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E-Book, Deutsch, 312 Seiten

Danzer Identität

Über die allmähliche Verfertigung unseres Ichs durch das Leben
1. Auflage 2017
ISBN: 978-3-662-53221-8
Verlag: Springer
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark

Über die allmähliche Verfertigung unseres Ichs durch das Leben

E-Book, Deutsch, 312 Seiten

ISBN: 978-3-662-53221-8
Verlag: Springer
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark



Das Thema Identität ist wahrscheinlich so alt wie die Menschheit, und die Frage nach dem Wer oder Was unserer Existenz hat wohl die Menschen schon vor Jahrtausenden bewegt.Ausgehend von den vielen Spielarten der Identitätssuche verfolgt dieses Buch die diversen Identitäts- und Lebensmuster; daraus erfolgt eine kritische Reflexion des Begriffs der Identität und die Frage, inwiefern wir überhaupt von uns als einem identischen, sich stets gleichbleibenden Wesen sprechen können. es werden philosophische und psychologische Beiträge zur Identitätssuche vorgestellt und verschiedene kulturelle Richtungen und Strategien wie Aufklärung, Bildung, Erziehung, Tiefenpsychologie dazu befragt.Im letzten Teil des Buchs werden einige literarische Beiträge zur Identitätssuche erörtert - anhand von bekannten Werken wird gezeigt, wie Gestalten energisch um ihre Identität ringen und an dieser Aufgabe (beinahe) scheitern. 

Professor Dr. med. et phil. G.Danzer ist Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie an der Medizinischen Klinik, Charité in Berlin.

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1;Vorwort;5
2;Inhaltsverzeichnis;7
3;1 Einleitung;13
3.1;Literatur;21
4;Teil I Formen und Spielarten von Identität;22
5;2 Wir kennen uns nie ganz aus, und über Nacht sind wir andere geworden – Die kollektive Identität;23
5.1;2.1Identität als Paradoxon;23
5.2;2.2Aspekte des Begriffs;24
5.3;2.3Historischer Wandel;25
5.4;2.4Identitätsstiftende Funktion von Institutionen;28
5.5;2.5Das Ende Gottes – ein „Risikofaktor“;29
5.6;2.6Philosophische Annäherung;30
5.7;2.7Identität und Leiblichkeit;31
5.7.1;2.7.1Organische Wandlungsprozesse;31
5.7.2;2.7.2Den Körper „modulierende“ Interventionen;32
5.7.3;2.7.3Identitätsgefühl und biologisch-körperliche Faktoren;33
5.7.4;2.7.4Körperschema und Körperbild;34
5.7.5;2.7.5Geschlechtliche Identität;35
5.8;2.8Tiefen- und sozialpsychologische Theorien;37
5.9;2.9Gibt es die eine Identität? – Entwicklungen in der Postmoderne;42
5.10;2.10Seelische Erkrankungen als Identitätsstifter;45
5.11;Literatur;47
6;3 Verzweifelt nicht man selbst sein wollen – Verzweifelt man selbst sein wollen: Die ideologische Identität;49
6.1;3.1Auf der Suche nach dem Selbst;49
6.2;3.2Über die antisemitische Identität;50
6.3;3.3Rassismus und seine Wurzeln;55
6.3.1;3.3.1Elemente der Heterophobie;55
6.3.2;3.3.2Ein Rückblick;58
6.4;3.4Ideologie als kollektives Identitätserleben;59
6.4.1;3.4.1Fundamentalismus;63
6.4.2;3.4.2Radikalismus;66
6.4.3;3.4.3Ideologiekritik;69
6.4.4;3.4.4Narzisstische „Heilssuche“ und die unheilvollen Folgen;72
6.5;Literatur;74
7;4 Kultur ist der Weg der Seele zu sich selbst – Die kulturelle Identität;76
7.1;4.1Was ist Kultur?;76
7.1.1;4.1.1Kultur und Zivilisation;77
7.1.2;4.1.2Kultur – Natur;78
7.1.3;4.1.3Kultur und Symbolik;79
7.2;4.2Verlust tradierter Identitätsangebote;82
7.3;4.3Normen und Werte – Geist und Identität;83
7.4;4.4Entwicklung des Zeitgeistes bis zur Postmoderne;85
7.4.1;4.4.1Tradition der Kulturkritik;87
7.5;4.5Facetten kultureller Identität;94
7.6;4.6Sozialisation und Bildung;96
7.7;4.7„Tugend“ und Identitätsbildung;98
7.8;Literatur;100
8;5 „Wir alle sind Schauspieler auf dieser großen Bühne, die sich Erde nennt“ – Die personale Identität;102
8.1;5.1Personale versus kollektive Identität;102
8.2;5.2Die Chance auf Authentizität;104
8.2.1;5.2.1Der Mensch hinter der Maske;105
8.2.2;5.2.2Schein und Sein;107
8.3;5.3Personale Identität – Eine Annäherung an den Begriff;108
8.3.1;5.3.1Soziale und personale Identität;108
8.3.2;5.3.2Ergebnisse psychoanalytischer Forschung;110
8.3.3;5.3.3Identifikation und Abgrenzung;112
8.3.4;5.3.4Der Schwur unseres Charakters;113
8.3.5;5.3.5Das Selbst und die Anderen;115
8.4;5.4Erinnern und Vergessen;116
8.4.1;5.4.1Gedächtnis und Gedächtnisleistung;116
8.4.2;5.4.2Kohärenz und Lebenszusammenhang;119
8.4.3;5.4.3Modell des Kernnarrativ;120
8.4.4;5.4.4„Erinnerungsarbeit“ und Identitätsbildung;121
8.5;5.5Transzendenz des Gegenwärtigen;122
8.6;5.6Werte und „sittliche“ Reifung;125
8.7;5.7Identitätsbildung als Lebensaufgabe;129
8.8;Literatur;131
9;Teil II Philosophische und psychologische Beiträge zur Identitätssuche;133
10;6 Erweiterte Aufklärung: Immanuel Kant und Sigmund Freud;134
10.1;6.1Das Zeitalter der Aufklärung;135
10.2;6.2Das Bildungsprogramm der Aufklärung;137
10.3;6.3Von der Unzulänglichkeit der Ratio – Die Entdeckung des Unbewussten;144
10.4;6.4Die Psychoanalyse in der Nachfolge der Aufklärung;145
10.4.1;6.4.1Frühe Prägung – Das Kind in uns;146
10.4.2;6.4.2Unbewusste Genese interpersoneller Konflikte;146
10.4.3;6.4.3Intrapsychische Spannung und Bewegungsgesetz;147
10.4.4;6.4.4Unbewusste Motive in der Weltschau;148
10.4.5;6.4.5Sinn- und Wertorientierung;150
10.5;6.5Aufklärung als umfassendes Prinzip;150
10.5.1;6.5.1Bildung als Prozess;150
10.5.2;6.5.2Soziokulturelle Herausforderungen als Lebensthema;154
10.6;6.6Ethos, Pathos und Logos;155
10.7;Literatur;155
11;7 Erziehung, Selbsterziehung und die Arbeit am Ich – Brauchen wir Vorbilder?;157
11.1;7.1„Wahl“ von Vorbildern als Entscheidungsprozess;157
11.2;7.2Arthur Schopenhauer als Vorbild und Richtungsweisender;160
11.2.1;7.2.1Authentizität;161
11.2.2;7.2.2Stilisierung;162
11.2.3;7.2.3Weltbürgertum;163
11.2.4;7.2.4Vitalität;164
11.2.5;7.2.5Autonomes Denken;166
11.2.6;7.2.6Agnostizismus;168
11.2.7;7.2.7Alleine-Sein;169
11.2.8;7.2.8Sein statt Schein;170
11.2.9;7.2.9Irrtümer und Schattenseiten;171
11.3;Literatur;173
12;8 Was heißt und zu welchem Ende praktiziert man Psychotherapie?;174
12.1;8.1Wirkfaktoren;174
12.2;8.2Aspekte der psychotherapeutischen Arbeit;176
12.2.1;8.2.1Psychotherapie als Erinnerungsarbeit;176
12.2.2;8.2.2Psychotherapie als Kryptoanalyse;178
12.2.3;8.2.3Psychotherapie als Bildungsroman;180
12.2.4;8.2.4Psychotherapie als Ich-Du-Beziehung;182
12.2.5;8.2.5Psychotherapie als Übertragung und Gegenübertragung;185
12.2.6;8.2.6Psychotherapie als Erziehung der Gefühle;187
12.2.7;8.2.7Psychotherapie als Axiologie;189
12.2.8;8.2.8Psychotherapie als Heilung durch den Geist;191
12.2.9;8.2.9Psychotherapie, Kulturanalyse und Ideologiekritik;192
12.3;8.3Psychotherapie als identitätsgestaltender Prozess;194
12.4;Literatur;197
13;9 Über die allmähliche Verfertigung unseres Ichs durch das Leben;199
13.1;9.1Der Person-Kern – eine kritische Betrachtung;199
13.2;9.2Die „leibhaftige“ Dimension der personalen Identität;201
13.3;9.3Biperspektivischer Zugang;203
13.4;9.4Die Kunst des Verstehens;205
13.5;9.5Homo ludens;207
13.6;9.6Homo eroticus;210
13.7;9.7Homo politicus;213
13.8;9.8Homo contemplativus;217
13.9;9.9Der Geist der Unabhängigkeit;219
13.10;9.10Das Unergründliche im Menschen;221
13.11;Literatur;222
14;Teil III Literarische Beiträge zur Identitätssuche;224
15;10 Shakespeares „Hamlet“;225
15.1;10.1Rätselhafter Prinz von Dänemark;225
15.2;10.2Der Mensch Hamlet;228
15.2.1;10.2.1Ödipale Konfliktsituation;228
15.2.2;10.2.2Zögernde Attitüde;229
15.2.3;10.2.3Introversion;230
15.2.4;10.2.4Das Leben – ein Spiel;231
15.2.5;10.2.5Suche nach Identität;233
15.2.6;10.2.6Wahn und wunderliches Wesen;233
15.2.7;10.2.7Dein Wahn ist mein Wahn ist sein Wahn;235
15.2.8;10.2.8Wir leben und werden gelebt;237
15.2.9;10.2.9Berufen, aber nicht geboren;239
15.2.10;10.2.10 Der Hamletkomplex;240
15.2.10.1;10.2.10.1 Aspekt I;240
15.2.10.2;10.2.10.2 Aspekt II;241
15.2.10.3;10.2.10.3 Aspekt III;242
15.2.10.4;10.2.10.4 Aspekt IV;243
15.3;Literatur;245
16;11 Goethes „Wilhelm Meister“;246
16.1;11.1„Wilhelm Meister“ als Bildungs- und Entwicklungsroman;246
16.2;11.2Abkehr von der bürgerlichen Existenz;247
16.3;11.3Auf der Suche nach Selbstentfaltung;249
16.4;11.4Prägende Begegnungen;251
16.5;11.5Die Welt des Theaters;255
16.5.1;11.5.1Imagination und Realität;255
16.5.2;11.5.2Das Hamlet-Motiv;258
16.6;11.6„Bekenntnisse einer schönen Seele“;259
16.7;11.7Ernst des Lebens;261
16.8;11.8Emanzipationsprozesse;264
16.9;11.9Der Weg zur Selbstwerdung – Suchen und Fragen;267
16.10;Literatur;268
17;12 Henrik Ibsens „Peer Gynt“;269
17.1;12.1Biografisches;269
17.2;12.2Peer Gynt;271
17.2.1;12.2.1Peer, der Lügenbaron;271
17.2.2;12.2.2Peer, heiß geliebter Sohn seiner Mutter;273
17.2.3;12.2.3Peers Größenfantasien;274
17.2.4;12.2.4Peer im Land der Trolle;275
17.2.5;12.2.5Peer und der große Krumme;277
17.2.6;12.2.6Peers Reise um die Welt;278
17.2.7;12.2.7Peers Heimkehr nach Norwegen;281
17.2.8;12.2.8Peer und der Knopfgießer;283
17.2.9;12.2.9Peers Rettung heißt Solveig;285
17.3;12.3Überlegungen zum Prozess des Reifens;286
17.4;Literatur;287
18;13 „Ulysses“ von James Joyce;289
18.1;13.1Biografisches;290
18.2;13.2„Ulysses“;292
18.2.1;13.2.1Bloomsday;294
18.2.2;13.2.2Telemachus;295
18.2.3;13.2.3Nestor;296
18.2.4;13.2.4Proteus;296
18.2.5;13.2.5Kalypso;297
18.2.6;13.2.6Lästrygonen;298
18.2.7;13.2.7Nausikaa;299
18.2.8;13.2.8Kirke;300
18.2.9;13.2.9Penelope;301
18.3;13.3Conclusio;302
18.3.1;13.3.1„Ulysses“ im Spiegel der Kritik;302
18.3.2;13.3.2„Ulysses“ als Lehrbuch der Anthropologie und Mythologie;304
18.3.3;13.3.3Mythen in der Moderne;306
18.4;Literatur;308
19;Personenregister;309



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