David | Star Trek – New Frontier: Rückkehr 3 | E-Book | www2.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, 166 Seiten

David Star Trek – New Frontier: Rückkehr 3


1. Auflage 2022
ISBN: 978-3-96658-868-3
Verlag: Cross Cult Entertainment
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark

E-Book, Deutsch, 166 Seiten

ISBN: 978-3-96658-868-3
Verlag: Cross Cult Entertainment
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark



Captain Mackenzie Calhoun und die Crew der U.S.S. Excalibur sind zurück! Und es geht direkt nach den atemberaubenden Ereignissen in New Frontier: Mörderisches Spiel weiter. Calhoun hat bei seiner Suche auf Xenex keine Überlebenden gefunden und ist nun fest entschlossen, das Volk, das die Xenexianer getötet hat – die D'myurj und ihre Verbündeten, die Brüder – aufzuspüren und Rache an ihnen zu nehmen. Calhouns Suche führt die Besatzung der Excalibur in ein Taschenuniversum, wo er nicht nur die Heimatwelt der D'myurj entdeckt, sondern auch ein anderes Volk, das Calhouns Entschlossenheit teilt, seine Gegner auszulöschen. Aber ist dieses neue Volk wirklich ein Verbündeter … oder eine noch größere Bedrohung?

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I


Calhoun wirbelte sofort herum, als er auf der Transporterplattform materialisierte, und erwartete beinahe, zu sehen, dass der Visionär nicht mit ihnen hochgebeamt worden war. Aber nein, da war er, in voller Lebensgröße. Er sah sich um und schien eindeutig kurz vor der Panik zu stehen, als er merkte, dass er auf ein Raumschiff der Föderation gebeamt worden war.

Kebron war auch dabei, ebenso wie Meyer und Boyajian. »Die anderen! Wo sind die anderen?«, wollte Calhoun wissen.

Halliwell bediente die Kontrollen. »Ich habe zehn Leute in Stasis, Captain. Verlassen Sie die Plattform und ich bringe sie nach und nach hoch.«

»Zehn? Wo …?«

Kebron wandte sich an Calhoun: »Wir hatten mehrere Todesopfer, Captain.«

.

Er sah den Visionär an. Dann sagte er mit sehr leiser Stimme zu Halliwell: »Wie lange können Sie sie im Puffer halten?«

Halliwell wirkte etwas überrascht von der Frage, sagte dann aber: »Eigentlich auf unbestimmte Zeit. Aber ich würde nicht empfehlen …«

Mehr hatte Calhoun nicht hören wollen.

Er ging auf den Visionär zu und packte ihn vorne seiner Kleidung. Der Visionär versuchte, Calhoun wegzustoßen, und als das nicht gelang, wollte er den Namen des Captains sagen.

Er brachte kein Wort heraus, denn Calhoun schlug ihm so hart ins Gesicht, dass beinahe sein Kiefer brach. Das blaue Licht, das den Visionär durchflutete, flackerte als Reaktion auf den Schlag auf. Eine zähe Flüssigkeit sickerte aus seinem Mund.

Calhoun hatte gerade erst angefangen.

Calhoun schlug dem Visionär in den Bauch, sodass er sich vor Schmerzen krümmte, und traf ihn dann erneut, diesmal seitlich am Kopf. Der Visionär wäre umgefallen, aber Calhoun packte ihn am Arm und hielt ihn aufrecht, stieß ihn gegen die Wand und schlug ihm wiederholt in den Magen.

»Captain!«, rief Kebron, aber Calhoun hörte nicht zu. Der Captain war blind vor Wut. Er wollte nichts hören, was der Visionär zu sagen hatte. Er wollte ihn einfach nur so lange schlagen, bis er nicht mehr gehen oder sprechen konnte. Der Xenexianer wollte den D’myurj zu Tode prügeln. Calhoun hätte ihm einfach mit einem Phaser das Lebenslicht ausblasen können, aber das wäre viel zu schnell gegangen.

Und Calhoun hätte es getan. Er hätte ihn verprügelt, bis sein Schädel zertrümmert gewesen wäre und er kein Blut mehr im Körper gehabt hätte, weil es über den Boden des Transporterraums verteilt gewesen wäre. Es war Kebron, der den Captain aufhielt. Er packte Calhouns Faust, die dick mit dem bläulichen Schleim bedeckt war, der aus dem Visionär sickerte. Calhoun versuchte, sich loszureißen, konnte sich aber nicht aus Kebrons Griff befreien.

»Schluss jetzt«, sagte Kebron.

Calhoun achtete nicht auf ihn. Vielleicht hatte er ihn nicht einmal gehört. Sein Verstand war so von Wut erfüllt, dass der Rest der Welt nicht mehr existierte. Alles, woran er denken konnte, war, den Visionär zu töten. Er dachte nicht mehr daran, Gefangene zu machen oder jemanden für seine Verbrechen zur Rechenschaft zu ziehen. Alles, was zählte, war, das Leben aus dem Körper des Visionärs zu quetschen.

Calhoun versuchte, Kebron anzugreifen.

Nicht sehr erfolgreich.

Kebron tat das Einzige, was ihm einfiel. Er packte Calhouns andere Faust und machte den wütenden Captain so kurzzeitig bewegungsunfähig. Dann schüttelte er Calhoun heftig durch.

Unter anderen Umständen hätte er sich vielleicht gegen Kebron zur Wehr setzen können. Vielleicht hätte er in einem Kampf Mann gegen Mann sogar einen Weg gefunden, den Brikar zu besiegen. Aber in diesem Moment war Mackenzie Calhoun einfach nicht bei Sinnen. Nackte Wut tobte in ihm und er konnte nicht klar denken. Infolgedessen konnte er keinen Widerstand leisten, als Kebron ihn weiter schüttelte. Sein Kopf flog hin und her und er spürte, wie ihm schwindlig wurde.

»Schon gut«, sagte er schließlich.

Kebron ließ Calhoun nicht sofort los, aber er hörte auf, seinen Captain zu schütteln. »Sind Sie sicher?«, fragte er vorsichtig.

»Ja«, brachte Calhoun heraus.

Kebron ließ ihn los. Calhoun sagte zunächst nichts. Stattdessen starrte er einfach auf den unbeweglichen Visionär. Er war noch am Leben. Calhoun hatte es nicht geschafft, ihn totzuprügeln. Das war kein Zufall. Er hätte ihn leicht auf der Stelle töten können, aber er hatte seinen Tod so lange wie möglich hinauszögern wollen. Welchen Spaß hätte es gemacht, ihn einfach zu töten? Der Trick bestand darin, das Leiden der Kreatur zu verlängern.

Der Visionär schaffte es, sich lange genug auf ihn zu konzentrieren, um zu flüstern: »Töten Sie mich. Bitte … töten Sie mich.« Dann verlor er das Bewusstsein und sackte zur Seite.

»Fahr zur Hölle«, knurrte Calhoun. Er setzte seinen Angriff nicht fort. Stattdessen ging er zu dem Visionär hinüber und hob ihn vom Boden auf. »Halliwell, bringen Sie die anderen hier hoch.«

»Das geht nicht«, erwiderte Kebron. »Sie sind alle ohnmächtig. Wir haben es geschafft, sie aus den Röhren zu befreien, aber keiner von ihnen ist zu sich gekommen.«

»Dann beamen Sie sie in die Krankenstation«, sagte Calhoun. »Kebron, informieren Sie die Ärztin, dass sie gleich ein paar neue Patienten bekommt.«

»Ja, Sir«, antwortete Kebron.

Calhoun nickte und verließ dann den Transporterraum in Richtung Krankenstation.

Daraufhin wandte sich Kebron an Halliwell: »Das haben Sie nicht gesehen.«

»Was denn?«, fragte sie.

II


Den Visionär auf den Armen, betrat Calhoun die Krankenstation. Doktor Lochley kümmerte sich gerade um den D’myurj-Historiker, den sie zuvor auf dem verlassenen Schiff gefunden hatten. Quentis saß aufrecht und schlürfte etwas, das wie eine Art Brühe aussah. Als er den Visionär sah, weiteten sich seine Augen vor Überraschung. Calhoun wusste sofort, dass Quentis ihn erkannte. Entweder das oder er war einfach nur erstaunt über den Zustand des Visionärs. »Was ist passiert?«, flüsterte er.

Die Frage wurde von Dr. Kathleen Lochley wiederholt, die schnell herüberkam. »Was ist mit ihm passiert?«

»Er wurde zusammengeschlagen«, sagte Calhoun und legte den Visionär auf das nächste Biobett.

»Von wem?«

»Von mir«, entgegnete Calhoun. Er drehte sich um und starrte sie an. »Haben Sie ein Problem damit?«

Lochley erwiderte seinen Blick und der Captain erkannte kalte Wut in ihren Augen. Sie verzog einen Moment lang missbilligend den Mund und rief dann: »Ich brauche hier Hilfe.«

Zwei Pfleger eilten sofort herbei und brachten einen Wagen mit Medikamenten, um den Visionär zu stabilisieren. Lochley studierte die Anzeigen, während sie einen medizinischen Trikorder über ihn hielt. »Innere Blutungen. Vier gebrochene Rippen. Ausgerenkter Kiefer.« Sie warf einen Blick auf Calhoun. »Sagen Sie mir, dass er eine Bedrohung darstellte.«

»Nein«, antwortete Calhoun. »Er war völlig hilflos. Ich war bereit, ihn zu Tode zu prügeln, aber Kebron hat mich davon abgehalten.«

»Ich muss das melden, Captain«, sagte die Ärztin und der Ärger war ihrer Stimme deutlich anzuhören. »Das ist unentschuldbar.«

»Er war für die Auslöschung allen Lebens auf Xenex verantwortlich«, beharrte Calhoun. »Vergessen Sie nicht, das in Ihrem Bericht zu erwähnen.«

Lochley hielt in ihrer Untersuchung einen Moment inne. Sie sah aus, als wolle sie etwas sagen, aber offenbar hatte sie keine Ahnung, was.

Quentis’ Blick war auf den reglosen Visionär gerichtet. Calhoun bemerkte die Intensität, mit der der D’myurj-Historiker ihn anstarrte. »Sie kennen ihn.«

Quentis brachte ein Nicken zustande. »Das ist Sulentus. Ein sehr reiches und mächtiges Individuum. Sie haben recht. Er war derjenige, der die Zerstörung Ihrer Welt beaufsichtigt hat.«

»Was würden Sie empfinden, wenn ich ihn tötete?«

Quentis blinzelte, als wäre er unsicher, ob Calhoun es ernst meinte oder nicht. Als ihm klar wurde, dass es ihm ernst war, sagte er: »Es steht mir nicht zu, Gefühle in die eine oder andere Richtung zu hegen. Wenn Sie ihn töten, würde ich es verstehen. Nach Ihren...



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