Contat | Paris 1959 | Buch | 978-3-85791-825-4 | www2.sack.de

Buch, Deutsch, 96 Seiten, GB, Format (B × H): 118 mm x 193 mm, Gewicht: 162 g

Contat

Paris 1959

Notizen eines Waadtländers
1. Auflage 2017
ISBN: 978-3-85791-825-4
Verlag: Limmat Verlag

Notizen eines Waadtländers

Buch, Deutsch, 96 Seiten, GB, Format (B × H): 118 mm x 193 mm, Gewicht: 162 g

ISBN: 978-3-85791-825-4
Verlag: Limmat Verlag


Im Jahr 1959 bricht der zwanzigjährige Michel Contat auf nach Paris, in die Stadt der Träume, des Ruhms und der Ernüchterungen. Er schreibt sich an der Sorbonne ein und wohnt Zimmer an Zimmer mit seinem Freund Michel Thévoz, ihre Vermieterin trägt wie zu Kriegszeiten Zeitungen gegen die Kälte unter ihren Kleidern und legt ihnen Bücher von Marx und Engels vor die Tür. Sie arbeiten sich durch «Das Sein und das Nichts», bei Kälte im Café Bonaparte in der vagen Hoffnung, Sartre zu sehen, der im dritten Stockwerk wohnt. Sie gehen ins Kino, ins Theater, verbringen Nächte in Jazzlokalen und gründen selbst ein Bepop-Quintett. Sie verachten de Gaulle und demonstrieren gegen den Algerienkrieg. Als Contats Vater mit ihm nach Berlin reist, um ihn von den linken Ideen abzubringen, fährt er dort mit dem Taxi ins Berliner Ensemble zu den Brecht-Inszenierungen, während der Vater im Hotel fernsieht. Am Ende wird er aus politischen Gründen aus Frankreich ausgewiesen. Contat erzählt persönlich und offen, er verschweigt weder seine Einsamkeit noch seine Nöte, unter denen er in seiner Schüchternheit und Unschuld leidet – auch wenn die Liebe am Ende auch ihm zuteil wird. «Wenn ich mich frage, warum ich glücklich gewesen bin in jenem Pariser Jahr, das doch so karg war, dann weiss ich darauf nur eine Antwort: Ich war zwanzig Jahre alt, und ich hatte einen Freund.» Contats Erzählung ist ein Selbstporträt, das für eine ganze Generation steht.

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Weitere Infos & Material


Michel Contat, geboren 1938 in Bern, wächst in Lausanne auf. Nach Studium in Paris arbeitete er als Lehrer in der Schweiz und ging 1968 zurück nach Paris, wo er ein Mitarbeiter von Jean-Paul Sartre und zu einem der besten Kenner von dessen Werk wurde, das er für die Pleïades herausgab. Er arbeitete als Autor, Filmer, Kritiker und Journalist und veröffentlichte zahlreiche Publikationen, zuletzt das autobiografische Werk «Ma vie, côté père».



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