kann das nicht ohne dich. Ich brauche dich.« »Verdammt«, murmelt er leise. »Gib mir zwei Minuten.« Die Tür schlägt zu, und Schuld legt sich über meinen Schmerz. Ich sollte ihn nicht manipulieren, aber er ist mein Bruder. Ihr Sohn. Mom und ich, wir beide, brauchen ihn. Sie kann nichts dafür, dass sie nicht ertragen konnte, was Dad getan hat. Ich habe mein Handy vergessen, also hole ich es, zusammen mit den Autoschlüsseln. Ich laufe im Wohnzimmer hin und her, bis Maddox wiederkommt. Sein dunkles Haar ist zerzaust, und er sieht mir nicht in die Augen. Er ist wütend, und inzwischen wird ihm klar sein, was ich getan habe. Wir laufen zum Auto. Da ich ihm nicht traue, wenn er wütend ist, fahre ich uns zum Krankenhaus. Er fährt gern zu schnell. Das Letzte, was wir gebrauchen können, ist, auf dem Weg einen Unfall zu bauen. Als wir durch die Türen des Krankenhauses treten, zittere ich und das nur zum Teil wegen der Kälte. Maddox trägt keine Jacke, obwohl in Virginia ein eisiger, kalter Januar herrscht. »Wir wollen zu Jennifer Cross«, teile ich der Empfangsdame mit. Maddox tritt nicht neben mich. Mit verschränkten Armen steht er etwa zwei Meter von mir entfernt. »Gehören Sie zur Familie?«, fragt die Dame. »Ja. Wir sind ihre Kinder.« Jeder von uns bekommt von ihr ein Bändchen ums Handgelenk, dann erklärt sie uns, wo wir hingehen müssen. Als wüssten wir nicht, wo die Notaufnahme ist. Hier könnten wir jeden beliebigen Ort finden. Ich weine wieder, was mich nicht überrascht. Es wird nicht einfacher, egal, wie oft das hier schon passiert ist oder wie oft sie in ihre Depressionen zurückfällt. Bevor wir uns auf den Weg durch den sterilen Flur machen und in die Notaufnahme gehen, packt Maddox mein Handgelenk. »Weine nicht um sie, Laney. Weine um keinen von beiden.« Maddox wirkt so viel älter als einundzwanzig. Er war immer der Stärkere, das wissen wir beide. Es ist nicht einfach für mich. Meine Mom wollte sich das Leben nehmen. Mein Dad ist im Gefängnis, und mein Bruder – mein bester Freund – hasst die ganze Welt. »Warum muss uns das passieren?«, frage ich. Er packt mich und zieht mich in seine Arme, damit ich an seiner Brust weinen kann. Während er mich hält, kann ich seine Hilflosigkeit spüren. Er ist nicht der Beste darin, seine Zuneigung zu zeigen, und ich fühle mich schlecht, dass er mich wieder einmal trösten muss. Aber das tut er. Er hasst es und dennoch versucht er, alles wieder besser zu machen. Mom konnte sich nicht mehr um alles kümmern, also hat Maddox es in die Hand genommen. Er kümmert sich noch immer. »Ich weiß es nicht«, ist alles, was er erwidert. Ehrlich gesagt bin ich ziemlich überrascht, überhaupt so viel aus ihm herauszubekommen. »Wir müssen zu ihr.« Ich wische mir mit dem Sweatshirt über die Augen. Maddox nickt mir zu, doch bevor wir hineingehen können, hält eine Krankenschwester uns auf. Sobald ich ihr gesagt habe, wer wir sind, erscheint dieses kleine Lächeln auf ihrem Gesicht, das ihr Mitleid offenbart, das sie uns nicht zeigen will. »Ich hole erst die Ärztin, ja? Sie möchte mit euch sprechen.« Sie verschwindet hinter einer der Schiebetüren, und das Geräusch hallt durch die Räume. In der Notaufnahme ist es heute Nacht ruhig. Fast wünsche ich mir, mehr Menschen wären da. Das würde uns ablenken. Direkt vor uns öffnet sich die Tür wieder. Eine Frau mit grauem Haar und einem ähnlichen Lächeln, wie das der Krankenschwester, kommt heraus. »Sie sind die Kinder von Mrs. Cross?« »Ja.« Natürlich bin nur ich diejenige, die antwortet. Sie führt uns zu einem kleinen Zimmer mit einer Couch darin. Sobald wir es betreten, spüre ich Gänsehaut auf meinem Körper. Es erinnert mich an die Orte, zu denen man Familienmitglieder nimmt, um ihnen zu sagen, dass jemand gestorben ist. Sie ist okay. Sie hätten mir gesagt, wenn es anders wäre. »Wie ich am Telefon bereits gesagt habe: Ihre Mutter hat eine Überdosis Tabletten genommen. Einige davon wurden ihr wahrscheinlich verschrieben, wir sind aber nicht sicher, ob sie nicht noch etwas anderes genommen hat.« Oh...


Das Schreiben zählte schon immer zu Nyrae Dawns Leidenschaften. Es gab Zeiten in ihrem Leben, in denen sie diesen Traum nicht aktiv verfolgen konnte, dennoch fand sie stets zum Geschichtenerzählen zurück.

Über Teenager zu schreiben, gefällt ihr besonders gut. Diesem Alter haftet etwas Frisches und Verspieltes an, das die Autorin mit Vorliebe näher erforscht. Ihr Ehemann behauptet, sie wolle bloß nicht erwachsen werden, doch ihrer Meinung nach ist das nichts Schlimmes, und zum Glück denkt er genauso.

Geschichten, die sich auf die Entwicklung der Charaktere konzentrieren, mag Nyrae besonders. Sie liebt es, mit den Figuren auf emotionale Reisen zu gehen, egal, ob beim Schreiben oder beim Lesen. Und ja: Sie ist durch und durch eine Romantikerin und stolz darauf.

Nyrae lebt im sonnigen Südkalifornien zusammen mit ihrem Mann - der ihre Knie immer noch weich werden lässt - und ihren beiden fantastischen Kindern. Wenn sie ihre Zeit nicht mit der Familie verbringt, trifft man sie ganz bestimmt mit einem Buch in der Hand oder vor ihrem Laptop beim Schreiben einer neuen Geschichte.



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