E-Book, Englisch, Französisch, Deutsch, Band 2, 247 Seiten, PDF
Reihe: Origines - Schriften des Zentrums Archäologie und Altertumswissenschaften
Danek / Hellerschmid Rituale. Identitätsstiftende Handlungskomplexe
1. Auflage 2012
ISBN: 978-3-7001-7294-9
Verlag: Verlag der österreichischen Akademie der Wissenschaften
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark
2. Tagung des Zentrums Archäologie und Altertumswissenschaften an der Österreichischen Akademie der Wissenschaften 2.-3. November 2009
E-Book, Englisch, Französisch, Deutsch, Band 2, 247 Seiten, PDF
Reihe: Origines - Schriften des Zentrums Archäologie und Altertumswissenschaften
ISBN: 978-3-7001-7294-9
Verlag: Verlag der österreichischen Akademie der Wissenschaften
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark
Das „Zentrum Archäologie und Altertumswissenschaften“ (ZAA) vernetzt seit seiner Gründung (2006) die altertumswissenschaftlichen Forschungen an der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Bei ihren Tagungen diskutieren die Forscherinnen und Forscher der Einrichtungen gemeinsame Aspekte ihrer jeweiligen Projekte. Das Thema der zweiten Tagung des ZAA, „Rituale – Identitätsstiftende Handlungskomplexe“ (2.–3. November 2009), sollte beleuchten, wie menschliche Gesellschaften über die Jahrtausende hinweg ihre Identität anhand von scheinbar zweckfreien Ritualen definiert haben – und es noch immer tun.
Die Beiträge des Bandes repräsentieren die Vielfalt der im ZAA vertretenen Forschungen. Der geographische Rahmen reicht von Mitteleuropa über die Mittelmeerwelt bis zu Ägypten, der zeitliche Rahmen von der Frühbronzezeit (3. Jt. v. Chr.) bis zum Ende der Antike. Die erfassten Quellen sind literarisch, epigraphisch, numismatisch, bildlich oder entstammen der materiellen Kultur. Neben der Analyse einzelner ritueller und ritualistischer Handlungen, bildlich überlieferter Darstellungen aus schriftlosen Kulturen, judikativer Rituale und des Prozesses ihrer Verschriftlichung steht besonders das Bestattungsritual im Vordergrund. Im „Totenbrauchtum“ dient das Ritual der symbolischen Bewältigung des Todes durch Individuum und Gesellschaft. Bestattungsriten besitzen einen hohen Grad an Sakralität, verknüpft mit dem annähernd universellen Glauben an ein postmortales Weiterleben. Die Zeremonien beziehen sich auf die Gemeinschaft als kooperatives Ganzes, regulieren die Beziehungen der Lebenden und Toten und darüber hinaus der Gemeinschaft als kulturelles Gefüge durch ritualisierte Praktiken der Totenpflege, sei es die Bestattungszeremonie, Grabrituale, Totenreden oder Totenmahlzeiten.
Autoren/Hrsg.
Weitere Infos & Material
1;Inhaltsverzeichnis;6
2;Vorwort der Herausgeber;8
3;Im Spannungsfeld der Ägäis: Grab, Ritual und Identität im frühminoischen Kreta1;10
4;Das schöne Fest vom Wüstentale: Kult zur Vereinigung mit den Toten in der thebanischen Nekropole1;24
5;Bestattungsrituale auf Gräberfeldern der älteren Phase der mitteldonauländischen Urnenfelderkultur;38
6;Die Situla von Kuffern. Zu Ritualen und identitätsstiftenden Handlungskomplexen in der Situlenkunst;48
7;Das Bankett – ein zentrales Bildthema der antiken Sepulkralkunst dargestellt an den Fallbeispielen Etrurien und Lykien;72
8;„Und zur Bekräftigung der Eide versenkten sie Metallklumpen im Meer.“;94
9;Zum Maschalismos;108
10;Zwischen „Tradition“ und „Innovation“: Die Verschriftlichung von rituellen Praktiken;124
11;Herrscherverehrung im antiken Ephesos*;140
12;Die Sitte der Münzbeigabe in römerzeitlichen Gräbern am Beispiel der Gräberfelder von Lauriacum1;160
13;Zur Deutung spätantiker Mahlszenen: Totenmahl im Bild1;172
14;Die Totenreden und Epistula 25 des Ambrosius: Fragen zu Ritualen und Begräbnisumständen;188
15;Tafeln;202




