Crownover Mine to Save - Gefährliche Hingabe


1. Auflage 2021
ISBN: 978-3-7517-0754-1
Verlag: beHEARTBEAT
Format: EPUB
Kopierschutz: 0 - No protection

E-Book, Deutsch, Band 1, 411 Seiten

Reihe: The Getaway Cowboy Romance | Deutsche Ausgabe der New York Times Bestsellerautorin

ISBN: 978-3-7517-0754-1
Verlag: beHEARTBEAT
Format: EPUB
Kopierschutz: 0 - No protection



Ich stand vor den Trümmern meines Lebens. Nach der Trennung von meinem Freund fühlte ich mich, als wäre meine Welt in sich zusammengestürzt. Meine beste Freundin konnte das Elend nicht länger mit ansehen und überredete mich zu einem einwöchigen Outdoor-Trip im Wilden Westen. Sie versprach mir, dass wir an unsere Grenzen gehen würden. Niemand konnte ahnen, wie recht sie hatte.

Es hieß, es läge eine Woche vor mir, von der ich nur das Unerwartete erwarten sollte. Aber dass ich mich mit Cyrus Warner, dem schroffen und zugleich extrem heißen Tourguide herumschlagen müsste, davon war nie die Rede.

Und niemand hat mich vorgewarnt, dass ich am Ende sogar um mein Leben kämpfen muss - und um mein Herz.

»Mine to Save - Gefährliche Hingabe« ist der erste Band der neuen spicy Cowboy-Romantic-Suspense-Reihe rund um die heißen Warner-Brüder. Ein absolut gefühlvoller, leidenschaftlicher und spannender Liebesroman mit überraschenden Wendungen von New York Times & USA Today Bestsellerautorin Jay Crownover.

Stimmen aus der Lesejury zum Buch:

»Die Autorin hat einen fesselnden Schreibstil, bei dem ich das Buch gar nicht zur Seite legen wollte. Die Story ist so packend und hochspannend, wie ich es niemals erwartet hätte. Gleichzeitig sorgen die emotionalen Momente für Gänsehaut und knisternden Funkenflug.« (tkmla)

»Ein faszinierendes und spannendes Buch, in dem die Geschichte oft anders weitergeht, als man vorher erwarten würde. Super tiefgründiger und gefühlvoll geschriebener Liebesroman!« (sandyebt78)

»Das hier ist mehr als eine schlichte Cowboy-Romanze, hier geht es darum was wirklich zählt. Eine Geschichte über Zusammenhalt, Freunde finden, Liebe entdecken, zu sich selbst finden und erkennen was man wirklich will.« (alles_aber_ich)

eBooks von beHEARTBEAT - Herzklopfen garantiert.



Jay Crownover lebt in Colorado, wo auch ihre Romane spielen. Sie liebt Tattoos und Körperschmuck, und so ist es kein Wunder, dass ihre Helden allesamt tätowierte und gepiercte Bad Boys sind. Ihre Leidenschaft galt schon immer dem Lesen und Schreiben, und mit dem Erfolg ihrer Serie Marked Men ist ein Traum für sie wahr geworden. Mehr Informationen unter: https://jaycrownover.com.
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Weitere Infos & Material


Kapitel 1:
Kein ganz echter Cowboy


»Sie sehen nicht mal aus wie echte Cowboys«, murmelte ich so leise, dass nur meine beste Freundin es hören konnte.

Sie warf mir einen Blick zu, der mir sagte, dass sie genug von meinem Gejammer und meinen endlosen bissigen Kommentaren hatte. Wir waren früh aufgestanden, um von San Francisco aus ein Flugzeug zu nehmen, und wir waren in Billings, Montana, zwischengelandet und dann in ein winzig kleines Charterflugzeug gehüpft, das uns nach Sheridan in Wyoming gebracht hatte. Es war ein anstrengender Reisetag gewesen, und mein Sarkasmus und meine Bissigkeit hatten einen historischen Höchststand erreicht. Zum Teil, weil ich wirklich kein Interesse daran hatte hier zu sein, aber vor allem, weil ich während der letzten Monate ein Häufchen Elend gewesen war und es keinen Spaß gemacht hatte, mit mir zusammen zu sein. Ich war anscheinend nicht in der Lage, meine miese Laune im Zaum zu halten, auch wenn ich das wirklich wollte. Und genau das war meine Freundin Emrys langsam leid. Ich konnte ihr kaum einen Vorwurf machen.

»Auch wenn sie keine Cowboyhüte und Lederchaps tragen, können es trotzdem Cowboys sein. Du hast ja überhaupt keine Ahnung, was ein richtiger Cowboy ist. Wann warst du je zuvor auf einer Ranch oder bist in Richtung Osten weiter als Las Vegas gekommen? An einem Cowboy am nächsten dran warst du, als du vor einigen Jahren Garth Brooks Konzert besucht hast. Du hast versprochen, offen zu sein, und bisher machst du das ziemlich mies.«

Ich seufzte und rückte ein Stück von Emrys weg. Sie durchbohrte mich mit einem Blick aus ihren dramatisch geschnittenen Augen, und ich konnte keine zusätzlichen Schuldgefühle gebrauchen, weil ich mich ohnehin schon beschissen fühlte. Ich richtete meine Aufmerksamkeit wieder auf die drei Männer vor uns und gestand mir widerstrebend ein, dass sie als fleischgewordene, sorgfältig vermarktete Countrymusik-Version dessen durchgehen konnten, was Cowboys sein sollten. Sie konnten Luke Bryan mühelos zeigen, wo es langging, so gut füllten sie ihre engen Jeans aus.

Zwei von ihnen waren geradezu verboten attraktiv, soweit ich das unter den Krempen ihrer identischen Baseballkappen in Tarnmuster mit dem vorn aufgestickten Logo der Ranch erkennen konnte.

Als sie sich vorstellten, kam heraus, dass sie auch beide Namen hatten, die ich als authentische Cowboynamen betrachten würde: Sutton und Lane. Ich wusste nicht, wer wer war, weil mich das dritte Mitglied des nicht allzu herzlichen Begrüßungsausschusses komplett abgelenkt hatte. Er war derjenige, den ich insbesondere gemeint hatte, als mir die Bemerkung über Cowboys über die Lippen gekommen war. Er sah genauso deplatziert aus auf dieser waschechten Ranch mitten im Nirgendwo in Wyoming, wie ich mich fühlte. Er beobachtete mich außerdem genauso eingehend wie ich ihn. Sein Name war Cyrus. Vielleicht auch ein Cowboyname, er klang für mich aber mehr so wie der eines Herrschers eines uralten Königreichs. Tatsächlich hätte er viel besser nach Sparta gepasst als hier auf diese Ranch. Der Gedanke entlockte mir ein Kichern, was mir von Em einen Stoß in die Rippen eintrug, obwohl ich den abwegigen Gedanken für mich behalten hatte.

Der Mann, der definitiv nicht aussah wie ein Cowboy, trug keinerlei Kopfbedeckung, daher war es unübersehbar, dass der Blick seiner schmalen Augen auf mich gerichtet war. Er trug sein dunkles Haar in einer trendigen Kurzhaarfrisur und hatte es sich auf eine Weise nach hinten gekämmt, die ein entsprechendes Pflegeprodukt und Know-how erforderte. Zwei Dinge, die ich niemals mit einem echten Cowboy in Verbindung gebracht hätte. Außerdem sah man so, dass sich über seinen perfekt gleichmäßig geschnittenen Koteletten an den Schläfen ein winziger Anflug von Silber eingeschlichen hatte. Dennoch schätzte ich ihn auf Anfang bis Mitte dreißig. Das Silber in seinem Haar hätte ihm ein vor der Zeit gealtertes Aussehen verleihen können, aber so war es nicht. Er sah tough und distinguiert aus, und wenn er etwas anderes angehabt hätte als liebevoll abgetragene Levi’s und ein verwaschenes T-Shirt von Jack Daniel’s, hätte er den Geschäftsführern und CEOs, mit denen ich beruflich zu tun hatte, gezeigt, was eine Harke ist. Kein Mann aus meinem beruflichen Umfeld sah so gut aus wie dieser hier. Wie das Baumwoll-T-Shirt sich eng über seine breite Brust spannte, das hatte schon etwas. Und wie er ungeduldig von einem schwer aussehenden schwarzen Stiefel auf den anderen trat, zog den Jeansstoff nur straff über Stellen, die zu betrachten mir peinlich sein sollte. Ich hätte ihn gern gefragt, warum er Stiefel trug, die eher auf eine Harley gehörten als in einen Steigbügel, aber ich wollte mir nicht noch einen Rippenstoß von Em einhandeln, daher behielt ich meine Überlegungen für mich.

Nein, der Mann namens Cyrus passte nicht zu dem, was ich seit meiner Zustimmung zu Emrys’ verrücktem Plan erwartet hatte. Und wenn er nicht mit den beiden anderen Männern auf uns zugekommen wäre, um uns zu begrüßen, als der Shuttlebus uns abgesetzt hatte, hätte ich automatisch angenommen, dass er ein Teil der Reisegruppe war, nicht einer der Cowboys. Er sah nicht so aus, wie ich es von jemandem erwartete, der auf intime Weise vertraut mit der Wildnis oder dem ungastlichen und dünn besiedelten Landstrich von Wyoming war. Sein raues Äußeres und sein harter Blick brachten mich erneut auf die Frage, warum ich mich von Emrys zu diesem Urlaub hatte überreden lassen – einer Aktion, die sich mehr nach Strafe anhörte als nach irgendeiner Art von Spaß, mit der ich vertraut war. Ich konnte mir immer weniger vorstellen, mich in die bewaldeten Berge zu wagen, je länger sich mein Blickduell mit dem Mann in die Länge zog – bis zu dem Punkt, an dem mir klar war, dass es eine Niederlage bedeuten würde, wenn ich wegschaute. Ich wusste nicht, worum es bei diesem Kampf eigentlich ging, aber ich war selbst zu meinen besten Zeiten eine schlechte Verliererin gewesen. Und wenn man bedachte, dass ich meinen persönlichen Tiefpunkt aktuell erreicht hatte, war klar, dass ich auf keinen Fall die Erste sein durfte, die den Blickkontakt löste. Ich liebte meine beste Freundin, aber im Moment hätte ich sie mit Freuden erwürgt. Sie war es schließlich gewesen, die beschlossen hatte, dass wir diese Reise brauchten, um uns für eine Woche zu entspannen und zu sammeln.

»Ladys, Sie sind die Letzten aus der Gruppe, die hier angekommen sind. Wir werden Ihnen Ihr Quartier zeigen, dann können sich alle im Haupthaus zum Abendessen treffen, damit wir besprechen können, was Sie in der nächsten Woche erwartet.« Es war der Mann in der Mitte, der das Wort ergriffen hatte. Er war der kleinste der drei und der Einzige, der lächelte. Der muskulöse Mann mit dem finsteren Blick beobachtete mich weiter, während der letzte Mann gelangweilt und verärgert wirkte. Sein Gesichtsausdruck verriet, dass er nicht die geringste Lust hatte, für zwei Stadtmädels das Willkommenskomitee zu spielen. Wenn man bedachte, dass dieser kleine Ausflug Em und mich ein Vermögen kostete, hätten diese Möchtegern-Cowboys zumindest den roten Willkommensteppich ausrollen und so tun können, als wären sie ganz begeistert davon. Wir bezahlten für ein unvergessliches Erlebnis, und sie hatten zwar inzwischen geliefert, aber nichts Erfreuliches.

Ich drückte den Rücken durch und kniff die Augen zusammen. Unglücklicherweise war mein Einschüchterungsfaktor gleich null, wenn man bedachte, dass ich bequeme Leggins trug und einen übergroßen Cowboyhut, den ich meinem Ex geklaut hatte. Mein Outfit war großartig zum Reisen, trug aber nicht besonders dazu bei, wie eine toughe Städterin auszusehen, an der die offenkundige Gleichgültigkeit des dritten Mannes in dem Trio abprallte. Einem Trio, das während der nächsten Woche für meine Gesundheit und mein Wohlergehen verantwortlich sein würde. Ich konnte den Blick einfach nicht von dem Mann abwenden. Ganz sicher würde ich die auffallende Feindseligkeit, die er verströmte, nicht kommentarlos hinnehmen. Ich war eine der Frauen, die immer ein wenig zerzaust und derangiert wirkten, daher bedeutete es für mich echte Arbeit, chic auszusehen. Es war an jedem einzelnen Morgen ein Kampf, wenn ich mich für die Arbeit fertig machte. Ich konnte mit minimaler Anstrengung niedlich wirken, aber es kostete einige Zeit und erhebliche Fähigkeiten sowohl mit meinen Kleidern als auch mit meinem Make-up, um mich in die Sphäre von Eleganz und Professionalität zu katapultieren. Wenn man bedachte, dass ich in aller Herrgottsfrühe aufgestanden war, waren mein Haar, meine Garderobe und meine Kriegsbemalung praktisch nicht existent. Mit meinen unzähmbaren rotblonden Locken, die ich mir zu einem lockeren Pferdeschwanz zurückgebunden hatte, war ich mir durch und durch bewusst, dass ich eher aussah wie ein gerupftes Huhn und weniger wie eine höchst erfolgreiche Marktanalytikerin – eine mit allen Wassern gewaschene und unabhängige Frau. Oder zumindest war ich das gewesen, bis ich auf den falschen Mann hereingefallen war und er mir das Gegenteil bewiesen hatte.

Das einzig freundliche Mitglied des Trios lächelte abermals und deutete mit dem Kopf auf das Gepäck zu unseren Füßen. Als Em den Trip gebucht hatte, war absolut klar formuliert...


Jay Crownover lebt in Colorado, wo auch ihre Romane spielen. Sie liebt Tattoos und Körperschmuck, und so ist es kein Wunder, dass ihre Helden allesamt tätowierte und gepiercte Bad Boys sind. Ihre Leidenschaft galt schon immer dem Lesen und Schreiben, und mit dem Erfolg ihrer Serie Marked Men ist ein Traum für sie wahr geworden. Mehr Informationen unter: https://jaycrownover.com.



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