Colter / Lee / Shaw | Julia Extra Band 267 | E-Book | www2.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, Band 267, 496 Seiten

Reihe: Julia Extra

Colter / Lee / Shaw Julia Extra Band 267

Der Playboy und die Eisprinzessin / Sehnsucht kennt keine Grenzen / Geheimnis unter griechischen Sternen / Mitten ins Herz? /
1. Auflage 2007
ISBN: 978-3-86349-083-6
Verlag: CORA Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark

Der Playboy und die Eisprinzessin / Sehnsucht kennt keine Grenzen / Geheimnis unter griechischen Sternen / Mitten ins Herz? /

E-Book, Deutsch, Band 267, 496 Seiten

Reihe: Julia Extra

ISBN: 978-3-86349-083-6
Verlag: CORA Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark



DER PLAYBOY UND DIE EISPRINZESSIN von LEE, MIRANDA
Heimlich nennt man Lisa die Eisprinzessin. Affären kommen für sie nicht in Frage - bis sie Jack Cassidy trifft. Ausgerechnet der bekannte Playboy weckt in Lisa flammende Leidenschaft ...
SEHNSUCHT KENNT KEINE GRENZEN von WINTERS, REBECCA
Seit einem Monat sind Kellie und der attraktive Unternehmer Philippe verheiratet. Jeder Tag ist wie ein Traum. Doch als Philippe einen Unfall hat, muss sie an seiner Liebe zweifeln. Neben ihm im Auto saß eine hübsche schwangere Frau ...
GEHEIMNIS UNTER GRIECHISCHEN STERNEN von SHAW, CHANTELLE
Nik Niarchou ist Kezias Boss und der Mann ihrer Träume. Auf einer romantischen Kreuzfahrt im Mittelmeer erobert sie das Herz des reichen Griechen. Doch wird er noch zu ihr stehen, wenn sie ihm ihr Geheimnis anvertraut?
MITTEN INS HERZ? von COLTER, CARA
Als die schöne Brandy überraschend in seiner Hütte in Kanada auftaucht, versucht Clint mit aller Macht, seine Gefühle für sie zu unterdrücken. Denn Brandy ist die Tochter seines Chefs ...



Cara Colter hat Journalismus studiert und lebt in Britisch Columbia, im Westen Kanadas. Sie und ihr Ehemann Rob teilen ihr ausgedehntes Grundstück mit elf Pferden. Sie haben drei erwachsene Kinder und einen Enkel. Cara Colter liest und gärtnert gern, aber am liebsten erkundet die begeisterte Reiterin auf ihrer gescheckten Stute Dakota die kilometerweiten Waldwege, die direkt an ihrem Haus vorbei- und in die freie Natur führen. Als Autorin von insgesamt 40 Büchern wurde Cara Colter mehrfach ausgezeichnet. 2006 erhielt sie von der Romantic Times einen Sonderpreis für ihre humorvollen Romane, 2007 kam sie erstmalig auf die Bestellerliste von Waldenbooks.

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PROLOG


Nikos Niarchous angekündigter Besuch im Londoner Büro der Niarchou Leisure Group verursachte hektische Betriebsamkeit unter allen Angestellten. Scheinbar bin ich die Einzige, die sich nicht verrückt machen lässt, dachte Kezia gereizt, als sie die Eingangshalle durchquerte, in der es durchdringend nach Möbelpolitur roch.

„Man könnte fast annehmen, wir erwarten königlichen Besuch“, murmelte sie ihrer Kollegin aus der Finanzabteilung zu, die mit ihr den Lift betrat.

„Ein Besuch vom obersten Firmenchef bedeutet fast dasselbe“, entgegnete Jo Stafford ernst. „Über ein Jahr ist es her, seit er hier war, und der Filialleiter schwitzt Blut und Wasser, aus Angst, wir könnten keinen guten Eindruck machen. Nik Niarchou stellt höchste Anforderungen an jeden einzelnen seiner Mitarbeiter, vom Topmanager bis hinunter zum Büroboten. Tu bloß nicht so, als würdest du dich nicht an ihn erinnern!“, fügte sie hinzu, da ihre Kollegin kein bisschen beeindruckt schien.

„Ich bin erst nach seinem letzten Besuch in die Firma gekommen“, erklärte Kezia gelassen. „Damals wurde zwar ziemlich viel darüber geredet, aber da ich ihn nicht persönlich kannte, wusste ich damit nichts anzufangen.“

„Trotzdem musst du inzwischen eine Menge über ihn gehört haben“, beharrte Jo. „Zumindest, dass seine Fertigkeiten im Schlafzimmer ebenso legendär sein sollen wie seine Kompetenz in der Chefetage. Die Klatschpresse ist ihm rund um die Uhr auf den Fersen. Ein mächtiger, griechischer Milliardär, der nicht nur atemberaubend attraktiv, sondern auch noch Single ist! Kein Wunder, dass er die Schlagzeilen füllt. Besonders jetzt, da er sich auf Dauer in England niederlassen will.“

Jo neigte sich Kezia vertraulich zu, obwohl außer ihnen niemand im Fahrstuhl war.

„Es heißt, er habe sich einen fantastischen Landsitz in Hertfordshire gekauft. Und die Reihe der Bewerberinnen als Herrin auf Otterbourne House soll ellenlang sein.“

Der Fahrstuhl hielt in Kezias Etage, und sie stieg aus. „Gib mir lieber einen Wink, wenn dieser Halbgott hier auftaucht, sonst erkenne ich ihn womöglich gar nicht“, bat sie ihre Kollegin lächelnd.

Das wird auf keinen Fall passieren“, erwiderte Jo seufzend. „Nik Niarchou ist anders als jeder Mann, der dir bisher begegnet ist, glaub mir …“

Kezia durchquerte eilig den Eingangsbereich der PR-Abteilung und schüttelte beim Anblick der Empfangssekretärin den Kopf, die jede einzelne Tulpe nachmaß und kürzte, bevor sie die Blumen sorgfältig in einer extravaganten Vase arrangierte.

Die ganze Belegschaft spielt verrückt, dachte sie irritiert. Und all das wegen eines einzigen Mannes! Was für ein Tausendsassa das wohl sein mochte? Jo hatte ihn als eine Art griechischen Krösus beschrieben, und Kezia fand es wieder einmal ziemlich bestürzend, wie sehr sich die Menschen von Geld blenden ließen.

In Wirklichkeit war Mr. Niarchou wahrscheinlich mittleren Alters, untersetzt mit einem leichten Bauchansatz. Doch das änderte nichts an seiner Macht als Firmenchef eines gewaltigen Konsortiums. Die viel zitierten hohen Ansprüche an sein Personal ließen Kezia nun doch hoffen, ihr Boss, Frank Warner, würde wenigstens heute rechtzeitig im Büro auftauchen … und möglichst nüchtern!

Um halb elf war Frank immer noch nicht erschienen, und Kezia spürte einen Anflug von Panik. Seit einem Jahr war sie jetzt die persönliche Assistentin des PR-Abteilungsleiters der Niarchou-Gruppe, und sie musste zugeben, dass sich der Job ganz anders gestaltete, als sie es erwartet hatte. Ihr Chef steckte mitten in einem erbitterten Scheidungskrieg und hatte ein Alkoholproblem.

Sie wusste zwar nicht, ob das eine unmittelbar mit dem anderen zu tun hatte, aber es fiel ihr immer schwerer, ihn vor den anderen Mitarbeitern zu decken. Kezia mochte Frank, doch momentan hätte sie ihn in heißem Öl sieden können. Auf dem Weg zur Kaffeemaschine schaute sie durchs Fenster auf den Firmenparkplatz hinunter … seinen Wagen konnte sie nicht entdecken.

„Verdammt, Frank! Wo bleibst du nur?“, brummte sie vor sich hin. Unwillig fuhr sie herum und prallte fast gegen einen Riesen. So erschien ihr wenigstens der Fremde in dem makellosen dunklen Designeranzug, der seine athletische Gestalt vorzüglich zur Geltung brachte. Langsam hob sie den Blick zu seinem Gesicht und sog hörbar den Atem ein. Scharf gezeichnete Wangenknochen, ein hartes Kinn, das einen entschlossenen Charakter bekundete und ein großzügiger, gut geschnittener Mund, den man nur als sinnlich bezeichnen konnte.

Jo hat recht, dachte sie wie betäubt. Nikos Niarchou war anders als jeder Mann, den sie in ihrem Leben getroffen hatte.

Kezia hegte nicht den geringsten Zweifel, dem allmächtigen, phänomenal erfolgreichen Boss der Niarchou-Gruppe gegenüberzustehen, der sie aus wachsamen Raubtieraugen fixierte. Die unfassbare Aura von Autorität, gepaart mit Ungeduld, konnte sie gerade noch verkraften, aber was Kezia bis ins Innerste erbeben ließ, war die kaum verhüllte, fast aggressive sexuelle Anziehung, die von ihm ausging … und ihre Reaktion darauf.

„Eine sehr gute und berechtigte Frage, Miss Trevellyn. Wo ist Frank Warner?“

Seine tiefe Stimme war so sexy, dass Kezia Mühe hatte, Fassung zu bewahren. Abschätzend ließ er seinen Blick über den schlichten grauen Rock und die korrekte weiße Bluse wandern, die ihre weiblichen Kurven auf eine unschuldig herausfordernde Art zur Geltung brachten.

Kezia verschränkte die Arme vor der Brust und wünschte sehnlichst, sie hätte ihre Jacke nicht ausgezogen.

Sein Blick glitt tiefer zu ihren schlanken Beinen in den schwarzen Nylonstrümpfen. Dann ließ er ihn langsam wieder hochwandern zum Gesicht. Kezia fühlte sich bis auf die nackte Haut ausgezogen. Mit einiger Anstrengung versuchte sie, eine entspannte Haltung einzunehmen. „Sie haben den Vorteil, meinen Namen zu kennen, ich weiß aber leider nicht Ihren, Mr. …?“

„Niarchou … Nikos Niarchou.“

Das Glitzern in den dunklen Augen verriet seine Belustigung darüber, dass sie so tat, als kenne sie ihn nicht. Die Leichtigkeit, mit der ihre zur Schau getragene Coolness enttarnt wurde, ließ Kezia erröten.

„Und Sie sind Kezia Trevellyn, Franks persönliche Assistentin.“

Er umschloss ihre Hand mit festem Griff, zog sie an die Lippen und presste einen heißen Kuss darauf. Es traf sie wie ein elektrischer Schlag. Kezia erwartete fast, Funken sprühen zu sehen. Mit einem kleinen Protestlaut befreite sie ihre Finger. Die Beine drohten unter ihr nachzugeben. Nie zuvor hatte sie etwas Vergleichbares gefühlt.

Instinktiv wusste Kezia, dass Nikos Niarchous dunkle, attraktive Züge nun für immer in ihr Bewusstsein eingebrannt waren. Und gerade deshalb begegnete sie kühl seinem herausfordernden Blick.

„Ja, ich bin Frank Warners persönliche Assistentin, doch ich fürchte, er ist heute Morgen außer Haus.“ Sie lief an ihm vorbei auf ihren Schreibtisch zu und blätterte demonstrativ im Terminkalender. „Sein Meeting müsste … gegen Mittag beendet sein. Wenn Sie ihn sprechen wollen, werde ich ihn bitten, Sie anzurufen, sobald er zurück ist.“ Mit einem höflichen Lächeln ging sie weiter in Richtung Tür, wobei ihre Körpersprache ihm deutlich signalisierte, ihr zu folgen.

Doch stattdessen zog Nikos Niarchou ihren Schreibtischstuhl zurück und nahm Platz. „Kommen Sie, setzen Sie sich zu mir, Miss Trevellyn, oder darf ich Sie Kezia nennen?“

Das Glitzern in seinen Augen besagte unmissverständlich, dass er sie nennen würde, wie er wollte – mit und ohne ihre Erlaubnis. Offensichtlich war er ein Mann, der nicht mit Widerstand rechnete, und Kezia beschloss, um Franks willen, ihr leicht reizbares Temperament zu zügeln.

Sobald sie ihm gegenüber auf dem Besucherstuhl Platz genommen hatte, fühlte sie sich Nikos’ unergründlichem Blick ausgesetzt. Seine Augen und dichten Wimpern waren ebenso schwarz wie das volle Haar. Über den Schreibtisch hinweg nahm Kezia den Duft eines herben, teuren Aftershaves wahr und fühlte, wie sich ihr Magen zusammenzog. Sie konnte nicht mehr klar denken, und so sehr sie es versuchte, es wollte ihr nicht gelingen, den Blick von seinem gut geschnittenen Mund abzuwenden.

„Was geht hier vor, Kezia?“, fragte Nikos abrupt … oder Nik, wie sie ihn für sich selbst nannte, um nicht auch noch in Ehrfurcht zu erstarren, wie der Rest der Belegschaft. Doch der harte Unterton in seiner Stimme ließ Kezia zusammenfahren. „Wir wissen doch beide, dass Franks Terminkalender für diese Woche keinen Eintrag hat, ebenso wenig wie für die letzte. Ich habe das kontrolliert, bevor Sie hier waren.“

„Sie haben kein Recht, auf meinem Schreibtisch …“ Ihre Stimme verebbte, als er arrogant eine Braue hob. Er war der Big Boss und konnte tun und lassen, was er wollte. Sie wussten es beide.

„Wo ist er? In einem Pub?“

„Um elf Uhr morgens? Natürlich nicht! Er …“ Kezia brach ab und strich sich langsam eine vorwitzige kupferrote Locke hinters Ohr. „Es stimmt schon, dass Frank zurzeit private Schwierigkeiten hat“, gab sie widerstrebend zu. „Die Scheidung von seiner Frau setzt ihm sehr zu.“

„Und welchen Part spielen Sie, was das Scheitern dieser Ehe betrifft?“

„Entschuldigung?“ Auf Kezias Wangen brannten rote Flecken. „Was sollte Franks Scheidung mit mir zu tun haben?“

„Es wäre nicht das erste Mal, dass sich ein Mann seines Alters zum Narren wegen seiner jungen attraktiven Sekretärin macht“, entgegnete Nik kühl und ignorierte das wütende Funkeln in Kezias Augen....



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